Detektei Nordhorn

Die A&B Detektive mit der Detektei für Nordhorn

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Nordhorn

 

Kirche am Markt
Januar in NordhornKunstwegen Kabakov  
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Die Filiale mit dem schlechten Ergebnis

Trotz allem – es lohnt sich nicht!


Nordhorn wirbt mit einem hübschen Satz für sich: „Lassen Sie sich überzeugen von einer Stadt mit den Möglichkeiten einer Grossstadt und der Gemütlichkeit einer Kleinstadt.“  Bevor diese Lage aber zur Verfügung stand, musste sich  Nordhorn, keine 20 Kilometer von den Niederlanden entfernt, hierhin entwickeln.

Besiedelt bereits zur Eisenzeit, wurde die Gegend schon von den Römern als attraktiv empfunden – warum sonst hätten Drusus, Tiberius, Germanicus und Varus immer wieder von Xanten aus mit ihren Soldaten „Ausflüge“ hierher unternommen!?

Der Fluss, die Vechte, war schiffbar – und die nebelreiche Gegend erforderte Signale – die wurden vor Jahrhunderten von den Schiffern mit Hörnern geblasen – daher stammt vermutlich der Name der Stadt.

Vielfältige Industrien, bedeutende Handelsherren, aber auch teilweise sehr schmerzliche  Strukturveränderungen prägen das Bild der Wirtschaft in und um Nordhorn.  Aber die Vielfalt der aktuell anzutreffenden Tätigkeitsfelder spricht für den Einfallsreichtum der dort schaffenden Menschen.

Einfallsreichtum unserer „Klienten“ ist für eine Wirtschaftsdetektei wie die A&B Detektive oftmals der Auslöser zur Aktivität, und dann müssen auch wir oftmals ziemlich einfallsreich vorgehen, um unsere  Aufträge zu erledigen.

So auch hier: ein Handelsunternehmen, das auch eine Filiale in Nordhorn unterhielt, hatte eine generelle Überprüfung seiner Wirtschaftlichkeit durchführen lassen. Ein bekannter Wirtschaftsberater hatte das ganze Unternehmen auf den Kopf gestellt, und es wurde im ganzen Haus geraunt und vermutet, dass die Firma diese Analyse anfertigen liess, um den aktuellen Wert des Unternehmens feststellen zu lassen – im Hinblick auf einen möglichen Verkauf – so munkelte die Belegschaft also. Und die Belegschaft hatte richtig vermutet – die Eigentümer trugen sich mit dem Gedanken,  die Filialkette aufzugeben.  Alle einzelnen Häuser wurden nach den gleichen Prinzipien durchleuchtet, und wenn die Auswertung der Ergebnisse auch ziemlich lange dauerte, so waren alle sehr gespannt auf das Resultat. Die Analyse wurde sehr detailliert gemacht, und  regionale Unterschiede fanden ebenso Berücksichtigung wie die unterschiedliche Kaufkraft in den verschiedenen Teilen des Landes. Die interessierten Mitglieder der Geschäftsleitung fanden das alles sehr aufschlussreich – nur eines leuchtete nicht ein: warum ausgerechnet die Filiale in Nordhorn so miserabel dastand. Die Verkäufe, das heisst, die abgesetzte Ware - das war gar nicht mal so schlecht – nur die Erlöse stimmten nicht mit dem Verkaufsvolumen überein.

Der örtliche Geschäftsführer wurde aufgefordert, zunächst einmal diese eigenartigen Zusammenhänge aufzuklären, denn kein Investor würde einer Übernahme nähertreten, wenn so krasse Unstimmigkeiten vorgetragen würden.

Der so angeraunzte Manager wusste sich keinen anderen Rat, als sich ebenfalls professionelle Hilfe zu suchen. Er rief uns, die A&B Detektive an und erklärte uns sein Problem. Es ging also darum, die Firma zu durchleuchten – vom Wareneingang bis zur Kassenprüfung – und die Überprüfung des Hausdetektivs gehörte auch noch zu diesem Auftrag.  

Das Ganze wäre ja ein schöner Auftrag gewesen – wenn nicht dieser kleine Schönheitsfehler dabei gewesen wäre: wir sollten innerhalb einer Woche fertig sein und ein überzeugendes Ergebnis vorlegen.   

Also – mit drei erfahrenen Ermittlern stiegen wir ein – der Geschäftsführer verkaufte uns seinen Leuten als Sonderbeauftragte der Unternehmensleitung – weil dieses Haus so aussergewöhnlich erfolgreich sei,  wollte man die Arbeitsweise der Mitarbeiter besonders gut analysieren. Das war zwar der nackte Hohn, aber was sollte der arme Kerl sonst erfinden, womit er begründen konnte, dass wir jeden Mitarbeiter befragten und alles antatschten – und ein eigentlich unmögliches Verhalten an den Tag legten.
Wir machten einen strammen Job, und wir durchforsteten alles in grossem Tempo. Wir fanden und beobachteten eine Menge Sachen, die in keinem Lehrbuch standen, aber so ist der Alltag nun einmal. Wir fanden Fehler bei der Materialauslagerung, wir fanden Unregelmässigkeiten bei einigen Kassenbelegen, Fehlbuchungen – ach, aber eigentlich war alles nur Pillepalle.

Bis einer unserer Leute beim Suchen einer Toilette im Lagerbereich einen Raum fand, der abgeschlossen war. Die Tür war fast nicht zu finden, weil sie mit Kleiderständern fast zugeparkt war. Als er dann nach dem Schlüssel zu dieser Tür fragte, brach grosses Rätselraten aus – den Schlüssel hatte niemand. Da aber wollten wir genau wissen, was in diesem Raum war - und es wurde ein Schlüsseldienst gerufen, der die Tür öffnete.

Wir staunten nicht schlecht: der Raum war ein kleines Lager, in dem von fast allen Produkten, die der Laden verkaufte, einige Teile lagen – Uhren, Schmuck, Schuhe, teure Mäntel und vieles andere mehr. Diese Teile waren durch geschickte Buchungsmanipulationen als verkauft gemeldet worden, das Geld aber natürlich niemals in den Kassen gelandet.  
Als dieser Raum geöffnet worden war, ergaben sich durch ein paar Rückfragen die Querverbindungen im Haus – und die drei Mitarbeiter, die sich als Diebe und Unterschlager betätigt hatten, kamen sehr schnell aus der Versenkung. Sie hatten, wenn sich die Gelegenheit dazu ergab,  diese Teile Stück für Stück aus dem Haus geschafft und anderswo zu sehr niedrigen Preisen verhökert – Hehlerware ist ja bekanntlich immer billiger!

Welche anderen Kniffe und Besonderheiten wir während der drei Tage unserer Arbeit angewendet  hatten, das gehört nicht hierher, ist aber ganz bestimmt ermittlungstechnisch vom Feinsten!

Unser Bericht, den wir dem Geschäftsführer vorlegten, war gespickt mit gerichtsverwertbaren Details, die dazu führten, dass der Richter mit den drei Dieben ein einem langen Verfahren trotzdem  - kurzen Prozess machte.

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