Detektei EsslingenDie A&B Detektive mit der Detektei für EsslingenWillkommen bei der Detektei A & B Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen. Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.
Sie haben Fragen?
Bilder aus Wikipedia GNU Free Documentation License Das Weingut ohne NachfolgerIronman und Muckibude Seit dem Jahre 778 wird in Esslingen Weinbau betrieben. Kein Wunder, dass die Schwaben was von Wein verstehen – bei dieser langen Tradition!
Eines der größeren Weingüter hatte immer noch ein paar fest angestellte Mitarbeiter, auch wenn es nicht so rosig zuging – wie bei allen landwirtschaftlichen Betrieben in dieser Größenordnung – zwischen ganz klein und mindestens mittelgross. Die Arbeit war nicht gerade leicht, und jeder, der dort einen Arbeitsplatz hatte, verdiente sein Geld mit Schwielen an den Händen.
Der Besitzer des Weingutes, Bernhard F., war auch schon in einem Alter, dass er überlegen musste, allmählich ans Aufhören zu denken. Er hatte eine Idee, die er aber noch nie irgendwem mitgeteilt hatte, noch nicht einmal seiner Frau. Die Detekteigeschichte aus der Detektei EsslingenKinder oder andere Angehörige hatten die beiden nicht – mit ihnen würde sogar der Familienname aussterben. Das tat ihm in der Seele weh, das wollte er verhindern – und sein Plan sah ungefähr so aus: er wollte das Weingut an jemanden vererben, den er aber vorher adoptieren wollte, und der auch seinen Familiennamen annehmen würde. Damit hätte er die Möglichkeit geschaffen, wenigstens den Namen der Familie weitergeführt zu sehen, und der Betrieb konnte auch unter dem gleichen alten und angesehenen Namen weiter arbeiten.
Und er hatte auch schon jemanden im Auge: den ausserordentlich tüchtigen und fleissigen Gustel P., der schon seit mehr als sechs Jahren bei ihm angestellt war und sich zu einem fast unentbehrlichen Mitarbeiter entwickelt hatte. Gustel war sehr solide, trank kaum mal ein Glas Wein, rauchte nie, trieb in seiner knappen Freizeit auch noch Sport – fast schon bewundernswert. Manchmal dachte Bernhard F., dass dieser Gustel gut sein eigener Sohn hätte sein können – und er fand immer mehr Freude an der Idee: Gustel wurde adoptiert, nahm seinen Familiennamen an, und studierte an der Fachhochschule das Fach Weinbetriebswirtschaft. Sobald das geschafft war, sollte ihm noch zu Lebzeiten der „Eltern“ das Weingut übertragen werden, und er, der Senior, konnte sich allmählich zurückziehen – optimal für das Geschäft und für die Kundschaft.
Nur, eine Schwierigkeit entwickelte sich aber – sehr zum Unwillen des Weingutbesitzers Bernhard F.: Gustel begann unzuverlässig zu werden. Er kam nicht mehr regelmäßig zur Arbeit, verschwand zwischendurch manchmal für eine Stunde oder sogar zwei – und niemand wusste, wo er war. Bernhard fühlte sich unwohl – und er empfand Gustels Verhalten als groben Undank – obwohl Gustel ja nichts von seinem Plan wissen konnte – Bernhard vermischte hier die sachlichen Beweggründe mit seiner eigenen geheimen Planung, die ihm zur Herzenssache geworden war.
Er wollte auf keinen Fall die Diskussion mit Gustel selbst und direkt führen – er wusste, dass er dann möglicherweise aus Enttäuschung so jähzornig hätte werden können und ihn womöglich sogar rausgeworfen haben könnte. So besonnen war er ja – dass er sich hier von beraten liess.
Ein Freund riet ihm, uns einzuschalten und erst mal herausfinden zu lassen, was mit Gustel überhaupt los war. Wir hatten in Esslingen einen Mitarbeiter, der diesen Auftrag gern übernahm.
Es begann eine klassische Beschattung und Beobachtung des jungen Mannes. Gustel machte uns die Arbeit relativ leicht: allerdings war unser Mann sehr überrascht: der top-fitte Weinbauer fuhr mit seinem Fahrrad in ein Fitness-Studio, eine „Muckibude“. Was wollte er denn da?
Unser Ermittler buchte zum Schein eine Trainingseinheit in diesem Studio – obwohl er keine Lust an dieser Schweiss treibenden Beschäftigung hatte – er war immer sehr froh, wenn er mit dem Training fertig war. Aber, so gelang es ihm, den jungen Mann in diesem Studio zu beobachten, und er sah, dass Gustel immer nur auf dem Trainingsfahrrad strampelte – und der Schweiss lief in Strömen. Unser Mann übernahm das Fahrrad, das neben Gustels Trainingsrad stand, und so kam er mit ihm ins Gespräch.
Des Rätsels Lösung war verblüffend einfach: Gustel trainierte für den „Ironman“ – den Triathlon-Wettlauf, der in zwei Monaten stattfinden sollte. Er erzählte, dass er ein schlechtes Gewissen habe, seinem Chef gegenüber – aber wenn er offiziell um Arbeitsbefreiung gebeten hätte, wäre der Chef ausgeflippt und hätte ihm niemals freigegeben.
Unser Mann traf sich mit Bernhard F., natürlich an einem „konspirativen“ Treffpunkt, übergab ihm den Bericht und eröffnete ihm vorsichtig, dass er den Fall geklärt habe. Er erzählte ihm, was er erfahren hatte. Bernhard explodierte beinahe vor Zorn – eigentlich war es ja die Enttäuschung, dass ihm Gustel nichts erzählt hatte – wozu Gustel ja überhaupt keine Veranlassung hatte. Denn Bernhard war mit der Adoptionsidee schon so lange schwanger gegangen, dass es für ihn zu einer fast perfekten Sache geworden war. Aber Gustel hatte doch keine Ahnung von diesen Überlegungen! Und das sagt unser Mann dem Senior dann auch deutlich, und er schaffte es auf diese Weise, Bernhard F. vom Baum runter zu bekommen. Bernhard F. nahm sich vor, bevor noch andere Probleme auftreten würden, Gustel in seine Überlegungen einzuweihen. „Aber“, so riet unser Mann – „lassen Sie ihn ohne weiteren Ärger seinen Ironman machen – und sagen Sie ihm erst dann, was Sie vorhaben!“ So geschah es – Gustel wurde sogar Zweiter, und als er danach wieder „nach Hause“ kam, war er sehr erstaunt: der Betrieb feierte ihn mit einem großem Fest. Und dann nahm Bernhard ihn zur Seite, und er erklärte ihm, was er geplant hatte. Gustel fiel aus allen Wolken, damit hatte er niemals gerechnet – aber er war sofort Feuer und Flamme für die Idee und sagte dankbar Ja zu diesem Plan.
Ungefähr ein Jahr später wurde ein großes Weinfest in Esslingen gefeiert – Bernhard F machte bekannt, dass er sein Gut an seinen Nachfolger Gustel F. übergeben möchte.
Aha – da war die Adoption mit Namensübernahme offenbar gelaufen. Wir waren ein wenig stolz, dass wir zu einem kleinen Teil an dieser schönen Geschichte mitgewirkt hatten. Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer 0800 - 25 74 200oder füllen Sie unser Kontaktformular aus. |