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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Detmold *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

 

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Die Detektivgeschichte der Detektei Detmold *

 

 Residenzschloss
 Grabbehaus
 Donoperteich
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Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand! (Monatsspruch in Detmold)

Restaurierung ohne Beachtung der Regeln


Wer auf dem Europäischen Fernwanderweg  E 1 in Schweden aufbricht, um nach Sizilien zu wandern, kommt garantiert durch Detmold! Aber, das ist nicht die einzige Besonderheit, die diese Stadt im Lipper Land auszeichnet – wie viele ähnliche Städte zeigt Detmold beispielhaft die Vielfalt der deutschen „Kleinstaaterei“ – früher zu Recht ein Hemmnis genannt, stellt es heute ein reiches Erbe von Kultur und Tradition dar!

Detmold mit seinen 27 Ortsteilen ist eine noble Stadt, mit einem Palais, einem fürstlichen Residenzschloss, einem alten Stadtzentrum, weiteren grosszügig angelegten Freizeitattraktionen – kurz – es ist ein Vergnügen, dort zu wohnen.

In alten Städten müssen allerdings ständig Reparaturen und aufwändige  Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden. Das ist nicht billig, und die Rechnungen, die von den Spezialfirmen ausgestellt werden, sind entsprechend gepfeffert. Es gibt zwar Zuschüsse vom Land und vom Bund – aber es ist trotzdem immer ein teurer Spass. Vernünftigerweise werden solche Arbeiten, insbesondere dann, wenn es sich um grössere Aktionen handelt, ausgeschrieben. 
Dann gibt es sogar auch manchmal Zuschüsse von der EU aus Brüssel, wenn das Objekt sehr wichtig ist und man ganz grosses Glück hat.

Der verantwortliche Architekt Lothar H., der den Auftrag zum grundsätzlichen Sanieren des alten Fachwerkhauses von dem Detmolder Privatmann bekommen hatte, dem dieses Schätzchen gehörte, kannte sich gut aus. Er hatte solche Arbeiten schon in anderen Städten durchgeführt – und es war gut gegangen. Jetzt kam es ihm darauf an, das Meisterstück abzuliefern – dann hätte er als Architekt den Durchbruch geschafft, und er könnte bei den internationalen Konferenzen mit entsprechenden Referenzen antreten.  Besonders wichtig war in diesem Fall, dass ihm die Kosten nicht wegliefen – und deshalb suchte er  diesmal mehr als sonst nach dem preiswertesten Anbieter – der kam aus Osteuropa. Seine Referenzen waren erstklassig – er zeigte Fotos – „vorher“ – „nachher“, und einige Videos waren auch dabei – der Mann verstand sein Handwerk! Wer das gesehen hatte, glaubte nicht daran, dass eine historische, ja, uralte  „Ruine“ wieder so schön werden konnte!
Die Preise waren in Ordnung – Architekt Lothar nickte befriedigt, als er die Preise aufaddierte. Ja, das könnte klappen, wenn er den Auftrag so durchführen liesse.

Der Unternehmer aus Osteuropa erhielt den Auftrag, und bereits nach zehn Tagen reiste er mit einem Trupp von sechs Männern an. Er hatte preiswerte Hotelzimmer gemietet, die Männer versorgten sich weitgehend selbst mit Lebensmitteln vom Discounter, kochten – mit Genehmigung des Hotelbesitzers – sich hin und wieder einige kleinere Gerichte – und sie arbeiteten fast rund um die Uhr. Der Fortschritt am Bau war so gross, dass alle Passanten staunten, die das beobachteten.

Wir, die A&B Detektive, bekamen mit diesem Bauprojekt zu tun, weil uns ein Wettbewerber, der sich auch um diesen Auftrag bemüht hatte, aber aus Preisgründen nicht berücksichtigt worden war, einen Auftrag erteilte. Der hatte sich – weiss der Kuckuck, auf welchem Wege – einige Unterlagen des schliesslich erfolgreichen Angebots besorgt – und er sagte sich – und er erzählte uns das ebenfalls: „Das geht nicht mit rechten Dingen zu!“ – und wir sollten doch mal nachsehen, ob das alles nach den Regeln der Vorschriften abgewickelt wurde.

Der Architekt hatte noch keinen Wachdienst mit der Bewachung der Baustelle beauftragt – das wäre ihm vielleicht zu teuer geworden – so konnten wir nach Feierabend die Baustelle relativ ungestört betreten und nachsehen, welche Materialien angeliefert worden waren. Wurde hier schon beim Material „gespart“? Zu unserem Ermittlungsauftrag gehörte natürlich auch, dass wir Bestandslisten über Kabel und Rohre, über Fenster und Heizkörper und andere Materialien in Händen hatten – und damit hatten wir die Materialbezeichnungen schwarz auf weiss. Diese Materialien waren aber offenbar ganz ordentlich eingekauft worden, und die Spezifikationen stimmten mit den Vorgaben des Architekten überein. Darin steckte also kaum Sparpotenzial.

Sodann beobachteten wir auftragsgemäß die Arbeiter, die Tag für Tag fleissig auf der Baustelle arbeiteten, und wir führten einige Gespräche mit den paar Männern, die ausreichend Deutsch sprachen. Dabei erfuhren wir etwas von den Löhnen, die diese Männer bekamen – und wir staunten nicht schlecht... 

Was sich dann unbestreitbar bei unseren weiteren Recherchen herausstellte: die Arbeiter, die so sparsam und genügsam lebten und arbeiteten, waren alle nicht nach geltenden Vorschriften angemeldet, waren nicht versichert, sie waren ganz offenkundig „Schwarzarbeiter“ ¬- im Sinne des geltenden Rechts.

Unser Bericht an unseren Auftraggeber löste eine kleine Sensation aus: unser Kunde, die Baufirma, beantragte eine polizeiliche Ermittlung auf der Baustelle. Der Bauunternehmer versuchte zwar noch, die notwendigen Papiere zu besorgen, aber das ging nicht so schnell – und die Aufsichtsbehörde legte die Baustelle sofort still.

Der beauftragende Architekt hatte zwar zu Beginn scheinbar den schwarzen Peter, er konnte aber nachweisen, dass er von dem anbietenden Bauunternehmer gelinkt worden war: die Ausschreibung verlangte ganz eindeutig, dass die Arbeiten nur nach bestehendem Recht durchzuführen sein sollten, und das Angebot, das zum Auftrag geführt hatte, bestätigte das zweifelsfrei und  ausdrücklich.

Hier also war ein Unternehmer mit falschen Angaben zu einem Auftrag gekommen, und damit war der Auftrag nicht rechtens. Es gab eine gerichtliche Ermittlung – die Firma musste ihre Arbeiten einstellen, ihre Arbeitskräfte abziehen, und der Auftrag wurde neu ausgeschrieben. 

Und wer bekam nun am Ende den Auftrag?  Na, dreimal dürfen Sie raten…!

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