Detektei CuxhavenDie A&B Detektive mit der Detektei für CuxhavenWillkommen bei der Detektei A & B
Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen. Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.
Sie haben Fragen an die Detektei Cuxhaven?
Cuxhaven
| Kugelbake | Kirche Flögeln | Mühle Schiffdorf | | | | |
© GNU Free Documentation License / Public Domain Die Detektivgeschichte aus der Detektei Cuxhaven Globalisierung – wie sie nicht sein sollte
Der diskrete Medikamentenversand Der alte Apotheker Hinnerk S. war sein Leben lang altmodisch geblieben – seine Apotheke war so eingerichtet, wie er es selbst bei seiner ersten Anstellung als „fertiger Apotheker“ nach dem Studium anno dunnemals angetroffen hatte. Genau so hatte er sich später auch seine erste eigene Apotheke eingerichtet – und so war es bis heute geblieben. Die alten Apothekerschränke mit den vielen ovalen, weiss emaillierten Schildern mit der schwarzen Schrift standen so in den Räumen, wie es heute kaum mehr anzutreffen ist. Die Fussböden waren – wen wundert es – aus dunkel gebeizten Holzdielen, sie knarrten manchmal leise, wenn ein etwas schwergewichtigerer Kunde darüber ging. Die Fenster hatten kleine Butzenscheiben, und über der Ladentür hing eine alte Glocke – die schlug melodisch an, wenn jemand die Tür öffnete. Elektrische Signalgeber – warum denn, die alte Glocke ist doch noch gut in Schuss! Dass die Kunden das „Geläut“ respektlos meistens „die Bimmel“ nannten, das wusste Hinnerk S. zwar, aber es war ihm egal. So eine Titulierung kam dann vor, wenn er im hinteren Teil der Apotheke irgendwas zusammenrührte und dabei nicht hörte, wenn jemand die Ladentür geöffnet hatte – und dann mussten die Kunden ihn rufen – und dabei kriegte er häufig zu hören: „Sag mal, Hinnerk, wann kaufst du dir endlich mal eine ordentliche Klingel – deine alte Bimmel hört ja niemand!“ Auf diesem Ohr war Hinnerk ziemlich taub – denn, das wussten seine Kunden, und sie erzählten sich das auch hinter vorgehaltener Hand – Hinnerk war nicht etwa nur altmodisch, nein, er war gleichzeitig ein sehr kluger und akribisch rechnender Apotheker und Geschäftsmann – und er hatte so in seinem Leben richtig viel Geld verdient. Einer seiner Wahlsprüche lautete auch, dass man das Geld vom Behalten und nicht vom Ausgeben habe… So konnte er es sich auch leisten, seinen drei Kindern jedem eine fertige Apotheke einzurichten, als die drei nach dem Pharmazie-Studium auf eigenen Füssen stehen wollten – und die drei Apotheken waren schuldenfrei, eingerichtet in Häusern, die ebenfalls schuldenfrei waren, und die auch Hinnerk gehörten. Die Apotheker-Familie S. war in der Gegend ziemlich bekannt, und unter den Kollegen galten die vier Unternehmer als knochenharte Konkurrenz – kein Wunder, sie konnten mit dem Geschäftsvolumen, das sie gemeinsam darstellten, ganz anders auftreten als kleine, einzeln arbeitende Betriebe.
Diese Vorgeschichte musste soweit erzählt werden, damit man versteht, warum Hinnerk, eigentlich als extrem geizig bekannt, uns, den A&B Detektiven, einen Auftrag erteilte.
Kurz vor Ladenschluss, an einem Donnerstag, kam Hinnerks alter Schulfreund Jan T. in die Apotheke. Er druckste herum, schaute in allen Ecken nach und fragte lauernd, ob Hinnerk allein sei. Ja, klar – was ist denn los? Ob er auch wirklich allein sei? Ja, zum Teufel – nun schiess endlich los – was hast du auf dem Herzen? Jan tat sich sehr schwer, bis er endlich rausrückte: er hatte sich über einen ganz obskuren Versandhändler ein – ja, nun - Potenzmittel beschafft, hatte sich auf die Diskretion verlassen, die in den Anzeigen versprochen worden war – ja, das war so weit in Ordnung, aber als das Paket gekommen war, stellte Jan beim Öffnen fest, dass die bestellten Mittel in Behältnissen verpackt waren, die alle mit asiatischen Schriftzeichen beschriftet waren, und dass Jan überhaupt keine Ahnung hatte, wie er nun mit diesen bestellten Mitteln umgehen sollte. Hinnerk wollte seinem alten Schulfreund schon die kalte Schulter zeigen, aber da regte sich sein ausgeprägter Geschäftssinn in ihm. Er bat Jan, die ganze Lieferung herbeizuholen – und Jan lief schnell nach Hause und war in wenigen Minuten wieder in der Apotheke, mit einem grauen Karton unter dem Arm. Hinnerk nahm die Päckchen in Augenschein, konnte auch nichts mit den Schriftzeichen anfangen, verstand allerdings eine Inhaltsangabe, die nach internationaler Norm in lateinischen Buchstaben angegeben war. Da standen Elemente aufgelistet, die Hinnerk die paar Haare, die er noch hatte, zu Berge stehen liessen. Ob denn Jan schon irgendwas davon eingenommen habe, fragte er – nein, nein, beeilte sich Jan, er sei zu ängstlich geworden. Und in dem Karton lag weiterhin eine Broschüre des Versandhändlers, bei dem Jan gekauft hatte. Und in dieser Broschüre waren weitere Medikamente aufgelistet, die der Händler preiswert anbot, und die machten Hinnerk richtig wütend: die angegebenen End-Verkaufspreise lagen sogar geringfügig unter den Einkaufspreisen, die Hinnerk für die gleichen Medikamente beim örtlichen Fachhandel bezahlen musste. „Wehret den Anfängen!“ – so dachte er, und bat Jan, ihm diese Broschüre zu überlassen. Woher würden wohl die Medikamente beschafft werden? War das alles seriös? Kaum denkbar, denn so preiswert waren ihm diese Produkte noch nie angeboten worden!
Hinnerk verkaufte seinem alten Schulkameraden Jan, nun, da Jan die Katze aus dem Sack gelassen hatte, ein „Stärkungsmittel“, das aus zuverlässiger Quelle stammte – und er merkte, dass Jan ganz glücklich davon ging – froh, dass er dieses ihm inzwischen unheimlich gewordene Präparat nicht nehmen musste.
Dann rief Hinnerk seine drei Kinder an und forderte sie auf, ihn sofort zu besuchen, weil etwas Wichtiges zu besprechen sei. Und wenn der „Chef“ so energisch auftrat, dann war es ernst, und die drei kamen sofort herbeigefahren.
Hinnerk erklärte seinen Kindern, die ja auch gleichzeitig seine Geschäftspartner waren, was er plante: damit die Ermittlungen gerichtsverwertbar wären, und damit niemand Verdacht schöpfen sollte, wollte er uns, die A&B Detektive, mit der Aufklärung der Geschäftsaktivitäten des Versandhändlers beauftragen. Die drei Partner waren einverstanden – und Hinnerk schmunzelte leise vor sich hin: so konnte er die Kosten auf vier Betriebe umlegen und musste nicht alles allein tragen!
Wir trafen uns mit Hinnerk, bekamen die Details genannt, und entwickelten mit ihm einen Plan, wie wir vorgehen wollten. Die Einfuhr von Medikamenten ist nicht ohne weiteres erlaubt, und wir wollten zuerst einmal die Vertriebswege erkunden, mit denen der Versandhändler die Ware ins Land holte. Um das zu tun, mussten wir also als interessierte Kunden auftreten, und es machte uns grossen Spass, aus verschiedenen Städten mit dem Händler in Kontakt zu treten und zu erfahren, wie der an die Ware kam.
Dass wir dabei herausbekamen, dass die Leute so blöd waren, zum Beispiel einen Transportkarton, der aus einer chinesischen Provinz stammte, nur mit dünnem Packpapier zu überkleben, statt einen neuen, neutralen Karton zu verwenden – das war nur ein kleiner Fehler, der ihnen unterlief. Kurz, die anderen Medikamente, die wir auch beschafften, kamen aus obskuren Quellen, und die pharmakologischen Analysen, die die Apotheker durchführten, zeigten, dass bei der Zusammensetzung grobe Ungenauigkeiten festzustellen waren.
Wir arbeiteten eng mit den erfahrenen Apothekern zusammen, und es ergab sich innerhalb kurzer Zeit ein gewichtiges Paket mit Beweismaterial, so dass Hinnerk eine gut abgesicherte Strafanzeige gegen den Versandhändler auslösen konnte.
Es kam, wie es kommen musste – der Versandhändler musste sein Unternehmen sofort schliessen und wurde zu einer deftigen Strafe wegen unzulässigem Import von Medikamenten verurteilt.
Nur, was wir nicht in Erfahrung bringen konnten, das war, wie zufrieden Jan mit dem Stärkungsmittel war, das ihm Hinnerk verkauft hatte.
Aber – das hatte ja auch nicht zu unserem Ermittlungsauftrag gehört…. Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer 0800 - 25 74 200 oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. |