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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Bergkamen *
Willkommen bei der Detektei A & B
Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen. Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.
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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Bergkamen *
Sportbootzentrum Marina Rünthe
| Zeche Haus Aden | |  |
© GNU Free Documentation License Josef P. wollte nie Papiertiger werden
Das Chaos an der Tanke Bergkamen war früher einmal die grösste Bergbaustadt Europas. Es liegt mitten im Ruhrgebiet, und für die bergmännischen Aktivitäten war es vorteilhaft, dass ein industriell nutzbarer Kanal – der Datteln-Hamm-Kanal - gebaut wurde. Die so von früh an die Binnenschifffahrt gewöhnten Bürger machten sodann aus der Tatsache, dass der Bergbau inzwischen sehr stark reduziert wurde, einen Vorteil: sie bauten moderne Wasseraktivitäten aus – so Marina Rünthe. Der Wechsel ist beeindruckend – früher Zechengelände, heute Sportboothafenanlagen – mitten im Ruhrgebiet. Der Strukturwandel ist noch im vollen Gange, und die Stadt hat Beachtliches erreicht: Sport- und Freizeitaktivitäten wurden aufgebaut, und das aktuelle Kulturangebot ist erwähnenswert.
Durch Bergkamen führt auch die Römerroute – ein Rad-Fernweg von 280 Kilometern Länge. Die Strecke führt von Westen, aus Xanten, vom Rhein kommend nach Osten bis Detmold und zeichnet die Marschwege der römischen Legionäre nach, die vermutlich so zur berühmten Varus-Schlacht geführt wurden. Funde aus der Römerzeit belegen, wie aktiv die damaligen Besatzungstruppen in der Gegend waren.
In Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs werden überall auf der Welt Leute gesucht, die mit Erfindungsgeist und Einfallsreichtum neue Wege finden, ihre berufliche Lage zu verbessern. So mancher ehemalige „Kumpel“ wurde von privaten Personalvermittlungsagenturen angesprochen, und manche neu vorgeschlagene Tätigkeit erwies sich als attraktive Alternative zur Arbeitslosigkeit.
Josef P., der eigentlich früher ein biederer Hauer gewesen war, wurde auch angesprochen: er hatte das Angebot bekommen, sich als freiberuflicher Mitarbeiter einer Lieferantenkette für Verbrauchsmaterial für Tankstellen und Imbiss-Stationen eine neue Existenz aufzubauen. Ganz unbedarft war er nicht: während seiner Zeit als Bergmann hatte er manchmal bei seinem Onkel Kurt ausgeholfen – Onkel Kurt hatte am Zecheneingang eine „Bude“ – einen Kiosk, in dem die Kollegen vor Arbeitsbeginn oder auch nach Schichtende „das eine oder andere“ kauften - Josef wusste also genau, was so ein Schichtarbeiter an der „Tanke“ kaufen würde. Und er war clever – konnte schnell im Kopf addieren, musste keinen Taschenrechner benutzen, um auf einen größeren Schein das fällige Wechselgeld herauszugeben – kurz – er hatte ein Händchen für diese Art von Einzelhandel. Warum jetzt also nicht diese Kioske und Büdchen beliefern – zumal er die nötigen Produktkenntnisse hatte!
Die Einarbeitung lief gut, und Josef erwies sich als sehr geschickt – er hatte bald die Preise für fast alle Artikel im Kopf, und die Bestellgewohnheiten der von ihm betreuten Abnehmer waren ihm sehr bald bestens bekannt. Er war so erfolgreich, dass man ihm nach kurzer Zeit einen Job als Bezirksleiter anbot – und schon bald hatte er ein Team von zehn Mitarbeitern „unter sich“, die für ihn arbeiteten, und von deren Arbeitsleistung er gut verdiente.
Die Firmenleitung, die ihn unter Vertrag genommen hatte, schaltete uns, die A&B Detektive, eines Tages ein – wir sollten einige Ungereimtheiten klären. Was war passiert? Josef P., der so erfolgreiche Verkäufer und Teamchef einer sehr aktiven Truppe, konnte offenbar die Lieferungen nicht mehr vertragsgemäß bezahlen. Das ging bereits seit einiger Zeit so, und er hatte auf Befragen geantwortet, dass er unter seinen Mitarbeitern einen oder mehrere Betrüger vermutete. Üblicherweise lieferten die Mitarbeiter die Waren aus, bekamen auf den Lieferscheinen eine Empfangsquittung, und danach schrieb Josef P. die Rechnungen. Diese Rechnungen wurden dann von den belieferten Imbiss-Stationen und Tankstellen direkt an ihn beglichen. Seit geraumer Zeit bezahlten einige der Kunden nur noch schleppend, und in einigen Fällen nur Teilbeträge. Josef P. hatte sich darum bemüht, die Kunden zu befragen, aber er bekam keine klaren Angaben. Vielleicht war er auch nicht immer der richtige Partner, er war vermutlich einfach zu „kumpelhaft“ im Umgang mit den Pächtern von Kiosken und Tankstellen gewesen. Josef hatte sich inzwischen selbst verdächtig gemacht – und seine Vorgesetzten vermuteten, dass es nur unbefangenen erfahrenen Ermittlern von den A&B Detektiven gelingen würde, die Wahrheit herauszufinden.
Wir mussten also beide Seiten – Josef P. und seine Truppe - überprüfen, aber so, dass niemand unsere wahre Identität bemerkte. Also – wir wurden eingeschleust – als neu eingestellte Mitarbeiter, die sich von einigen der erfolgreichen „Lieferanten“ einarbeiten lassen wollten. So geschah es – zwei junge Ermittler, die von ihrem Auftreten her in diese Tätigkeit passten, schlossen sich den Auslieferern an, und sie fuhren tageweise mit ihnen. Dabei erfuhren sie so einiges – und sie stellten überrascht fest, welches Durcheinander in der Truppe von Josef P. herrschte. Es gab keine richtigen Bestelllisten, und die Bestellungen wurden mehr oder weniger alle mündlich abgegeben – und es gab kaum ordentliche Bestellunterlagen. Das Chaos bei den Mitarbeitern, die Josef P. beschäftigte, kam von der fehlenden Einarbeitung – denn Josef P. hatte diese Art der ordentlichen Abwicklung nie richtig gelernt. Es stellte sich heraus, dass Josef P. ein geschickter Blender war – er hielt es nicht für notwendig, ordentliche Bestandsaufnahmen zu machen – er konnte es nicht! Die Mitarbeiter machten es so, wie sie es von Josef P. „gelernt“ hatten – und als sie merkten, dass das eine Zeit lang gut ging, hatten sie sich allmählich angewöhnt, dass sie Teile der Ware einfach mit nach Hause nahmen und das bei Familienmitgliedern und Nachbarn kostenlos verteilten – es gab ja keine Kontrolle!
Unser Einsatz war bald beendet – es gab eigentlich nichts zu berichten, was Polizei oder Gerichte hätten verfolgen müssen – es gab nur einen Bericht über chaotische Verhältnisse in der Vertriebsmannschaft, die Josef P. so „erfolgreich“ eingearbeitet hatte…
Als wir ihm in Gegenwart seiner Vertragspartner unsere Erkenntnisse zeigten, war er wie vom Donner gerührt. Ja, er gab zu, dass er geahnt hatte, dass es damit zusammenhängen könne. Und er räumte ein, dass es ihm nie so gelegen hatte, mit Papier und Bleistift umzugehen – und dass er nur aufgrund seines guten Gedächtnisses in der Schule einigermassen gut zurechtgekommen war.
Ja, deshalb war er ja auch Bergmann geworden, und kein „Papiertiger“!
Schade – Josef P. und seine gesamte Mannschaft wurden alle mit sofortiger Wirkung aus ihren Verträgen entlassen – und damit waren ihre Hoffnungen zerstoben, sie könnten mit einem gut bezahlten Job viel Geld verdienen. Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer 0800 - 44 22 100oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. Die Detektei A & B Detektive finden Sie bei Suchanfragen unter den Begriffen Detektei Bergkamen und Detektive Bergkamen |