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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Lippstadt *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Lippstadt *

 

Poststrasse
Herzog ChristianGoldener Hahn (1566)
Detektei Lippstadt Der Herzog - Detekteien Lippstadt Privatdetektei Lippstadt 

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Industriespionage erfolgreich abgewehrt

Ermittler erfolgreich eingeschleust


„Lippstadt ist die erste Planstadt Nordrhein-Westfalens, gegründet 1185“ – so steht es in  Wikipedia. So ein Schmarr‘n – als Lippstadt gegründet wurde, gab es kein „Nordrhein“, höchstens Westfalen, jedenfalls geschah die Stadtgründung deutlich früher als die Bildung des heutigen Bundeslandes NRW.

Lippstadt liegt am Fluss Lippe, zwischen dem Haarstrang, dem Münsterland und dem Paderborner Land. Interessant ist, dass Lippstadt bereits im Mittelalter eine recht bedeutende Handelsstadt war: Lippisches Geld wurde in Münzfunden in England, Dänemark, Polen und Mecklenburg entdeckt – und woran erkannte man, dass das Geld aus Lippstadt stammte? Die Münzen trugen die Lippische Rose – bis heute Wahrzeichen der Stadt, und im aktuellen Wappen des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu sehen. Die Geschichte der Stadt belegt, dass immer kräftig gekämpft wurde im Lipper Land – kaum ein Krieg, der auf deutschem Boden ausgetragen wurde, liess das Lipper Land und Lippstadt ungeschoren. Das blieb so bis zum Ende des 2. Weltkrieges. 

Heute werden in Lippstadt hochmoderne Produkte hergestellt – und die vielfältigen kulturellen Aktivitäten machen die Stadt lebens- und liebenswert. Alte Stadtstrassen, mit gut restaurierten Häusern, mittelalterliches Flair und die besondere Kultur einer Jahrhundere alten Stadt geben dem Ort ihre prägende Ausstrahlung.

Der Bewerber, Peter F., der sich auf die Anzeige des modernen Maschinenbaubetriebs beworben hatte, schickte gute Zeugnisse mit. Seine Diplomarbeit betraf in der Tat eines der Produkte, das dieses Unternehmen jetzt zu produzieren plante – insofern wäre es gut gewesen herauszufinden, wieso dieser Bewerber mit seiner Bewerbung so zielgenau und richtig lag. Woher wusste er, dass er relativ gute Chancen hatte, den Job zu bekommen, weil seine Ausbildung und sein beruflicher Werdegang so haargenau dazu passten?

Wer hatte ihm davon erzählt, und woher wusste er, was er schreiben musste, um sich derart gut darzustellen?  Es gab ja durchaus einige Wettbewerber…  Und wenn es so sein sollte, dass sich einer dieser Wettbewerber hinter dem Bewerber Peter F. verbarg, um so vom ersten Tag an einen Spürhund, einen Spion im Unternehmen zu haben?

Der Personalchef machte sich mehr Sorgen als der Geschäftsführer – nun, das lag vermutlich daran, dass der Geschäftsführer ein vom Investor eingesetzter Finanzfachmann war, während der Personalchef die Firma schon kannte, als der Gründer und Inhaber noch das Unternehmen leitete. Aber, das war nun vorbei, seit der Gründer gestorben war und die Erbengemeinschaft die Firma verkauft hatte und seitdem der Investor alle Entscheidungen allein traf.

Der Personalchef Hans S. wurde – je länger er darüber nachdachte – immer nervöser. War das vielleicht ein mieser Trick des neuen Inhabers, um herauszufinden, wie gut der Personalmann seinen Job machte? Schliesslich gehörte zu einer guten Personalpolitik, dass auch solche Gefahren erkannt und abgewendet wurden, wenn ein Spion in das Werk eingeschleust werden sollte.

Hans S. entschloss sich, den Stier bei den Hörnern zu packen. Er teilte dem Geschäftsführer mit, dass er einen Privatdetektiv einschalten wollte, und dass er die Kosten dafür aus dem allgemeinen Personalkostenbudget, Buchungstitel: „Besonderes“, nehmen würde. Wohlgemerkt, er fragte nicht, sondern er informierte lediglich seinen Chef – so stellte er sich vor, müsse er als Manager auftreten. Und – entweder war der Chef nicht konzentriert, oder er hatte wirklich seine Hände nicht in diesem Spiel – der Chef nickte zustimmend und ging weiter zu dem Finanzchef – dessen engster Mitarbeiter er geworden zu sein schien, das war ja wohl auch wichtiger…

Hans S., der Personalchef, rief uns zu sich und erklärte uns sein Problem. Nun, in diesem Stadium, wo ja noch nichts entschieden worden war, hatte er immer noch die volle Handlungsfreiheit. Wir diskutierten mit ihm die Umstände: wenn die Firma den Bewerber ablehnte, und der war „sauber“, dann überliesse sie einen ausgezeichneten Fachmann der Konkurrenz. Wenn sie ihn aber einstellen würde, und er wäre nicht „clean“ – dann hätte sie sich einen „Maulwurf“ eingehandelt – einen, der im Dunkeln schürft,  dessen Schäden niemand abschätzen könnte.  

Wir, die A&B-Detektive, hatten schon einiges an Erfahrung auch auf diesem Gebiet. So kamen wir auf die Idee, Hans S. vorzuschlagen, er solle – was ja auch inzwischen nicht mehr unüblich ist – für die Stelle ZWEI Bewerber einstellen und die beiden in eine Art Wettbewerb zu stellen, wer der bessere Kandidat sei, und dann von dem Recht des Arbeitgebers Gebrauch zu machen, den nicht so Erfolgreichen nach dem Ende der Probezeit zu entlassen – oder, wenn beide gut wären, sie beide zu behalten. Keine Überraschung, wie wir das meinten:  Hans S. sollte den einen, nämlich Peter F., einstellen, und einen weiteren – nämlich einen unserer Ermittler, der mindestens in den Monaten der Probezeit genau aufpassen würde, was Peter F. so tat. Voraussetzung war natürlich, die beiden in ein gemeinsames Büro zu setzen, so dass Peter F. nie unbeobachtet wäre. Der von uns „eingeschleuste“ Ermittler müsste ein Ingenieur sein, klar, aber er dürfte auch ein wenig „unterbelichtet“ auftreten, so dass Peter F. sich absolut sicher fühlen müsste.

Hans S. gefiel dieser Plan ausnehmend gut, und er trug dem Chef diese Idee vor – spätestens hier musste er dem Geschäftsführer reinen Wein einschenken. Dem Chef fiel nur ein, eine allgemeine Mahnung zum Sparen auszusprechen  - eigentlich das tat er ja immer – und er nickte ein grummelndes „Ja“, bevor er, wie üblich, wieder zu seinem Finanzheini wanderte.  

So wurde es also gemacht:  einer unserer Ermittler, Maschinenbauingenieur von Hause aus, wurde zusammen mit Peter F. eingestellt.  Peter F. war etwas angesäuert,  dass er nicht allein und wie ein strahlender Sieger den Job allein bekommen sollte – er hatte aber bald herausbekommen, dass sein neuer Kollege ein sehr williger und hilfsbereiter Mensch war, den er gut für „niedere Arbeiten“ benutzen konnte – also duldete er ihn neben sich.

Und so entwickelte sich eine Art Zusammenarbeit zwischen den beiden, die ja eigentlich Konkurrenten sein sollten, in der unser Ermittler bis fast auf die allerletzte Minute täglich Zeuge dessen sein konnte, was Peter F. so tat.

Peter F. – so stellte es sich bald für unseren Ermittler dar – war ein sehr ehrgeiziger Zeitgenosse, aber er war kein Spion, der auf zwei Schultern trug. Es gab keinerlei Anzeichen von unehrenhaftem Verhalten von Peter F., höchstens hätte man ihm vorwerfen können, dass er seine Ellenbogen benutzte und versuchte, die sich ihm bietenden Chancen zu nutzen und voranzukommen. Er war ein sehr tüchtiger Ingenieur, er war ein guter Entwickler,  er verhandelte geschickt mit Kunden und Lieferanten – dann waren immer auch andere Kollegen mit dabei, und sie konnten sich ein eigenes Bild davon machen, dass er „clean“ war – wäre es anders gewesen, so hätten sie etwas davon gesagt.

Die Probezeit ging allmählich zu Ende, und in einem sehr ernsten und ausführlichen Gespräch zwischen unserem Ermittler und dem sehr  verantwortungsvollen Personalchef  Hans  S. wurde Bilanz gezogen: Peter F. galt als tüchtig – und als loyal. Er bekam die alleinige Festanstellung, ohne Wenn und Aber.

Hans S. fragte sich am Ende, ob er nun das Gras habe wachsen hören – ob er zu vorsichtig war – aber – bei Lichte besehen: er hatte richtig gehandelt. Er hatte inzwischen mal nachgeforscht, was Industriespionage weltweit an Schäden anrichtet – und da fühlte er sich wohl, dass er sich keine Vorwürfe zu machen hatte, er hätte etwas auf die leichte Schulter genommen.

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