Detektei Bamberg

Die A&B Detektive mit der Detektei für Bamberg

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit dem jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Bamberg

Bamberg zieht alle an

Leumundsüberprüfung für Otto-Wilhelm T. aus Vietnam 

Ehrwürdige fränkische Kaiserstadt, alte Bischofsstadt, lebendige Stadt an der Regnitz, gepflegte Altstadt mit dem größten unversehrt erhaltenen Stadtkern in Deutschland, seit 1993 eingetragenes Weltkulturerbe in der Liste der UNESCO – und obendrein mit einer langen, eigenständigen und vielfältigen Biertradition – das sind Titel und Beschreibungen, die alle nur auf Bamberg zutreffen! Die grossen Besuchermagnete in Europa – Köln, Berlin, Wien, Budapest, London, Paris, Rom…. – sie alle sind riesig gross, und man kann vermutlich mehrere Paare Schuhe durchlaufen, bis man alle Sehenswürdigkeiten gesehen hat – in Bamberg ist das alles ganz anders – alles ist bequem zu erreichen, fussläufig abzuschreiten – und an fast jeder Strassenkreuzung kann der Besucher ausruhen und ein anderes frisches Bier probieren – welche herrlichen Aussichten bietet doch diese alte Universitätsstadt mit Geschichte zum Anfassen!  Zum Trost für alle Fusslahmen und Wandermüden: mit 22 Buslinien kann man Bamberg bequem kreuz und quer abfahren!

Bamberg verfügt neben den beeindruckenden historischen Plätzen und Denkmälern gleichzeitig auch über eine leistungsfähige und hochmoderne Industrie, in der Fachleute aus der ganzen Welt tätig sind.  Aber daneben lebt eine ganz normale Wohnbevölkerung in der Stadt – und diese Menschen brauchen Metzgereien, Bäckereien, Gemüse- und Obstgeschäfte, Supermärkte, Schuhgeschäfte und Friseure und viele andere Dienstleister mehr – eben alles, was so den Alltag einer mittelgrossen Stadt ausmacht.

Der neue Mitarbeiter in der leistungsfähigen Entwicklungsabteilung der kleinen, aber feinen Spezialfirma für Hi-Tec-Elektronik kam aus Südostasien – und wie es bei Mitteleuropäern üblich ist, wusste niemand zu sagen, aus welchem Land der freundliche Mann kam – die Vermutungen liessen fast kein Land östlich von Indien aus – nun, er war der Sohn vietnamesischer Eltern, in Deutschland geboren und aufgewachsen, sprach natürlich deutsch wie jeder Deutsche – vermutlich sogar besser, weil völlig akzentfrei  - dann war er in Amerika zum Studium gewesen, hatte während dieser Jahre auch für seine amerikanische Universität eine Patenschaft zu einem Forschungsinstitut in Saigon aufgebaut und für eine gewisse Zeit in Vietnam begleitet – und nun war er wieder „zu Hause“ – er sagte ganz offen, dass er sich unzweifelhaft als Deutscher fühle – denn hier sei er aufgewachsen, hier habe er die ersten Schuljahre verbracht, hier habe er sich zuerst verliebt – und das sei für ihn „Heimat“. Seinen vietnamesischen Vornamen benutzte er nie, sondern er hatte es gern, wenn man ihn mit seinem, ihm von den Eltern beigefügten Namen „Otto-Wilhelm“ ansprach – Otto-Wilhelm deshalb, weil die geschichtsbewussten Eltern mal gehört hatten, dass ein bedeutender Kanzler in Deutschland Otto von Bismarck hiess – und Wilhelm – nun, der letzte deutsche Kaiser hiess Wilhelm. Seine Freunde nannten ihn natürlich – wer will ihnen das verdenken? – sie nannten ihn am liebsten „Willi“ – was jeden zuerst erstaunt hinsehen liess, der das hörte. Aber der so gerufene Willi fand das prima und lächelte darüber.

Kurz, Willi T. war in der Forschungsabteilung der Spezialfirma in leitender Position, trug die Verantwortung für ein Budget, das etliche Millionen Euro umfasste. Nun stand seine Berufung auf eine wichtige weltweit verantwortliche Leitungsfunktion an, und die Firmenleitung wollte sicher gehen, dass sie mit Willi T. den richtigen Mann auf diese Stelle berief. Wir, die A&B Detektive, sollten mit unseren eigenen Ermittlern und mit den mit uns zusammen arbeitenden internationalen Fachleuten aus den anderen Detekteien herausfinden, was mit Willi los war – eine klassische Leumundsüberprüfung also. (Die Amerikaner nennen übrigens  die Detektei „detective agency“ und den Detektiv umgangssprachlich „gumshoe“- also „Gummischuh“ – ein hübscher Spitzname.)

Wir besuchten die Eltern T. unter einem Vorwand, und wir waren beeindruckt von der Seriosität und Ernsthaftigkeit, mit der die älteren Herrschaften ihre Wahlheimat Deutschland über alles lobten. Die Lehrer, Hochschuldozenten, seine amerikanischen Ausbilder und Professoren liessen keinen Zweifel an der absoluten Vertrauenswürdigkeit von Willi T. aufkommen. Informationen aus Vietnam waren nur schwer zu bekommen – und wir fertigten unseren Bericht ohne das Kapitel „Vietnam“ an.

Unser Auftraggeber nahm den Bericht erfreut zur Kenntnis, enthielt er doch Details, die der bescheidene Willi niemals von sich aus gesagt hätte – so, dass er sich während seines Aufenthaltes in Amerika um junge Vietnamesen gekümmert hatte, denen er Nachhilfeunterricht in seinem Fachgebiet erteilt hatte – und das alles kostenlos. Während der Studienzeit in Deutschland übrigens hatte er sich ähnlich verhalten, obwohl ja allgemein bekannt ist, dass die Mitbürger mit vietnamesischen Wurzeln leistungsmäßig überall und auf allen Gebieten an der Spitze stehen – und das eigentlich kaum benötigen.

Kurz – unsere Recherchen als Ermittler konnten natürlich nicht das komplette Persönlichkeitsbild zeigen, sondern nur das, was eine Detektei liefern kann. Aber unser Bericht stellte einen wichtigen Baustein für die Meinungsbildung über die Vertrauenswürdigkeit von Willi T. dar.

Kein Zweifel, dass er alle diese Überprüfungen mit Glanz und Gloria bestanden hatte – seinen preussischen Namenspaten Otto und Wilhelm hätte das sehr gut gefallen!

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