Detektei Ratingen

Willkommen in der Detektei Ratingen - schön, dass Sie hier sind! 

Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

0800 - 25 74 200

oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

 Ratingen "Kotten"
 Stadtmauer Industriemuseum
Detektei Ratingen Detektei Ratingen Detektei Ratingen 

Die Detektivgeschichte aus der Detektei Ratingen

Ratingen gehört als „grosse kreisangehörige Stadt“ zum Kreis Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf, im Bundesland Nordrhein-Westfalen – man kann auch sagen: im Speckgürtel um Düsseldorf. Aber niemand sollte die Bedeutung von Ratingen gering schätzen – im Jahre 1783 bereits – der „Alte Fritz“ sollte noch 3 Jahre leben und war Regierungschef des Landes Preussen, zu dem Ratingen damals gehörte – gründete der unternehmerisch denkender Fabrikant Brügelmann eine mechanische Baumwoll-Spinnerei – und baute somit die erste „Fabrik“ auf dem europäischen Festland. Schmiede und Schleifer begründeten bereits im Mittelalter eine metallverarbeitende Industrie – obwohl man das damals anders nannte.

Der multinationale Konzern ABC hatte in Ratingen schon seit langem eine kleine Fertigungsstätte, allerdings war der Konzern daran gekommen, als in der 1960er Jahren die Konjunktur ein wenig schwächelte und die deutsche Industrie den richtigen Schwung zur Modernität noch vermissen liess. Der alte Unternehmer, Hans S., der sein Unternehmen zur Herstellung von Baubeschlägen vom Vater übernommen hatte und es recht ordentlich in die 1960er Jahre gerettet hatte – obwohl er eigentlich hatte Maler werden wollen – Hans S. wollte nicht mehr, eigentlich – er konnte nicht mehr. Die moderne Technik wuchs ihm über den Kopf, in seiner eigenen Familie gab es keinen geeigneten Nachfolger, und so nahm er dankbar das Angebot der damals amerikanischen Unternehmensgruppe an, die seine Fabrikgebäude kaufen wollte. Dort sollte was ganz anderes produziert werden – Elektronik. Seine Mitarbeiter wurden gern übernommen, denn es ging damals noch um viel Schrauberei bei der Elektronikherstellung, die Elektronik der damaligen Zeit wurde in große Blechgehäuse eingebaut und erforderte viele mechanische Arbeiten – eine höchst arbeitsintensive Angelegenheit.

Jetzt aber war es allmählich höchste Zeit, dass die alten „Kotten“ – so nannte man im Bergischen Land die früher vornehmlich als Schleiferei genutzten älteren Häuser – verschwanden und durch eine moderne Fertigungsanlage ersetzt wurden.

Der Abriss war erfolgt, die Produktion war in kleine Baracken verlagert worden, und die Baustelle war bereits eingerichtet worden. Es sollte, damit es schnell ging, mit vielen vorgefertigten Elementen gearbeitet werden, und die waren teilweise bereits an der Baustelle abgeliefert worden. Es gab dort unter anderem einige sehr schwer zu beschaffende und teure Schleudergussrohre, die eine Lieferzeit von vier Monaten hatten – und das war der wesentliche Grund dafür, dass die Baustelle tatsächlich monatelang leer stand. Bei Licht besehen, war es ein krasser Planungsfehler des Architekten, der sich offenbar nicht gut genug auskannte.
 
Aber, wie lautet der letzte Satz aus dem Film „Some like it hot“? – „Nobody is perfect!“

Nun, jetzt endlich war das Material da, und die Arbeiten am Bau konnten beginnen.

Die Baustelle war eingezäunt, und der Zaun hinderte einen vorbeigehenden Fussgänger daran, über die Baustelle zu stolpern. Aber war das ausreichend?

Als am ersten geplanten Arbeitstag die Baukolonne eintraf, war der Architekt bereits auf der Baustelle anwesend – aber es ging ihm gar nicht gut! Der Bauzaun war mit Gewalt geöffnet worden, der Einlass war breit genug, dass in mittelgrosser Lastwagen rückwärts hineinrangieren konnte – und Reifenspuren im Erdreich bezeugten: ja, es war offenbar ein LKW da hereingefahren. Und was war passiert?
Die so wichtigen und teuren Schleudergussrohre fehlten!

Der Architekt bequemte sich gezwungenermassen, dem technischen Direktor des Kunden, der den Bau leitete, diese Katastrophe über sein Mobiltelefon zu melden, und der befehlsgewohnte Mann kam sofort herangerast. Es gab eine kurze und heftige Auseinandersetzung mit dem Architekten, man hörte Aussprüche wie: „die Konventionalstrafe wegen der erneuten Bauverzögerung werden Sie uns zahlen!“, und „das wird Sie teuer zu stehen kommen, Sie Schlafmütze!“ und: „ich werde auf Ihre Kosten eine Detektei beauftragen!“.

Dem Architekten fiel nichts ein, was er darauf antworten konnte….  Hätte er doch die Baustelle nicht nur eingezäunt, sondern auch bewachen lassen! Bei den regelmäßigen Kontrollfahrten wäre dem Wachdienst ganz sicher ausgefallen, wenn jemand die Baustelle halb leer räumen würde… Verpasst – schade!

Wir, die A&B-Detektive, bekamen den Auftrag, die Rohre zu suchen. Unser erster Weg führte uns zum Hersteller – nein, er hatte keinen Lagerbestand, im Gegenteil, die Rohre waren jetzt gerade rasend gefragt. Wer denn, so fragten wir, war am meisten an den Rohren interessiert?

Und so ergab sich eine hübsche Geschichte, die sich nach kurzen, aber intensiven Recherchen wie folgt darstellte: wir bekamen Einblick in die Auftragseingänge beim Rohrhersteller, und der zuständige Verkaufsachbearbeiter, ein junger Schlips mit wenig Vertrauen erweckenden Allüren, druckste herum, als er uns die Namen der Kunden sagen sollte. Das machte uns misstrauisch – und wir kriegten raus, wer der Kunde war, der am heftigsten auf Lieferung eben dieser Rohre gedrängelt hatte. Auf Umwegen kriegten wir aber auch heraus, wo sich die Baustelle dieses Kunden befand. Dann machten wir einen Besuch auf eben jener Baustelle – und – siehe da: dort hatte man Schleudergussrohre in ausreichender Anzahl, und man wollte gerade anfangen, sie zu verbauen. Was war passiert: es war ein gehöriges „Trinkgeld“ geflossen, und dafür hatte der Verkaufsmann des Rohrherstellers dem Architekten des anderen Kunden verraten, wohin die Rohre gerade – nämlich nach Ratingen - geliefert worden waren. Und dann war der nächtliche Diebstahl dort angelaufen….

Der Rest war keine große Aktion – wir nahmen uns die Leute einen nach dem anderen vor, bekamen gerichtsverwertbare Aussagen aller Beteiligten – und der reumütige Architekt, der den Diebstahl zu vertreten hatte, veranlasste sofort, dass die Rohre unverzüglich auf die Baustelle in Ratingen zurückgebracht wurden.

Nun, es gab keinen langen Gerichtsprozess, da alle Beteiligten geständig waren und alle Aussagen vorlagen: alle Beteiligen wurden zu deftigen Geldstrafen verurteilt, und der Verkaufsmitarbeiter des Rohrherstellers kriegte noch dazu die fristlose Kündigung von seiner Firma.
Nehmen Sie auch gern persönlich mit uns Kontakt auf. Wählen Sie hierfür die kostenlose Rufnummer

0800 - 25 74 200

oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

 

DetektiveDetekteiWirtschaftsdetekteiPrivatdetekteiTechnikeinsätzeWir über unsKontaktLexikonSitemap
Rostock Gera Jena Erfurt Lübeck Kiel Flensburg Dessau Halle Zwickau Görlitz Chemnitz Plauen Saarbrücken Trier Mainz Ludwigshafen Wolfsburg Wilhelmshaven Salzgitter Osnabrück Oldenburg Hildesheim Göttingen Braunschweig Offenbach Kassel Darmstadt Bremerhaven Potsdam Cottbus Dresden Ingolstadt Fürth Erlangen Würzburg Regensburg Augsburg Freiburg Ulm Reutlingen Pforzheim Heilbronn Karlsruhe Mannheim Heidelberg Wiesbaden Koblenz Kaiserslautern Witten Bergisch Gladbach Bottrop Herne Hamm Siegen Mönchengladbach Neuss Wuppertal Remscheid Solingen Paderborn Oberhausen Mülheim an der Ruhr Moers Aachen Münster Wirtschaftsdetektei Bielefeld Hagen Krefeld Leverkusen Nürnberg Frankfurt Wirtschaftsdetektei Stuttgart München Gelsenkirchen Bochum Recklinghausen Bonn Essen Wirtschaftsdetektei Düsseldorf Dortmund Leipzig Köln Duisburg Wirtschaftsdetektei Hannover Berlin Wirtschaftsdetektei Bremen Hamburg Magdeburg Gießen Konstanz Schwerin
BID
Diese Seite empfehlen bei:
. Mr. Wong . Icio . Yigg . Del.icoi.us . Technorati . Google
Setzen Sie ein Zeichen