Detektei Hanau Detektive

Die Detektei Hanau aus dem Hause A&B Detektive stellt sich vor 

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 Gebrüder Grimm
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 Doorn
 Kaiser Wilhelm II
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 Bilder Wikipedia, Public Domain
  

„Das hat dir der Teufel gesagt!“

Auch mittelgrosse Städte sind interessant für professionelle Diebesbanden

Hanau im Main-Kinzig-Kreis ist unter anderem Partnerstadt der Stadt Doorn in den Niederlanden; in Doorn lebte von 1920 bis 1941 der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. in seinem Exil.

Hanau hat aber auch den Beinamen „Brüder Grimm Stadt“ – wer denkt nicht mit Freude an die Märchen, die diese beiden Sprachwissenschaftler gesammelt hatten! Das „Rumpelstilzchen“, zu dessen Gedenken die damalige DDR sogar einen Block mit sechs  Sonderbriefmarken herausgegeben hatte, ist ja eines der bekanntesten deutschen Märchen.   

„Das hat dir der Teufel gesagt!“ – so schreit das Rumpelstilzchen, als es das Geheimnis seines Namens aufgedeckt sah. Und so ähnlich mag der Anführer der Diebesbande gedacht haben, als unsere Ermittler ihn auf frischer Tat ertappt hatten.

In Hanau war seit mehr als einem halben Jahr eine raffinierte Diebesbande am Werk, die sich auf das Aufbrechen und Ausräumen von Güterwagen spezialisiert hatte, die mehr oder weniger unbewacht an einem der Bahnhöfe auf solchen Strecken standen, die nur von Güterzügen benutzt wurden.

Erstaunlich war, dass aus den aufgebrochenen Waggons immer nur die wertvollsten Ladungen gestohlen wurden. Und obwohl niemand die Kerls je gesehen hatte, eines war klar: es musste eine Bande sein, und keinesfalls ein Einzeltäter, denn es kam vor, dass in der gleichen Nacht drei Waggons nahezu zeitgleich „entleert“ wurden.

Einmal fehlten Laptops, dann wieder Kartons mit wertvollen Armbanduhren, ein anderes Mal waren es die teuersten französischen Cognacs, die auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen waren, zur Weiterversendung nach Fernost. Erstaunlich, was auf der Bahn alles transportiert wurde! Man nahm ja eigentlich immer an, solche Sachen wären stets nur auf der Autobahn unterwegs, in den Schnelltransportern, die, um ihrem Namen zu entsprechen, immer zu schnell fahren. Nein, die Spediteure nahmen gern die sichere Bahn, bei der größtmögliche Anonymität anzunehmen war. Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

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Aber woher wussten die Diebe nur, in welchem Waggon gerade welche Ladung steckte?
Die Versicherungen, die mit der Schadensregulierung zu tun hatten, waren es allmählich leid, hohe Summen als Entschädigungen zu zahlen. Sie beauftragten uns, die A&B – Detektive, dieser Sache nachzugehen.  

Unsere Aufgabe war nicht einfach. Wir mussten die undichten Stellen in der Logistikzentrale der Warensteuerung aufdecken, um herauszufinden, wer den „Kollegen“, die dann die Waggons leer räumten, die Packlisten durchgab.

Es ging nicht anders - wir mussten eine unserer aufwändigeren Aktionen durchführen: einen verdeckten Ermittler einschleusen. Mit auffälligem Befragen der Mitarbeiter im Logistikzentrum hätten wir den oder die Täter nur vorzeitig misstrauisch gemacht.

Mit Zustimmung und aktiver Mitwirkung der Dienstvorgesetzten wurde einer unserer Ermittler inkognito als „Urlaubsvertretung“ eingestellt. Wir hatten sogar einen Mitarbeiter aus dem Ruhrgebiet gebeten, sich für diesen Auftrag zur Verfügung zu stellen – es sollte so zufällig wie möglich aussehen, und niemand sollte einen Zusammenhang zwischen dem neuen Kollegen und der Aufklärung dieser Diebstahlserie erkennen können.

Nach einigen Tagen stellte unser Ermittler, ein erfahrener ehemaliger Kriminalbeamter, eine gewisse Kumpelhaftigkeit fest zwischen einem unscheinbaren Sachbearbeiter, der die Ladepläne aller betreuten Güterzüge bearbeitete, und einem Koch, der in der Werkskantine beschäftigt war. Der Koch war ein pfiffiges Männlein – klein, rothaarig – und er trug, wohl nicht zufällig in Hanau, den Spitznamen „Rumpelstilzchen“ – um den Namen schneller auszusprechen, hiess er bei allen nur „der Rumpel“.  

Rumpel nutzte den gutmütigen Sachbearbeiter systematisch aus, schnüffelte auch in dessen PC herum, angeblich, um „Solitaire“ zu spielen, weil er ja in der Küche keinen PC hatte…  - und war in Wirklichkeit der Kopf einer höchst erfolgreichen Diebesbande.
     
Unser Mann kriegte innerhalb einer Woche mit, welche Daten Rumpel ausgeforscht hatte, und wir standen bereit, als die vier Männer, mit Gesichtsmasken vermummt, nachts zu dem Waggon kamen, bei dem wir im Verborgenen auf sie warteten. Wir liessen sie in Ruhe die Tür aufbrechen, sahen auch noch zu, wie sie in den Waggon kletterten, und wir machten eifrig Fotos mit der Nachtsichtkamera. Als sie schliesslich mit einigen Kartons teurer Parfums in den Händen an der Tür standen und diese gerade heraustragen wollten, da schoss einer unserer Ermittler mit einer normalen Blitzkamera ein Foto – damit war die Überraschung komplett.  

Nun, der Rest ist schnell erzählt – der Koch „Rumpel“ zerriss sich beinahe selbst, wie in der Märchenvorlage, als er merkte, wie elegant er hopp genommen worden war.  

Unser Bericht wurde bei der Versicherung abgeliefert, und die gesamte Bande wurde zu deftigen Haftstrafen verurteilt.Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

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