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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Langenfeld *

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Langenfeld *

 

Grenzstein
St. JosefHaus Arndt
Detektei Langenfeld Detekteien für Langenfeld Detektei für Wirtschafts- und Privatangelegenheiten im Einsatz in Langenfeld 

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Langenfeld an der S-Bahnlinie 6 zwischen Köln und Essen

Peter H. und die domotechnika


Die S-Bahn Linie 6 verkehrt zwischen Köln-Deutz und Essen und fährt zur Hauptverkehrszeit im zehn-Minuten-Takt.  In Langenfeld gibt es zwei Haltestellen, an denen die S 6 normalerweise hält.

Wenn in Köln Messe ist, sind üblicherweise die Hotels dort sehr stark ausgebucht, und obendrein nehmen die geschäftstüchtigen Hoteliers in Köln dann  „Messepreise“ – das ist oftmals fast das Doppelte des normalen Zimmerpreises, selbst bei Mittelklassehotels. So zahlen also Besucher ganz flott in Messezeiten für ein kleines Hotelzimmer in Köln den Preis, den man zu normalen Zeiten für ein Zimmer in einem Luxushotel in der Nähe der Rheinuferstrasse in Köln zahlen würde.  Erfahrene Messebesucher wissen im Laufe ihres Berufslebens,  wo sie wann ihre Hotelzimmer buchen müssen – und üblicherweise führen sie Adressenlisten, in denen die ungewöhnlichsten Hotels verzeichnet sind. Das gilt für alle Messestädte in der ganzen Welt – und in allen solchen Fällen kommen auch Adressen in den Hotelrechnungen vor, die man, wenn man die Regionen nicht gut kennt, nie und nimmer mit einem Messebesuch in Verbindung bringen würde.  Das heisst also: diese Leute sind auch Spezialisten für das Ausarbeiten von schnellen Zugverbindungen zwischen diesen unbekannten Hoteladressen und den Messeplätzen,  bei denen sie zu Besuch sind.  

Diese etwas ausführlichere Beschreibung soll den geneigten Leser darüber aufklären,  wie kompliziert die sachgerechte Prüfung einer detaillierten Reisekostenabrechnung werden kann – insbesondere, wenn man alles richtig machen will – und wenn der Vorgesetzte  alles ganz genau wissen will.

Der klassische Einkäufer für Haushaltsgeräte besucht die domotechnika in Köln, die dort regelmässig veranstaltet wird und die als die beste Fachmesse für alles gilt, was mit Haushaltswaren zu tun hat – und das weltweit!

Peter H. war bereits seit unglaublich langer Zeit zuständiger Einkäufer für das Fachgeschäft,  welches seit drei Generationen im Familienbesitz war – und das irgendwo in Norddeutschland ansässig war. Bereits sein Vater hatte in diesem Unternehmen gearbeitet – nicht als Einkäufer, aber als Monteur für Gasherde, was damals noch eine Wissenschaft für sich war.
So kam auch Sohn Peter in dieses Unternehmen, und er machte bald Karriere.

Nun, auch Peter war regelmässiger  Besucher der einschlägigen Fachmessen, und wenn er in Köln zur domotechnika fuhr, dann wohnte er regelmäßig in dem kleinen Hotel in Langenfeld,  zu dem er immer mit der S-Bahnlinie  6 direkt vom  Messegelände in Köln-Deutz im zehn-Minuten-Takt fahren konnte…

Der Firmeninhaber war inzwischen ein weit entfernter Verwandter der Gründerfamilie, und er war selten nur in der Firma; der verantwortliche Leiter war der Prokurist, der als Verkaufschef angestellt war. Dieser Leiter war ein rechter „Unsympath“ - Peter und der Verkaufschef, der aber trotz allem sein Vorgesetzter war, mochten sich nicht.  Peter dachte seit längerem darüber nach, das alteingesessene Unternehmen, für das schon sein Vater Gasherde montiert hatte, zu verlassen, obwohl er eigentlich für einen Stellenwechsel zu alt war – er hatte einfach die Lust verloren.
Die Abneigung der beiden Männer aber beruhte ausdrücklich auf Gegenseitigkeit.

Peter buchte wieder sein übliches Hotel in Langenfeld, wie immer, wenn die domotechnika lief, liess sich von seinem Chef die Reise genehmigen – und fuhr nach Köln, besser gesagt: nach Langenfeld.  Nach Ablauf der üblichen Zeit seiner normalen Abwesenheit für die domotechnika kehrte er zurück, machte seine Reisekostenabrechnung,  legte die seinem Chef vor - und dann nahm er erst einmal ein paar Tage Urlaub, mit der Begründung, dass Messetage anstrengend sind.

In dieser Zeit erteilte uns, den A&B Detektiven, der Leiter des Betriebs, in dem Peter H. Einkäufer für Haushaltsgeräte war, einen Auftrag: wir sollten anhand der Belege, die Peter H. mit der Reisekostenabrechnung eingereicht  hatte, doch einmal  nachprüfen, was Peter H. in den vergangenen Tagen in Köln und Langenfeld getan hatte, wen er wo bewirtet hatte, welche Kosten er verursacht hatte und wofür,  und so weiter – offenbar suchte der Chef irgendwas, was er Peter H. anhängen konnte….

Unser Bericht war dann schnell umfassend erstellt, allerdings mit einer völlig anderen und überraschenden Pointe.

Als Konsequenz aus den Fakten, die wir zusammengetragen hatten,  fand Peter H. die Kündigung auf seinem Schreibtisch, als er aus dem Urlaub wieder in sein Büro kam.

Was war geschehen?

Nun, Peter H. hatte einen groben Fehler gemacht – sein Chef war aber auch nicht auf der Höhe des Wissens, das er hätte haben sollen, sonst hätte er ihm diese Reise gar nicht erst genehmigt – aber Peter H. war der Tölpel, der sich selbst in sein Elend hineingeritten hatte.  

Das Jahr, in dem wir diesen Fall zu lösen hatten, war ein „ungerades“ Jahr – und die domotechnika findet nur in jedem Jahr mit gerader Jahreszahl statt, also im Zweijahresrhythmus – Peter H. hatte sich hinreissen lassen, eine Fachmesse in einem Jahr zu „besuchen“, in dem sie gar nicht stattfand.  Das war vollendeter Betrug – und dass er sich in dem kleinen Hotel in Langenfeld sogar auch noch mit seiner Freundin ein paar ruhige Tage gemacht hatte, das wurde ihm von den Kolleginnen und Kollegen im Laden als besonders schimpflich vorgeworfen.

Da helfen alle berechtigten Ärgernisse über seinen Chef  nichts – Peter hatte sich seine Kündigung selbst zuzuschreiben.

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