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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Hameln *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Hameln *

 

Hameln bei Nacht
RattenfängerMünsterkirche
Wirtschaftsdetektive Hameln Privatdetektei Hameln Detektei Hameln 

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Hameln mit altem Handelshaus   

Erpressung und schlechtes Management kommen zusammen


Hameln hat – wie so viele deutsche Städte, kleine wie grosse – einen grossen Beitrag zu der Prägung Deutschlands geleistet, wie das ganze Land dann schliesslich geworden ist.  In Hameln lebten und arbeiteten stets aristokratische  Familien, die die Bürger, die Stadt und das Umland prägten, so dass durch grossbürgerliches Denken und Handeln die Entwicklung des Landes selbst auf kleinem Raum unabhängig von der politischen „Grosswetterlage“ individuell gefördert wurde.
In anderen europäischen Ländern und Staaten war durch den dort ständig praktizierten Zentralismus eine derart unabhängige Entwicklung so gar nicht möglich, und die vielfach gescholtene „Kleinstaaterei“ in Deutschland hatte deshalb nicht nur Nachteile - obwohl diese Nachteile damals durchaus ihre Auswirkungen hatten.  

Ein Industriebetrieb in Hameln hatte uns, die A&B Detektive, zu einer Besichtigung des Betriebes gebeten, mit der Andeutung, dass man uns anschliessend um unsere Meinung zu bestimmten Betriebsinterna  befragen wolle. Was das sein sollte – nein, das wollte man uns nicht mitteilen, wir sollten doch bitte zunächst einmal kommen. Soviel fanden wir aber heraus: es sollte so etwas wie eine Sicherheitsanalyse des Unternehmens dabei herauskommen.

Eine professionell arbeitende Detektei arbeitet auf allen Gebieten, die im weitesten in die Detektivarbeit hineingehören, auch präventiv und beratend. Also gingen wir mit zwei Ermittlern hin, und wir waren recht gespannt, was auf uns wartete.

Wir kannten die Firma nicht, wussten auch nicht, womit der Betrieb sich beschäftigte – und wir waren erschrocken. Es handelte sich um einen Grosshandelsbetrieb, der mit allen möglichen Waren Handel trieb, und dessen Lager offenbar seit mehreren Jahren nicht mehr aufgeräumt worden war.

Die Türen innerhalb des Hauses waren teilweise nicht mehr abschliessbar, und es gab dringenden Handlungsbedarf, was Besen, Putzeimer und gründliche Spinngewebeentfernung anbetraf. Sodann wäre der Einsatz eines Fachbetriebes für Schönheitsreparaturen – einschliesslich der Ausbesserung von Innenputz - und dem anschliessenden  Anstrich von Decken, Wänden und Fussböden   anzuraten gewesen. Und da es ausserdem etwas „müffelte“, wäre das gründliche Durchsehen der etwas schmuddeligen Ecken sehr Erfolg versprechend – und das möglichst umgehend.

Der kurze Besuch hatte uns so viel sehen lassen, dass wir einen Termin vereinbarten, wann einer unserer Spezialisten sich um die Details einer Sicherheitsanalyse in dem Grosshandelsbetrieb kümmern könnte.

Die Mängelliste war beachtlich, und  bei Licht besehen, wäre es am preiswertesten, wenn der Betrieb völlig neu gebaut würde. Die Bausubstanz war alt und unmodern, die Elektrik aus der „schlechten“ alten Zeit, alle Leitungen auf Putz, ausgeleierte Lichtschalter, kein vernünftiger Aufzug,  und Klimaanlage –was ist das?  Und dann – die Sicherheit – eine einzige Katastrophe – unser Ermittler sagte später, dass er so etwas noch nie gesehen habe – so unzulänglich war alles. Dass die Firma überhaupt noch irgendeinen Versicherungsschutz hatte, das war verwunderlich.

Wir kamen erneut zu dem Abschlussgespräch zusammen, und bei dem Endgespräch, bei dem wir unseren Bericht vorlegten und erläuterten, legte der Seniorchef die Karten auf den Tisch: der Betrieb wurde erpresst, und man wollte zuerst  mal sehen, was wir für Leute waren, bevor man uns das eröffnete.

Dass ihr Laden ein rechter „Saustall“ war, das wussten sie. Und dass sie am besten das ganze Gebäude mit einer Planierraupe bearbeiten sollten, das wussten sie auch. Sie hatten aber beim Durchsehen ihrer Geschäftspapiere herausgefunden, dass sie eine brisante Mischung von Chemikalien in ihrem Durcheinander hatten, die man bei etwas sachkundiger Behandlung zu ganz gefährlichen Waffen und Explosivstoffen verarbeiten konnte. Die Komponenten hatten sie vor langer Zeit im Abstand von mehreren Jahren eingekauft, und niemand hatte im Entferntesten je daran gedacht, etwas Verbotenes damit zu machen, die beiden Besitzer am allerwenigsten. Es war vielmehr eine Sammlung von Materialien, die man vor Jahren in der Landwirtschaft benutzte – es war inzwischen längst verboten, diese Stoffe überhaupt zu besitzen. Die Firma hatte einen Erpresserbrief bekommen, in dem gedroht wurde,  sie wegen des Besitzes dieser Stoffe in massive Schwierigkeiten zu  bringen, wenn nicht sofort eine grössere Geldsumme gezahlt werden würde. Die Besitzer waren zwar zur Polizei gegangen, hatten auch Anzeige erstattet, aber die Sache brannte ihnen auf den Nägeln, sie hatten massiv Angst.
Sie zeigten uns den Brief. Der Erpresserbrief war einfach und primitiv verfasst, aber trotzdem brandgefährlich. Woher wusste der Schreiber über diesen Besitz in den unaufgeräumten Lagerräumen?

Die beiden Geschäftsleute ahnten, wer den Brief geschrieben haben könnte – ein ehemaliger Mitarbeiter, der wenige Tagen zuvor wegen absoluter Unzuverlässigkeit fristlos gefeuert worden war - er hatte in die Kasse gegriffen und war dabei von einem der Chefs erwischt worden – wollte dieser Mann sich eventuell rächen?

Wir empfahlen dringend, unter diesen Umständen den mit uns verbundenen Alpha-Security - Wachdienst anzufordern, der das Gebäude rund um die Uhr bewachen würde und dafür sorgen könnte, dass niemand sich Zugang zu diesem gefährlichen Lager verschaffen könnte.

Und dann? Ja, die beiden Herren fragten, ob wir denn den Auftrag annähmen,  mit unseren Methoden den Erpresser zu suchen. Wir nahmen den Auftrag an.

Die Details, die wir bekamen, waren ausreichend für unsere Recherchen-Arbeit. Wir begannen, nach dem ehemaligen Mitarbeiter zu suchen, und wir fanden ihn auch – es war ein wenig schwierig gewesen, ihn ausfindig zu machen, denn seine Wohnadresse war eine Laubenkolonie, in der das dauerhafte Wohnen eigentlich verboten war – und es war Winter, und es war kalt – aber wir fanden ihn trotzdem….   

Es dauerte nicht lange, und wir hatten sein Geständnis, dass der Brief von ihm und ganz allein von ihm geschrieben worden war. Ja, er wollte sich für den Rauswurf rächen.

Wir übergaben ihn der Polizei, die froh war, dass der Fall auf diese Weise gelöst war.

Er war schon ein rechter Tropf – für einen warmen Winter im Knast reichte das Delikt nicht, und er wurde noch nicht einmal in U-Haft genommen, sondern später „nur“ zu einer gehörigen Geldstrafe verurteilt, die zu bezahlen ihm aber die allergrößten Probleme bereitete…

Die Betriebsinhaber hatten sich in der Zwischenzeit ein neues Konzept überlegt und hatten beschlossen, den alten Gebäudekomplex abzureissen und völlig neu zu bauen – dann wären auch die gefährlichen Stoffe weg, und niemand würde wieder in Versuchung geführt, jemals wieder deshalb einen Erpresserbrief an sie zu versenden.

Das Sicherheitskonzept, zu dem man sich entschlossen hatte, entsprach weitestgehend unserem Vorschlag.

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