Die Detektei A & B Detektive finden Sie bei Suchanfragen unter den Stichwörtern Detektei Dormagen und Detektive DormagenDie Detektei A&B Detektive | Einsatzort Dormagen *Willkommen bei der Detektei A & B Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen. Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.
Die Detektivgeschichte aus der Detektei Dormagen *
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Eine uralte Römersiedlung Der “Zar” auf Abwegen Dormagen ist die vielleicht ältere Römersiedlung in Konkurrenz zum allzeit beherrschenden Köln. Köln wurde im Jahre 50 zur Stadt erhoben – kein Wunder: der regierende römische Präsident Claudius – die Römer nannten ihren Regierungschef damals „Cäsar“ – hatte ein „kölsches Mädchen“ geheiratet. Und wie jedes echtes kölsches Mädchen tut man was für seine Heimatstadt – sie bekniete ihren Ehemann, dieser Siedlung die Stadtrechte zu schenken. Das bedeutete für die Bewohner massive materielle Vorteile. Aber Dormagen hatte damals keine so starke Lobby - obwohl dort bereits 65 Jahre früher ein römisches Kastell bestand! Deshalb also wurde Köln Stadt – und Dormagen blieb Kaserne. Ganz ernst sollte niemand diese Darstellung hier nehmen, aber Geschichte findet manchmal aus ganz trivialen Gründen so statt, wie sie halt geschieht. Zufälle und Entscheidungen, über die nicht sehr tief nachgedacht worden war, bestimmen die Weltläufe – und die Historiker schreiben viel später dicke Bücher darüber und spekulieren, was denn wohl hier den Ausschlag gegeben habe. Und die Schüler müssen diese Spekulationen lernen… Nicht alle in Dormagen Beschäftigte arbeiten im lokalen Chemiepark – es gibt auch noch andere Firmenstandorte im Stadtgebiet. Das Ingenieurbüro Dr. F., das sich auf qualifizierte Planungsarbeiten für die chemische Industrie spezialisiert hatte, suchte händeringend gute Ingenieure. Es gab eine grosse Ausschreibung für ein Projekt in den „Emiraten“ – gemeint sind die „Vereinigten Arabischen Emirate“, abgekürzt VAE, obwohl die weltweit übliche Abkürzung „UAE“ lautet – da ist dann die englische Bezeichnung dieses Staates gemeint: „United Arab Emirates“. Hauptstadt ist Abu Dhabi, aber der wirkliche Magnet ist die „Goldstadt“ Dubai. 75% der knapp 4 Millionen Einwohner sind Ausländer – das geht von Hilfskräften bis hin zu hochqualifizierten Spezialisten aus ungefähr 20 verschiedenen Ländern. Dass die Ölförderländer in der arabischen Welt inzwischen ihre lokale Wirtschaft umstrukturieren und versuchen, den Mehrwert im eigenen Lande zu erzeugen, statt nur die Rohstoffe Erdöl und Erdgas unbearbeitet zu verkaufen, das ist inzwischen wohl bekannt, und so mancher lukrative Auftrag kommt deshalb seit einigen Jahren aus den „Emiraten“. Deutschlandweit:Dr. F., ein erfahrener Spezialist auf dem Gebiet Prozesstechnik und Apparatebau, konnte den Umfang des Projektes bereits beim ersten flüchtigen Durchblättern der vorläufigen Ausschreibungsunterlagen – natürlich erst einmal am PC - sehr gut abschätzen: das wäre ein schöner Auftrag, wenn es ihm gelänge, hier erfolgreich mitzubieten. Aber – dafür brauchte er mindestens drei neue Ingenieure oder zumindest zwei Ingenieure und zwei Techniker. Also, liess er ein Stellenangebot in sechs regionalen und überregionalen Tageszeitungen in Deutschland setzen. Und da die Anzeigen gross genug waren, um selbst beim blossen Durchblättern des Anzeigenteils der Zeitungen sofort ins Auge zu fallen, gab es auch am Montagmorgen schon einige Anrufe, und einige Bewerbungen waren bereits am Mittwoch in der Post. Und dann meldete sich sein langjähriger und erfahrener Spezialist, der Diplom-Ingenieur Peter H. krank! Das also auch noch! Befund – soviel sagte er am Telefon, als er sich krank meldete und den „gelben Zettel“ vom Arzt ankündigte: „Es sind die Nerven!“ Richtig war, dass Peter H. wirklich viel gearbeitet hatte – aber da hatte es in der Vergangenheit andere Spitzenzeiten gegeben! Peter H. sollte das Angebot federführend ausarbeiten, und dann auch das Projekt, wenn es denn zu einem Auftrag käme, leitend und verantwortlich bearbeiten. Peter H. krank – das bedeutete für Dr. F. die Überlegung, ob er sich mit seiner Firma überhaupt noch an dem Projekt beteiligen sollte. Er rief einen Krisenstab zusammen, mit allen, die schon einmal an solchen Projekten mitgearbeitet hatten – und er war überrascht: seine anderen Mitarbeiter waren überaus motiviert – und sie gaben ihm das Gefühl, dass diese tüchtigen Männer und Frauen es auch ohne den „Zar Peter“ – so lautete sein interner Spitzname, in Anlehnung an „Star Peter“ – schaffen könnten – und vor allem: es auch schaffen wollten. Also beschloss Dr. F., mit vollem Schwung an dem Projekt dranzubleiben und sich um die offiziellen und endgültigen Ausschreibungsunterlagen zu bemühen. Man konnte das über das Internet erledigen – nach Banküberweisung der üblichen Gebühr, die ein kleines Vermögen war – „earnest money“ wurde das genannt. Oder, man konnte nach Abu Dhabi reisen und sich dort die Unterlagen abholen – dann könnte man auch schon mit den Projektingenieuren des Kunden erste Kontakte und Fühlung aufnehmen. Die Gebühr war in diesem Fall übrigens die gleiche. Dr. F. kannte die ausschreibende Organisation, das zuständige Ministerium, und er wusste, dass die Projektingenieure dort noch oft ausgetauscht werden würden – eine Reise zum jetzigen Zeitpunkt wäre rausgeworfenes Geld und vertane Zeit. Also liess er sich die Dokumente elektronisch zusenden. Seine Angebotsabteilung war schon eifrig mit den ersten konstruktiven Arbeiten beschäftigt, als ihn ein „befreundeter“ Konkurrent aus Süddeutschland anrief. Nach einigen ersten Höflichkeitsfloskeln kam der anrufende Schwabe zum Punkt: ob Dr. F. denn schon die unmöglichen Bedingungen zur Terminabgabe des Angebots gesehen habe? „Woher wissen Sie das?“, fragte Dr. F. „Ach, wissen Sie, als ich in der vorigen Woche im Ministerium in Abu Dhabi war, da hat mir einer der Sachbearbeiter so angedeutet, dass Peter H. aus Ihrer Firma auch dort gewesen sei, und er habe die Unterlagen persönlich abgeholt.“ Dr. F. wich einer klaren Antwort geschickt aus, zeigte sein Überraschung nicht – und beendete das Gespräch mit einigen freundlichen Worten. Andere Einsatzgebiete:Dass Peter H. dort gewesen sein sollte – wäre das möglich? Dr. F. ging diese Frage nicht aus dem Kopf. Unterstellt, er wäre nicht wirklich krank, sondern würde unter diesem Vorwand für einen Wettbewerber tätig sein? Peter H. wusste, dass Dr. F. zu solchen Spezifikations-Abhol-Reisen niemals fahren würde – also könnte Peter davon ausgehen, dass Dr. F. weder selbst gefahren wäre noch jemanden geschickt hätte, den Peter hätte kennen können. Also wäre für Peter das Risiko gering, dort einem Kollegen in die Quere zu kommen. Dass ein Ministeriumsmitarbeiter so was ausplaudern würde – offiziell durfte niemand irgendwelche Auskünfte über die möglichen Wettbewerber geben – höchst unwahrscheinlich. Aber – warum sollte der Konkurrent das erfinden? Es war Dr. F. klar, dass der durch seinen Anruf eine Kontrolle starten wollte, ob Dr. F. bereits an dem Projekt angefangen hätte – aber Peter H. im Auftrag eines Wettbewerbers? Könnte das Undenkbare tatsächlich passiert sein – und Peter H. war ein ganz mieser Betrüger? Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer 0800 - 44 22 100oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. 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