Detektei Dinslaken

Die A&B Detektive mit der Detektei für Dinslaken

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Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Detektivische Erzählungen aus der Detektei Dinslaken

Bergwerk-Denkmal
Windmühle Hiesfeld
Historisches Haus
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Blaumachen zum Drogenschmuggel

Finanzielle Engpässe können die Luft abdrücken


In Dinslaken, gelegen am unteren Niederrhein, im Nordwesten des Ruhrgebiets, gehörten gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Landwirtschaft – hier insbesondere der größte Viehmarkt der Umgebung – aber gleichzeitig auch die beginnende Stahlindustrie - der Neubau eines Walzwerks war zu der Zeit eine besondere Investition - zu den prägenden Wirtschaftszweigen. Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts gehörte auch die Kohleförderung zu den bedeutenden Wirtschaftsaktivitäten. Trotz der Umstrukturierungen, die in den letzten Jahren erfolgten, ist Dinslaken ein lebendiger und aktiver Platz, eine Stadt, die voll im Trend liegt, und die vielfältige Aktivitäten anbietet.

Olaf G. war soeben von einer Dienstreise zurückgekommen, und es war wieder mal sehr teuer geworden. Dem alten Satz folgend: „Man ist ja nicht aus Holz!“ hatte er den Frust einer langweiligen Dienstreise, in deren Verlauf er von Reklamationen und massiven Beschwerden über die Produktqualität nur so verfolgt wurde, in Bars und anderen Etablissements zu verdrängen versucht.
Wie er es gewohnt war – gelungen war das nicht, nur hatte er sich etwas anderes eingehandelt: er war so was von pleite, dass er das keinem sagen konnte.

Er verfluchte sich selbst für seine allzu grosse „Verführbarkeit“ – und manchmal war ihm sogar klar, wenn  er einen lichten Moment hatte, dann erkannte er, dass er ja gar keinen Verführer brauchte – er war einfach zu labil und war stets froh, wenn er einen noch so weit hergeholten Anlass zum Trinken fand.

Manchmal versuchte er, seinen Lebenswandel zu ändern. Er ging dann zu seiner Bank und überzog sein Konto einmal mehr, nahm das ausgezahlte Geld und bezahlte seine offenen Rechnungen – und dann fühlte er sich stark und wollte von diesem Moment an keinen seiner teuren Ausflüge mehr unternehmen – dieser Vorsatz hielt in der Regel gerade mal für höchstens zwei Tage.

So, jetzt also war er am Boden angekommen – er brauchte dringend Geld, um seine notwendigsten persönlichen Ausgaben zu tätigen – schlicht: er hatte nichts mehr zu essen im Hause, und er konnte von Glück sagen, dass das E-Werk den  elektrischen Strom in seiner Wohnung noch nicht abgestellt hatte.

Auf seinen Sauftouren hatte er einmal einen Kumpel kennengelernt, dem er einen teuren Abend finanziert hatte. Von dem wusste er, dass der im Drogenhandel manchmal einen dicken Batzen Kohle verdiente – es war zwar nicht ungefährlich, aber – ohne Risiken läuft ja bekanntlich gar nichts im Leben…
Mit diesem Kumpel also nahm er Kontakt auf, und er überredete ihn, dass die beiden beim nächsten Drogentrip zusammen reisen sollten. Was Olaf nicht wusste, war, dass der nächste Trip ein ganz besonders gefährlicher Auftrag war – und dass der Kumpel gar nicht erscheinen würde, aus Angst, selbst hoppgenommen zu werden…

Um den neuen attraktiven Geldbeschaffungsjob ordentlich erledigen zu können, rief Olaf seinen Chef an und meldete sich krank. Das war das Signal, das uns, die A&B-Detektive, ins Spiel brachte – wir sollten Olaf beobachten und nachschauen, was er so tat – sein Chef glaubte nicht an die angegebene „Unpässlichkeit“. Und wenn er seinen Verdacht bestätigt bekommen würde, dass Olaf wieder mal blau machen würde, dann wollte er ihm kündigen. Von Olafs teuren Dienstreisen hatte der Chef auch schon gehört - das war ein zusätzliches Argument für den Plan, Olaf möglichst bald rauszuwerfen, es fehlte nur ein handgreiflicher Beweis.  

Wir machten uns also auf den Weg und klemmten uns hinter Olaf in seinem Wagen, den wir beschrieben bekommen hatten. Von Olaf hatten wir ein Foto, so dass wir also sicher sein konnten, dass es tatsächlich Olaf war, der da hinterm Steuer sass. Wir fuhren hinter ihm her, und wir dachten auch, dass das ein einfacher und kleiner Fall werden würde.

Aber, da hatten wir uns gewaltig getäuscht!

Olaf lotste uns – ohne es zu wissen – zuerst zu seinem Kumpel, der ihn kurz abfertigte und ihn allein wegschickte. Wir bekamen nicht genau mit, was da passiert war – es war offenbar eine Auseinandersetzung, die Olaf aber nicht zum Zurückkehren veranlasste. Wir folgten ihm weiter auf seiner Reise – es ging nun in Richtung Niederlande und bei Venlo dann über die Grenze. Sodann fuhren wir hintereinander her über Land tiefer in die Niederlande hinein – wir hatten ja keine Ahnung, wohin uns Olaf noch führen würde! In einem kleinen Dorf hielt Olaf vor einem Restaurant an – es wurde ein wenig brenzlig, wir fühlten uns gefährdet, dass Olaf uns bemerkt haben könnte – aber er ahnte offenbar nichts von seinen Verfolgern.  Er verschwand im Haus, und nach wenigen Minuten erschien er wieder – und lud ein ziemlich grosses Paket, von der Größe eines grossen Kopfkissens, in den Kofferraum. Dann ging es mit hoher Geschwindigkeit wieder zurück in Richtung Dinslaken – er voraus, wir hinterher.
Und dann blieb uns fast die Luft weg: kaum, dass wir auf deutschem Boden waren, gerieten wir in eine Polizeisperre. Beide Autos wurden rechts heran gewinkt, und ein Aufgebot von mindestens 20 Polizisten umringte beide Autos.  Ein Polizist kam an unser Auto und erklärte auf unsere Frage, dass es sich um ein mobiles Drogenfahndungskommando handele. Na, jetzt erklärte sich für uns so manches, Olaf hatte „Stoff“ abgeholt – und wir sassen direkt dabei – aber glücklicherweise nicht mit drin!

Dem Leiter des Einsatzkommandos konnten wir unsere Rolle schnell und überzeugend erklären – wir hatten ja unsere legitimierenden Ausweise dabei, und die Polizisten waren ganz froh, dass sie uns  auf diese Weise als Zeugen bekommen hatten. Das erleichterte den vernehmenden Beamten ihre Arbeit ganz erheblich – und später, vor Gericht, waren wir ebenfalls im Zeugenstand.

Nun, dieser Auftrag war wie im Bilderbuch gelöst worden – und dass Olaf seine Kündigung bekommen würde, das war inzwischen fast zur Nebensache geworden, obwohl wir ja eigentlich nur deswegen unterwegs gewesen waren.

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