Detektei Euskirchen

Die A&B Detektive mit der Detektei für Euskirchen

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Kölner Strasse
Alter MarktRömische Wasserleitung
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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Euskirchen

 

Die Eifelbahn fährt von Köln nach Trier

Unser Ermittler greift ein 

 

Vor ungefähr 5.000 Jahren bereits lebten nachweislich Menschen dort, wo heute die Stadt Euskirchen liegt. Seit diesen ersten Siedlungsnachweisen haben in dieser fruchtbaren und wasserreichen Landschaft ununterbrochen Menschen gewohnt und gearbeitet. Zwischen den Jahren 500 und 800 war an dieser Stelle eine fränkische Hofsiedlung. Im Jahre 870 wird die Siedlung erstmalig erwähnt – Auelskirchen, Auskirchen – eben die „Kirche auf der Aue“ – endlich einmal ein einfach abzuleitender Name einer Stadt.

Eines der interessantesten Monumente ist die zum Teil erstaunlich gut erhaltene römische Wasserleitung, in der vor 2.000 Jahren frisches Wasser aus der höher gelegenen Eifel nach Köln geleitet wurde. Die Leitung war 95,4 Kilometer lang und erlaubte den Transport von 20.000 Kubikmetern Trinkwasser nach Köln - täglich. Die römischen Wasserbauingenieure hatten ein heute kaum erklärliches Wissen um präzise Landvermessung. Allein das notwendige Gefälle über diese grosse Strecke so zu schaffen, dass das Wasser stetig floss, das war schon eine Meisterleistung! Diese Wasserleitung führte durch einen heutigen Stadtteil Euskirchens – die Bewohner haben also „erlebte Geschichte“ täglich um sich herum, ein klassisches Museum.  

Müssig zu erwähnen, dass die fast allmächtige grosse Stadt Köln auch das Leben der Stadt Euskirchen seit deren Stadtwerdung massgeblich beeinflusst und geprägt hat – und der Einfluss ist bis heute fast täglich spürbar.

Die Deutsch Bahn betreibt eine Zugverbindung von Köln über Euskirchen und Gerolstein nach Trier – diese Bahnstrecke wird von den zahlreichen Pendlern sehr gern benutzt – und die Züge sind immer voll – an Werktagen und an den Wochenenden auch.

Die Fahrkartenkontrollen in diesen „Pendlerzügen“ finden nicht so regelmäßig statt wie sie in weniger stark besetzten Zügen erfolgen – Spötter sagen manchmal, dass die Kontrolleure sich gar nicht mehr durch die mit Passagieren so vollgeknallten Wagen hindurch kämpfen können.

Aber, wenn die Züge kurz nach dem Einlaufen auf dem angestammten Gleis im Kölner Hauptbahnhof fast gestürmt werden, und wenn die Fahrgäste, die nicht beim Öffnen der Türen sofort in den Waggon hineindrängen, keinen Sitzplatz mehr bekommen – dann wird klar, dass es oftmals „knalle voll“ ist im Zug.

Werner G. aus Trier, der manchmal gern in der „Eifelbahn“ zwischen Köln und Trier pendelte, war eingefleischter Bahnfan – er fand es viel hübscher, mit der Bahn zu pendeln als mit dem Auto.  Herr G. hatte zwar bei einer der Fahrten von Köln nach Trier einmal gehöriges Pech gehabt: ihm war seine Aktentasche abhanden gekommen – er war einen Moment lang unaufmerksam gewesen – und da war die Tasche weg – er hatte sie auf dem Bahnsteig in Köln abgestellt, als er auf die Eifelbahn wartete. Aber das hatte ihm seine Freude am Bahnfahren nicht nehmen können.
Werner G. fuhr in der ersten Klasse, da war der Zug nicht ganz so voll. Er hatte Sichtkontakt durch die Glastür zu den anderen Fahrgästen im voll besetzten Abteil. Während er sich ein wenig belustigt das Gedränge im angrenzenden Abteil anschaute, sah er, dass einer der Fahrgäste sich mit mehreren Rucksäcken und Taschen durch die Passagiere hindurch schlängelte. Er mass dem, was er sah, keine besondere Bedeutung bei, und er wurde erst wieder daran erinnert, als er bei der nächsten Fahrt mit der Eifelbahn den gleichen  Mann sah, der sich wieder mit Beuteln und Taschen durch das Abteil zwängte. Diesmal achtete er etwas bewusster darauf, und er sah, dass dieser Mann bei der nächsten Bahnhaltestelle ausstieg und mit sehr eiligen Schritten in Richtung Ausgang hastete. Kurz danach kam ein junger Mann aus dem voll besetzten Abteil der zweiten Klasse in das Abteil der ersten Klasse, entschuldigte sich und fragte sehr aufgeregt, ob jemand dort etwas gesehen habe: er sei Doktorand und vermisse seinen Rucksack, in dem seine Studienarbeit stecke – offenbar war der Mann, der mit mehreren Taschen, Beuteln und Rucksäcken gerade ausgestiegen war, ein Dieb, der das Gedränge im Zug ausnutzte und Gepäckstücke entwendete.  Herr G. hatte ein gutes Personengedächtnis und eine gute Beobachtungsgabe – so konnte er dem bestohlenen Wissenschaftler den mutmasslichen Dieb gut beschreiben. Er übergab dem bedauernswerten jungen Mann seine Visitenkarte und erklärte sich bereit, bei eventuellen Nachfragen der Polizei oder anderer Ermittler Auskunft geben zu wollen.

Er war nicht wenig erstaunt, als ihn nach wenigen Tagen bereits ein Ermittler der A&B Detektive in Trier anrief und höflich um ein Gespräch über den Vorfall im Zug bat.

Der erfahrene Ermittler befragte Herrn G. bei seinem Besuch mit der professionellen Technik, wie sie auch bei der Polizei angewendet wird, und dabei werden bekanntlich erstaunliche Erinnerungsleistungen bei den Befragten erzielt. Und während dieser Prozedur ging es Herrn G. so, als ob ihm sein eigener Verlust auf dem Bahnsteig in Köln wieder ins Gedächtnis gerufen würde – und bruchstückhaft stieg in seiner Erinnerung das Bild des Verdächtigen aus dem Zug auf – ja, jetzt dämmerte ihm auch, warum ihm dieser Mann überhaupt aufgefallen war: er wusste, dass er den Mann unter irgendwelchen Umständen früher schon einmal bemerkt hatte. Und mit Hilfe des Detektivs, dem er inzwischen sein eigenes Erlebnis von damals erzählt hatte, nämlich, als ihm selbst seine Tasche gestohlen worden war, wurden ihm wesentliche Details zur Beschreibung der Person wieder klar. Es musste sich in der Tat um ein und dieselbe Person handeln – so klar sah er das Bild erneut vor sich.

Mit diesen guten Detailbeschreibungen versorgt reiste der Detektiv wieder ab. Er wollte jetzt selbst die Bahnstrecke beobachten und sich in der Eifelbahn aufhalten, wenn sie am vollsten war – eine eigentlich unbequeme Aufgabenstellung, aber mit der größten Chance auf eine erfolgreiche Ermittlung.

Nun, er musste nur an drei Tagen mit dem Zug ab Köln über Euskirchen und Gerolstein nach Trier fahren, und am dritten dieser Tage beobachtete er einen  Mann am Bahnsteig, auf den die Beschreibungen, die er bekommen hatte, voll passten. Und dann lief es ab, wie in einem langweiligen Drehbuch: aus dem Abteil der ersten Klasse heraus beobachtete der Ermittler der A&B Detektive, wie der Verdächtige sich langsam  im vollbesetzten Abteil der zweiten Klasse heraus schälte, und wie er bereits drei Taschen geschickt über der Schulter trug. Unser Ermittler fotografierte die Szene noch schnell, denn das war der Moment, dass er  dringend eingreifen musste – er sprang mit einem energischen Schritt die zwei Stufen aus dem Erste-Klasse Abteil hinunter und fasste den Verdächtigen energisch am Oberarm. Dabei erklärte er ihm, dass er Detektiv im Einsatz sei und den Fahrgast bitte, ihn beim nächsten Halt der Bahn zu begleiten und mit ihm zur örtlichen Polizeistation zu kommen. Der Mann war so überrascht und gleichzeitig so entwaffnet, dass er sich ohne Gegenwehr dazu bereit erklärte. Er war clever genug, die drei Taschen, die er auf der Schulter hatte, schnell abzustreifen, bevor er mit dem Ermittler zusammen ausstieg.  Damit hatten die Fahrgäste, denen die Taschen gehörten, wenigstens ihr Eigentum wieder, und der versuchte Diebstahl war durch die Fotos unseres Ermittlers belegt.

Wie es sich bei einem ordentlichen Happy End gehört, gab der Festgehaltene bei der Polizei alle möglichen Diebstähle zu, unter anderem den Diebstahl der Studienarbeit des Doktoranden, aber auch den der Aktentasche von Werner G. aus Trier, damals auf dem Bahnsteig in Köln.  

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