Detektei Neu-Ulm

Die A&B Detektive mit der Detektei für Neu-Ulm

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Neu-Ulm

 

Gag House, New Ulm/USA
Fenster im Ulmer MünsterNeu-Ulm, Petrusplatz
Wirtschaftsdetektei Neu-Ulm Detektei für Neu-UlmDetektei Neu-Ulm

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Systematischer Waldbau ist ein einträgliches Geschäft

Der neue Kanal hilft

Normalerweise streben Städte, die durch einen Fluss geteilt sind, zumindest die verwaltungsmäßige Einheit an – so dass der Fluss keine zusätzliche Grenze darstellt. Dresden, Köln, Hamburg, München – und viele andere Städte mehr sind lebendige Beweise hierfür  - undenkbar, wenn auf der anderen Seite des Flusses eine andere Stadt wäre -  aber nicht so in Ulm: dort teilt die Donau die uralte Stadt in zwei Teile, die sich durch den Namen „Neu-“ unterscheiden – eigentlich müsste der größere Teil die Vorsilbe „Alt-“ im Namen tragen. Entstanden ist diese Teilung im Jahre 1805 als Folge der Napoleonischen Besetzung – und seit dieser Zeit verläuft sogar eine weitere stabile Grenze in Gestalt der Donau durch die Stadt: Ulm ist Teil von Baden-Württemberg, Neu-Ulm dagegen liegt in Bayern. Im beeindruckenden Ulmer Münster ist im Fenster aus dem Jahre 1480 noch keine Trennung zu sehen – da ist Ulm noch vereinigt, erwähnenswert ist die Tatsache, dass das dort gezeigte schwarz-weisse Wappen heute immer noch das gültige Stadtwappen von Ulm ist.

Glücklicherweise stellt die Ländergrenze heute keine ernsthafte Bedrohung der friedlichen Zusammenarbeit beider Städte dar, und wir, die A&B Detektive, konnten bei unserem letzten Einsatz in Neu-Ulm ungehindert über die Donau fahren, und wir brauchten keine Visa und Genehmigungen dafür…

Was war passiert?

In den waldreichen Gebiet in bayerisch Schwaben war es ganz normal, dass die Waldbauern ihre grossen Bestände nach den Regeln der Forstwirtschaft ordentlich bearbeiteten, und die Anwohner waren es seit Jahren gewohnt, dass grössere Holztransporte auf den zum Teil recht schmalen Strassen unterwegs waren. Wie üblich, insbesondere zur Urlaubszeit, gab es hin und wieder Gerangel beim Versuch, die üblicherweise langen Holzfuhrwerke zu überholen. So mancher Tourist, der sich in der Länge der langsam fahrenden Traktoren verschätzt hatte,  kam hin und wieder ins Schwitzen, wenn es ihm nicht schnell genug ging, und so war ein Unfall passiert: der eilige Fahrer aus Hannover hatte es nicht mehr geschafft, den Überholvorgang abzubrechen und rechtzeitig hinter dem Langholzfuhrwerk einzuscheren, und der  entgegen kommende Wagen, dessen Fahrer auf seiner Vorfahrt bestanden hatte, streifte den Wagen des Urlaubers aus Niedersachsen. Pech war, dass der Wagen aus Hannover auch noch gegen den Anhänger des Holztransporters gedrückt wurde, und so waren drei Parteien am Unfall beteiligt. Es kam, wie es kommen musste: die Polizei wurde gerufen, nahm den Unfall auf, stellte auch fest, dass der einheimische PKW-Fahrer leicht nach Alkohol roch – kurz, es gab einen Rattenschwanz von unangenehmen Aktivitäten und Kosten für alle am Unfall Beteiligten. Der Fahrer des Holzfuhrwerks, mit dem gerade frisch geschlagene Stämme abtransportiert wurden, wurde ebenfalls als Unfallbeteiligter notiert, und so kam es, dass dieser harmlose Unfall mehrere Versicherungen und Verwaltungsbehörden beschäftigte. Dabei stellte sich aber dann noch etwas anderes heraus: das Nummernschild des Holztransporters war offenbar nicht in Ordnung, es war angeblich gefälscht, weil diese Zulassung angeblich gar nicht existierte - und die Versicherung des Unfallverursachers nahm Kontakt zu uns auf: wir sollten herausfinden, was hier los war. Nicht gerade ein prickelnder Auftrag, fanden wir, aber wir nahmen uns der Sache an und begannen mit unseren Ermittlungen.

Wir wollten zuerst den Transportbetrieb erreichen, dem das in den Unfall verwickelte Langholzfuhrwerk gehörte – aber komischerweise kannte diesen Betrieb niemand im Ort. Gut, die Waldwege waren weit weg vom Dorf, und niemand war interessiert, die Waldarbeiten in einem fremden Stück zu beobachten – niemand hatte was gesehen. Komische Sache, fanden wir.

Unser Ermittler erkundigte sich sodann, wem die Waldparzelle gehöre, aus dem der Holztransporter gekommen war – und er erfuhr, dass dieses Waldstück einer Genossenschaft gehörte, das in Stuttgart ansässig war – also machte er sich auf, diese Firma als dem Veranstalter des Holztransports aufzusuchen. Und damit begann die Geschichte, interessant zu werden: in der Zentrale des Stuttgarter Forstunternehmens wusste niemand etwas von einem Auftrag, Abholzungsaktionen durchzuführen – niemand hatte irgendwem einen Auftrag zum Holzeinschlag erteilt. Als wir die Firma über den Hintergrund unserer Fragen informierten, wurden die Herrschaften sehr wach – sollte da wieder ein illegaler Holzeinschlag stattfinden, der immer wieder in den weiter entfernt liegenden Forsten stattfand? Offenbar konnte die Betreiberfirma nicht alle Forste, die sie bewirtschaftete, ordentlich überwachen, und es wurde immer wieder von illegal tätigen Firmen Holz eingeschlagen – was man auch etwas weniger fein mit dem Wort beschreiben konnte: es wurde Holz gestohlen. Und so kam es, dass wir auch noch den Auftrag erhielten, diesen Forstabschnitt genau zu beobachten und festzustellen, ob wir illegale Abholzaktivitäten beobachten konnten.

So also kam es, dass sich unser Ermittler in dem kleinen Ort ein Hotelzimmer mietete – er gab sich als Urlauber aus, der sich insbesondere die örtlichen Wälder ansehen wollte und dort seltene Farne suchte – das war natürlich gelogen – aber die Legende erforderte eben eine Beschreibung, die niemanden Verdacht schöpfen lassen durfte, wenn unser „Waldschrat“ tatsächlich bei jedem Wetter im Wald herum stapfte.

Und er wurde bald fündig: schon nach wenigen Tagen tauchte ein Trupp von Waldarbeitern auf, die mit grossen Geräten im Zentrum einer grösseren Waldfläche eine bereits vorhandene Lichtung zu vergrößern begannen.
Waren das etwa unsere Diebe?

Nun, wir begannen unsere Bewachung, wir ermittelten, so, wie wir das gelernt hatten. Unser Farnforscher ging ganz ungeniert auf die Männer zu und fand dabei heraus, dass die Herren aus irgendeinem Land im Osten Europas ansässig sein mussten – denn niemand von denen verstand Deutsch. Irgendwann mal kam ein Aufseher, der einen grossen, geländegängigen Wagen fuhr. Er inspizierte die Holzarbeiter, redete mit einem der Vorarbeiter – und diesen Aufseher sprach unser Ermittler höflich an, ob er ihn vielleicht in seinem Wagen mit in die Stadt nehmen könne -  was auch passierte. So erfuhr er, dass dieser Mann aus Österreich kam, und dass er im Auftrag einer rumänischen Holzverwertungsfirma für den Transport der geschlagenen Stämme auf der Donau bis zum Schwarzen Meer verantwortlich war. Er gab unserem Mann auch freundlicherweise eine Visitenkarte – auf so etwas hatten wir nur gewartet. Inzwischen fuhren die fleissigen Holzarbeiter die geschlagenen Stämme mit ihren Langholz-Transportanhängern unermüdlich ab – wir wussten ja nun, es ging an die Donau.    

Nun, das Ende der Geschichte ist schnell erzählt – unser Stuttgarter Auftraggeber kannte diese Transportfirma sogar vom Namen her, nur hatte er bisher noch nie die Gelegenheit erhalten, diese Leute auf frischer Tat zu erwischen und denen etwas zu beweisen – und er erstattete Anzeige gegen diese Firma, mit dem Vorwurf, dass hier illegaler Holzeinschlag durchgeführt wurde. Unsere Sammlung von Fotos, offen und auch versteckt aufgenommen, war eine wesentliche Unterstützung seiner Beweise. Die Aktion der örtlichen Polizei – es kam sogar zu Festnahmen - wurde mit grosser Aufmerksamkeit im Dorf verfolgt.

Und plötzlich wussten alle irgendwie, dass schon immer in diesem Waldstück  irgendwas komisch war – aber, der Besitzer – der war ja im fernen Stuttgart – warum kümmerte er sich denn auch nicht besser drum?

Aber – so kann es manchmal kommen:
ein harmloser Autounfall mit Blechschaden kann zur Ermittlung und Aufklärung einer ganz grossen Sache führen.

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