Detektei Langenhagen

Die A&B Detektive mit der Detektei für Langenhagen

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektei Langenhagen - Detektivische Erzählungen


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Hannover bei Langenhagen – die Stadt mit dem Flughafen

Es ist nichts so fein gesponnen…


Die Landeshauptstadt Hannover ist berühmt für ihre hervorragende Messeorganisation – seit vielen Jahren ist Hannover für Messen im Rekordformat bekannt. Grösste Industriemesse der Welt, meistbesuchte Fachmesse für diese oder jene Produkte – so oder so ähnlich lauten die Überschriften in Tageszeitungen und Fachpublikationen, die alle ausführlich und regelmässig über solche erfolgreichen Veranstaltungen berichten. Die Besucher strömen dann aus der ganzen Welt nach Hannover, das Problem, in diesen Zeiten ein angemessenes Hotelzimmer zu bekommen, ist weithin bekannt – die Messegäste kommen teilweise aus Städten angereist, die um die 100 Kilometer von Hannover entfernt liegen, und das nicht, weil sie dort wohnen, sondern weil sie nur dort ein Hotelzimmer gefunden haben. Viele Bürger in Hannover bieten zu diesen Messezeiten auch Privatzimmer an – häufig sind die Gäste froh, wenigstens ein solches Quartier gefunden zu haben, obwohl sie eigentlich die  Anonymität und Privatheit von Hotelübernachtungen gesucht hatten.

Langenhagen kommt immer dann in den zweifelhaften Genuss, von der Nähe zu der Messestadt Hannover etwas mehr abzubekommen – aber es bleibt ja andererseits auch einiges in der Stadt „hängen“ – viel der Messegäste ziehen gern in das gemütlichere und kleiner Umfeld, und freuen sich über Restaurants, die nicht immer so vollgeknallt sind mit Messegästen. Ein Riesenproblem sind immer dann auch die Transportfragen – und da immer alle Gäste gleichzeitig irgendwohin fahren wollen, stehen zu Spitzenzeiten nie genug Taxen zur Verfügung, und so mancher Fahrgast ist froh, wenn er dann eines der zahlreich verkehrenden Privat-Taxen bekommen kann. Diese Wagen fahren zwar nicht mit offizieller Zulassung und sind in aller Regel auch gar nicht als Mietwagen zugelassen. Die Fahrer erwirtschaften so manchen Euro an der Steuer vorbei – aber das grössere Problem ist die Tatsache, dass die Fahrgäste in solchen Wagen ein bedeutendes Sicherheitsrisiko eingehen – wer weiss, an welchen Service man gerät – zumal, wenn die Fahrgäste nicht ausreichend Deutsch verstehen.
Es gibt zu Messezeiten immer einen gut eingespielten Shuttle-Service, der am Flughafen Hannover-Langenhagen angesiedelt ist und Fahrgäste in die Stadt chauffiert. Wenn man sich ein paar Visitenkarten anfertigen lässt, auf denen die offizielle Adresse des zugelassenen Fahrdienstes steht, kann man auch den Eindruck erwecken, als gehöre man zu den vertrauenswürdigen Firmen – und so wird es manchmal gemacht: Betrüger nutzen den guten Namen eines offiziellen Shuttle-Service, und sie reihen sich in die langen Fahrzeugschlangen am Flughafen ein – oder auch in der Innenstadt, am Messegelände, am Bahnhof und an wichtigen Hotels.

Die seriösen Servicefirmen waren absolut nicht beglückt über diese ungebetenen Wettbewerber, die Leute täuschten vor, sie seien offiziell registriert, ordentlich versichert und hätten geprüfte Fahrer am Steuer – weit gefehlt! Und als es sogar passierte, dass einige Fahrgäste über Phantasiestrecken in ihre Quartiere gefahren worden waren, bei denen viel zu hohe Gebühren kassiert wurden – und als dann einer der Fahrer auch noch eine Visitenkarte mit dem falschen Firmennamen abgab – da platzte dem Besitzer der grössten zugelassenen Firma, mit dessen Namen Schindluder betrieben worden war, endgültig der Kragen – und er rief uns, die A&B Detektive zur Hilfe. 

Der Auftrag an uns war leicht formuliert – aber nicht einfach zu erfüllen: wir sollten mit möglichst vielen Ermittlern, möglichst gleichzeitig, an möglichst vielen Stationen am Flughafen und an wichtigen Stellen in der Stadt herauszufinden versuchen, wo die Betrüger standen und wer die Autos fuhr. Der Auftraggeber konnte sich nicht selbst einklinken, weil er den anderen Fahrern allzu gut bekannt war – die hätten sich von ihm nicht in die Falle locken lassen. Wichtig war eben, dass die Fahrer ihre Fahrgäste nicht wirklich kannten, und dass diese Fahrgäste erfahrene Ermittler sein mussten, die ihre Fahrer in Gespräche einwickeln und so gerichtsverwertbare Beweise herbeibringen konnten.

Nun, wir konnten einen grösseren Stab unserer Kollegen zusammenrufen, und in einem Gasthof ausserhalb der Stadt trafen wir mit dem Auftraggeber zusammen, der unsere Ermittler „briefte“, und seine Beobachtungen und seinen Wissenstand über die unerlaubte Konkurrenz an uns weitergab. Er gab uns auch eine Liste mit Namen von Leuten, die er als mögliche Fahrer erwartete, so dass wir es leichter haben könnten, wenn wir einen dieser Herren am Steuer anträfen.

Am frühen Abend schwärmten dann unsere Ermittler aus und verteilten sich auf vier wichtige Stationen in der Stadt, dort wählten sie sich Autos aus, die äusserlich erkennbar nicht als Taxi erkennbar waren, und sie suchten sich Ziele in der Stadt, wo  sie nach kurzer Pause eine ähnliche Fahrt wieder antreten könnten – damit sie in kurzer Zeit möglichst viele „schwarze Schafe“ antreffen könnten. Unsere Ermittler hatten nämlich nur einen einzigen Abend Zeit, das Ziel zu erreichen und den Auftrag zu auszuführen.

Später am Abend, zur vereinbarten Zeit, trafen wir uns alle wieder in dem Gasthof, in dem wir uns anfangs getroffen hatten.

Die Aktion war ein voller Erfolg!

Unsere Ermittler hatten zusammen fast 60 Fahrten absolviert, und dabei hatten wir 18 verschiedene Fahrer getroffen. 17 Fahrer waren mehrfach angetroffen worden, was ja kein Wunder war bei dieser geballten Ladung an neugierigen Fahrgästen. Alle fragten die Fahrer nach ihren Namen, alle baten um deutlich ausgefüllte Quittungen, mit lesbarer Unterschrift des Fahrers und Angabe von Start- und Zieladressen.  Es waren natürlich Fantasiequittungen, ohne ordentliche Firmenadressen, die unsere Ermittler bekommen hatten, aber jeder hatte zusätzlich die jeweilige Autonummer mit notiert – damit wurden die Beweise deutlich belastbarer.   

Unser Auftraggeber war natürlich äusserst neugierig, er wollte von uns die Ergebnisse am liebsten bereits in Berichtsform haben – aber das mussten wir erst einmal stoppen – die Auswertung einer solch umfangreichen Ermittlung ist eine Arbeit, die mit grösster Sorgfalt zu erfolgen hat, und wir wollten ja die Ergebnisse reproduzierbar und „wasserdicht“ haben.  

Die Beweise, die am Abend zusammengetragen worden waren, reichten aus, um eine Anzeige gegen alle Fahrer anzustrengen. Daraus ergaben sich genügend Vernehmungen, bei denen die Fahrer ihren Auftraggeber offenlegen mussten.

Die größte Überraschung aber ergab sich unerwartet: einer der Fahrer war ein Angestellter unseres Auftraggebers: der Mann hatte seine Tagschicht abgearbeitet, und um sich noch etwas dazu zu verdienen, hatte er einen Nebenjob beim schlimmsten Konkurrenten seines Chefs angenommen – dort fuhr er dann am Abend.

Na, das gab einen fristlosen Rauswurf – die Taxifahrer der Stadt sprachen noch lange darüber und amüsierten sich über den Kollegen, der offenbar nicht genug bekommen konnte.


 

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