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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Grevenbroich *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Grevenbroich *

 

 Schloss Hülchrath
 Siegel Hülchrath Kraftwerk Neurath
 
Detektei Grevenbroich
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Wirtschaftsdetektei Grevenbroich
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Privatdetektei Grevenbroich
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Der Ermittlungsauftrag für Firma T.

Manchmal kommt es anders als man gedacht hatte

Grevenbroich – gesprochen mit dem langen  „o”, denn das „i” ist ein „Dehnungs-Buchstabe“  - liegt im Städtedreieck Düsseldorf-Köln-Mönchengladbach, im
Rhein-Kreis Neuss, und nennt sich „Bundeshauptstadt der Energie“ – hier wird auf 2.500 km² Braunkohle gefördert, aus der grössten Lagerstätte in Europa. Auch Windenergie und Sonnenergie werden hier erzeugt und erprobt – die hohen Strommasten mit den vielen Kabeln zeigen, wo es lang geht: nämlich in alle Richtungen. Bevor das aber so wurde, mussten sich die Leute so um das Jahr 900 herum noch heftig gegen einfallende Wikinger wehren, denn die waren damals auf Raubzug unterwegs.    

Danach – und das ist im Prinzip bis heute so geblieben – bestimmte das mächtige und stolze Köln die Ereignisse in dieser Gegend im Rheinland.  Also – seit mehr als 1100 Jahren „business as usual“.

Die leistungsfähige Industrie am Ort – besser gesagt, in den vielen Stadtteilen – lief gut. Es gab einen rührigen Unternehmer, der sich auf die Belieferung der örtlichen Firmen mit Büromaterial spezialisiert hatte, Klaus-Dieter T. hiess er - und er hatte seine Firma nach seinem Familiennamen benannt: „Büromaterial T.“

Sein Mitarbeiterstab bestand aus zwei Mitarbeiterinnen, die die Büroarbeit durchführten – Einkauf, Bestellungen, Lieferungen, Rechnungen, den Zahlungsverkehr unter 2.000 Euro – die grösseren Beträge wickelte Herr T. selbst mit den Banken ab. Weiterhin hatte er zwei kräftige Männer in seinem Stab, die sich als Lagerarbeiter und als Auslieferungsfahrer betätigten.

Die Fahrzeuge, mit denen seine Leute die Waren auslieferten, wurden geleast, und es gab immer wieder wechselnde Fahrzeuge,  denn die Autos wurden nicht täglich benötigt. Herr T. hatte ein sehr gestörtes Verhältnis zu den ortsansässigen Autovermietern     - er war immer nur an den preiswertesten Autos interessiert, und er ging wegen weniger Cents, die er sparen konnte, von einem zum anderen. Seine Mitarbeiter hatten eine Riesenwut auf ihn und auf sein Verhalten, denn in den Stunden, in denen er ein paar Euro herausholte, hätten die Männer die Ware beinahe komplett ausgeliefert haben können – nun mussten sie Überstunden machen, und die wurden in der Regel nicht bezahlt.

Das Verhältnis zwischen dem Chef Klaus-Peter T. und seinen Angestellten war – mit Verlaub – zerrüttet, wie es nicht schlimmer gehen konnte. Aber das wussten wir nicht, als Klaus-Peter T. uns, die A&B Detektive, für einen Auftrag engagierte.

Es war ihm aufgefallen, dass zwischen seinen Mitarbeitern und den Lieferanten immer wieder über Fehlmengen gestritten wurde: beim Einladen der Waren bestätigten und quittierten die Fahrer andere Mengen als sich beim Ausladen an die Kunden ergab. Oder, wenn die Ware im Materiallager bei Firma T. zwischengelagert werden musste, ergaben sich auch oftmals andere Mengen als auf den Lieferlisten aufgeschrieben war. Der Lieferant war in der Regel so grosszügig, dass er die Fehlmengen kostenlos ausglich, aber er hatte sich darüber massiv bei Herrn T. beklagt, dass das nicht ewig so gehen könne.

Wir sollten nun herausfinden, wie das alles zusammenhing. Wir machten  mit Herrn T. einen Plan: wir würden aber eine genaue Überprüfung der Abläufe nur dann hinkriegen, wenn wir lückenlos an den Lieferfahrzeugen dran bleiben konnten – also: ein klarer Ablaufplan musste her, an den sich alle präzise hielten.

Wir beobachteten alles, was wir beobachten konnten, und wir machten Fotos von allem, was wir fotografieren konnten. Die Mengen stimmten offenbar – es gab keine Abweichungen. Die Fahrer und Lagerarbeiter waren nicht informiert über unseren Einsatz, und sie bemerkten auch nichts von unserem Auftrag.

Wir besuchten Herrn T. und teilten ihm unseren Befund mit. Er verstand nichts mehr. Wir sprachen mit dem Autoverleiher – und der brachte uns auf die richtige Spur: an den Tagen,  als wir die Lieferungen überwachten, war ein brandneues Fahrzeug im Einsatz gewesen – normalerweise fuhren die Mitarbeiter von Firma T. aber mit einem alten ausgeleierten Möhrchen herum. Vielleicht schämte sich Herr T. dafür, dass er seine Fahrer normalerweise mit so einer miserablen Kiste herumfahren liess? Wir fragten den Autoverleiher: Können wir diese Kiste mal sehen? Ja, selbstverständlich! Und bei diesem Auto, das da auf dem Hof der Verleihfirma stand, fiel uns etwas auf: die Innenverkleidung war stark verschlissen, und zwischen Innenverkleidung und Aussenblech waren Stauräume entstanden,  in denen man Ware zum Verschwinden bringen könnte.

Wir baten Herrn T., bei der nächsten Fahrt unbedingt diese alte Gurke zu leasen. Er fragte zwar, warum wir das wollten, denn er hätte auch eine Karre kriegen können, die sogar noch ein paar Euro billiger gewesen wäre. Aber, wir bestanden darauf, dass genau dieses Auto benutzt werden sollte. Und dann fuhren die Männer von Firma T. los, luden ein und lieferten im eigenen Lager ab. Diesmal waren die Mengen nicht deckungsgleich, diesmal kam weniger an als eingeladen worden war.

Auf diesen Moment hatten wir gewartet. Wir baten Herrn T., zu dem Lieferwagen zu kommen und mit uns zusammen das Auto zu untersuchen. Ja, unser Verdacht bestätigte sich: in den Lücken zwischen Innenverkleidung und Aussenblechen steckten jede Menge kleiner Päckchen – Schreibgeräte, Druckerpatronen, Locher, Hefter, CD-Rohlinge, und tief unten fanden wir sogar noch ganze Pakete Druckerpapier, die wohl beim Ausladen übersehen worden waren, weil sie ganz tief nach unten gerutscht waren.

Wir fragten die Fahrer, was da passiert sei – und nach einigem Rumdrucksen kam dabei folgendes heraus:

Vor etlichen Monaten, als Herr T. wieder mal die älteste und billigste Kiste ausgeliehen hatte, die er kriegen konnte, waren beim Einladen der Waren etliche Pakete „verschwunden“, und die Fahrer hatten sich fast zum Schänzchen gesucht – wo, zum Teufel, waren die Kartons und Päckchen verschwunden? Nach langem Suchen wurden die Pakete tatsächlich in diesen Lücken gefunden, und das hatte die Fahrer erst auf die Idee gebracht: was wäre, wenn wir manchmal ein wenig „Schwund“ produzieren würden, wenn man uns so ein „günstiges“ Auto gibt?  Und wenn wir dann die Gelegenheit bekommen, verkaufen wir die Ware irgendwie „unter der Hand“ – wir kennen ja unsere Kunden gut genug…!

Gut, und wo war der so produzierte „Schwund“ jetzt? Sie drucksten noch einmal herum, und sie gestanden dann ein, dass sie die Sachen aufgeteilt und nach Hause mitgenommen hatten.

Zusammen mit Herrn T. fuhren wir nacheinander mit den beiden Fahrern nach Hause und fanden in den zu deren Wohnungen gehörigen Kellern die verschwundenen Waren.

Ja, der Fall war geklärt. Und wie in vielen solcher Vorfälle üblich, gilt der alte Spruch: „Gelegenheit macht Diebe!“

Der geizige Unternehmer T., dem es offenbar recht war, dass seine Leute mit einer alten, ausgelutschten und verschlissenen Gurke fahren mussten, war nicht wenig mitverantwortlich an diesem Zustand. Er hatte erkannt, dass er seinen Mitarbeitern einwandfreie Arbeitsmittel zur Verfügung stellen musste, und deshalb kamen die beiden Männer mit einer massiven Abmahnung an dem  eigentlich gerechtfertigten Rauswurf vorbei, denn sie hatten überzeugend Besserung gelobt.

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