Die Detektei A & B Detektive finden Sie bei Suchanfragen unter den Stichwörtern Detektei Meerbusch und Detektive MeerbuschDie Detektei A&B Detektive | Einsatzort Meerbusch *Willkommen bei der Detektei A & B
Die Detektivgeschichte aus der Detektei Meerbusch *
© GNU Free Documentation License Der Mitarbeiter aus London mit den erstaunlichen Verbindungen So unverfroren sollte es niemand treiben Die Hörer des Verkehrsfunks im Rheinland hören fast täglich eine Meldung, die das Autobahnkreuz Meerbusch betrifft – nämlich: dass dort fast jeden Morgen ein Stau von mindestens vier Kilometern Länge die Verkehrsteilnehmer ärgert. Das Autobahnkreuz Meerbusch ist ein klassisches „Kleeblatt“, die obere Ebene ist die A44, die untere ist die A57. Der Stau auf der A 44 betrifft die Ost-West-Richtung Düsseldorf – Mönchengladbach, der gleichzeitig auf der A 57 stattfindende Stau steht auf der Nord-Süd-Richtung: Köln – holländische Grenze. Insbesondere auf der eiligen Fahrt zum Flughafen Düsseldorf nimmt man von Westen kommend normalerweise die A 44, hoffend, möglichst glatt über den Rhein zu kommen, um dann die Ausfahrt 31 direkt zum Flughafen zu nehmen. Friedrich P. hatte eine eilige Fahrt nach Düsseldorf zum Flughafen – er sollte einen Fluggast abholen, der mit der Frühmaschine von British Airways aus London Heathrow um 09.40 Uhr ankommen sollte. Der Flug dauert normalerweise so um eineinhalb Stunden, plus eine Stunde Zeitverschiebung – so dauert die Reise zweieinhalb Stunden. Wenn es dann wieder nach London zurückgeht, dann ist man eine Stunde weniger auf der Piste – und man ist in einer guten halben Stunde – „offiziell“ – wieder da. So ist das mit den Zeitverschiebungen. Was für ein Besucher sollte da kommen? Friedrich P. war nicht nur Abholer, er war auch Beobachter des Besuchers – er gehörte als einer der erfahrensten Ermittler unseres Teams zu den A&B Detektiven. Aber fangen wir von vorn an zu erzählen. Deutschlandweit:Antony E. aus London war der Fluggast, den Friedrich P. erwartete. Antony – ihn nannte jeder intern nur kurz „Tony“ – war der neue Regionaldirektor in der international tätigen Firmengruppe. Es ging um ein Treffen von hochrangingen Repräsentanten des Konzerns aus dem Nahen Osten, insbesondere aus Ländern, zu denen das Vertrauensverhältnis etwas schwierig geworden war. Das Treffen sollte in Meerbusch durchgeführt werden. Es sollte nicht im grossen Düsseldorf sein, man wollte sich als Gruppe möglichst unauffällig treffen, eben im kleinen Meerbusch. Friedrich P., unser Mann, hatte einen delikaten Auftrag: er beherrschte als „Tausendsassa“ mehrere Sprachen des Nahen Ostens – Arabisch in mehreren Dialekten, und auch das schwierige Farsi, die Sprache, die in Persien gesprochen wird. Sein Auftrag war, Tony E., der im Anflug aus London-Heathrow war, als von seiner Firma beauftragter Fahrer abzuholen und gleichzeitig die Ohren aufzusperren, um die möglicherweise in nahöstlichen Sprachen geführten Gespräche auf der kurzen Fahrt mitzubekommen. Tony E. hatte natürlich keine Ahnung, dass sein Fahrer ein ehemaliger Botschaftsmitarbeiter im Nahen Osten war. Andere Einsatzgebiete:Tony E. hatte inzwischen einen neuen Telefonpartner am Ohr – und mit dem unterhielt er sich – unerwartet genug, dass er als Engländer überhaupt eine Fremdsprache konnte – mit jemandem in Farsi. Friedrich P. glaubte, seinen Ohren nicht zu trauen – Tony E. sprach ganz offen über „Ölmillionen“, „seinen Anteil an dem Deal“, wann denn endlich das Geld auf seinem Konto sein würde, und die Spinner, mit denen er sich nachher treffen würde, hätten ja keine Ahnung, dass er sich mit denen nur noch dieses eine Mal treffen würde, bevor er dann endgültig abhauen würde.
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