Detektei Garbsen

Die A&B Detektive mit der Detektei für Garbsen

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit dem jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Garbsen

 

 Garbsen – Horst
 Windmühle in Horst Mittellandkanal
Detektei Garbsen
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Detektive Garbsen
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Detektiv Garbsen
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Garbsen – die Gartenstadt bei Hannover

LKW oder Erntemaschine? 

 

Der Naturraum Weser-Aller-Flachland, zwischen der Leine-Niederung und dem Otternhagener Moor, ist der Raum, in denen Städte wie Garbsen – und letztlich auch Hannover, angesiedelt wurden. Die Gegend ist flach, die Höhenunterschiede sind gering – eine ideale Landschaft zum Bau von Kanälen – so wurde auch der Verlauf des Mittellandkanals durch Garbsen gelegt. Der ländliche Charakter der ganzen Gegend ist offenkundig. Aber – wie sehr häufig in Deutschland: alte, noch aus der Barockzeit stammende Bauwerke, Kirchen und Schlösser sind auch reichlich vorhanden. Die ausgedehnte Seenlandschaft um Garbsen stellt einen beachtlichen Freizeitwert für den Grossraum Hannover dar.
Die leicht zu überbrückende Nähe nach Hannover – keine 15 Kilometer – ist selbst mit dem Fahrrad bequem zu schaffen – und angesichts der tischebenen Landschaftsstruktur nutzen etliche Pendler bei schönem Wetter auch den „Drahtesel“, um von Garbsen zum Arbeitsplatz oder zur Universität nach Hannover zu kommen.
Bei einem Spediteur in Hannover war auch Jürgen P. als Fernfahrer beschäftigt – Jürgen P. stammte aus Garbsen und wohnte dort auch, und er fuhr regelmäßig mit seinem Privatwagen zum Arbeitsplatz in die benachbarte Großstadt. Sofern er eine längere Fahrt zu erledigen hatte – seine Firma hatte gelegentlich auch Touren nach Portugal oder auch nach Griechenland durchzuführen – dann fuhr Jürgen P. mit dem Fahrrad zur Firma, weil das Familienauto dann von seiner Familie benutzt werden konnte.

Der Arbeitsplatz auf dem „Bock“ eines Lastwagens ist kein Freizeitvergnügen, und es ist anerkannte und schwere Arbeit, einen grossen Lastwagen – teilweise mit Anhänger -  nach Leixões, dem Hafen von Porto in Portugal, oder nach Piräus, dem Hafen von Athen in Griechenland zu fahren, um dort irgendwelche eiligen Frachten vom Hafen abzuholen. Das letzte Mal musste Jürgen P. nach Porto fahren, um eiliges Frachtgut, das dort aus der Partnerstadt Hiroshima in Japan angeliefert werden sollte, nach Hannover zu bringen – es war für ein Automobilwerk bestimmt. Ab Portugal war der schnellste Weg eben der LKW – obwohl der Mittellandkanal auch den unglaublich preiswerten Transport auf dem Wasser ermöglicht hätte.

Der Hochsommer war vorüber, es war Erntezeit in der Landwirtschaft. Garbsen hat noch etliche grosse landwirtschaftliche Betriebe, und die Erntearbeit erfolgt mit teuren und kompliziert zu bedienenden hochmechanisierter Maschinen.
Jürgen P. stammte von einem Bauernhof, seine Eltern hatten ihm angeboten, den Hof zu übernehmen, aber Jürgen war mehr der Mann mit dem Fernweh – der Beruf als Landwirt war ihm zu „piefig“. Sein jüngerer Bruder Klaus aber hatte den elterlichen Hof gern übernommen. Jedoch - immer, wenn die Ernte eingebracht werden sollte, war Jürgen mit seiner grossen Erfahrung beim Umgang mit fahrbaren Schwermaschinen herzlich willkommen – und es machte ihm riesigen Spass, diese gewaltigen Erntemaschinen mit grossem Geschick zu bedienen – und dafür bewunderte ihn die gesamte Nachbarschaft.
Klaus P. hatte bereits den Termin mit der Organisation, die den Geräteverleih durchführte, festgelegt, Jürgen sollte natürlich wieder mitmachen, er hatte schon vorsorglich Urlaub beantragt – allerdings nur mündlich - denn – wenn das Wetter nicht mitspielte, konnte auch nicht geerntet werden….

Und dann kam der Eilauftrag: Jürgen sollte binnen zweier Tage aufbrechen und in Piräus Kugellager abholen – die Hannöverschen Autowerke schrien danach!

Was nun? Der Wetterbericht meldete ein stabiles Hoch – ideales Erntewetter! Jürgen traute sich nicht, dem Bruder von seinem Fahrauftrag zu erzählen – nein, das ging nicht – diesmal ging die Familie vor! Wenn er nur den Urlaub schriftlich eingetragen hätte, dann hätte er ja vielleicht mit seinem Chef verhandeln können – aber so – keine Chance. Er deutete das mit dem Urlaub mal vorsichtig an, bekam aber sofort den Zornesausbruch des etwas cholerischen Chefs zu spüren...

Also – jetzt musste er die Reissleine ziehen – will sagen: „krank machen“ – damit die Ernte eingefahren werden könnte. Das musste gut vorbereitet werden – zu diesem Zwecke sprang er, als niemand auf ihn achtete, auf dem Betriebshof des Speditionsbetriebs, in dem er beschäftigt war, aus dem Führerhaus des LKW, schrie kurz und laut auf und gab dann an, als sich die Kollegen und der Chef nach ihm umdrehten, er habe sich ungemein schmerzhaft verletzt – er könne kaum noch laufen. Und er müsse nun sofort zum Arzt – damit eine Röntgenaufnahme vom Knöchelgelenk gemacht werden könne.  An diesem Tag war er mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle gekommen – also rief er seine Frau an und jammerte laut, so dass es jedermann hören konnte, sie möchte bitte schnellstens kommen und ihn mit dem Auto abholen und zum Arzt bringen. Dann humpelte er zu einer Bank und sank mit schmerzverzerrtem Gesicht darauf nieder. Es dauerte keine halbe Stunde, als Frau P. vorgefahren kam - er humpelte zum Beifahrersitz und liess sich wegfahren.  

Wie zu erwarten, kam am anderen Tag die Krankmeldung – zuerst meldete er sich telefonisch krank, kündigte aber an, dass er die ärztliche Krankmeldung per Post an den Betrieb abgeschickt habe.

Und der Betrieb – sein Chef – hatte nun das Problem. Er glaubte den Sprung aus dem LKW und die anschliessende Verletzung gerade mal zur Hälfte – jedenfalls war sein Misstrauen so gross, dass er uns, die A&B-Detektive, zu sich bat und uns den Auftrag erteilte, doch mal nachzusehen, ob Jürgen P. auf der Erntemaschine sitzen konnte. Denn: wenn er da hinauf klettern konnte, dann war die Verletzung beim Sprung aus dem LKW-Führerhaus übertrieben worden.

So kam es, dass wir am anderen Tag in Garbsen „durch die Wälder, durch die Auen“ fuhren – und wir sahen: auf den Feldern, die der Familie P. gehörten, fuhrwerkten zwei grosse Erntemaschinen herum – auf der einen sass Klaus P., der wirkliche Landwirt, und auf der anderen – na, wer wohl? Von Fotos wussten wir, wie Jürgen P. aussah – und da sass er tatsächlich quietsch fidel auf dem Riesenungetüm und fuhr mit bewundernswerter Geschicklichkeit die Ernte seines Bruders ein.

Unser Bericht mit gerichtsverwertbaren Dokumenten über Jürgen P.’s Aktivitäten erfreute den Spediteur – und er stellte Jürgen P. die fristlose Kündigung zu.

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