Detektei Rheine

Die A&B Detektive mit der Detektei für Rheine

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Rheine

Der Pfarrer als Detektiv

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

Im frommen Münsterland liegt die uralte Stadt Rheine, deren Namen nur insofern etwas mit dem Fluss Rhein zu tun hat, als beide Namen vermutlich von dem keltischen Wort „reni“ abstammen und soviel wie „fliessen“ bedeuten. Der Fluss, der die Stadt in zwei Teile teilt, ist die Ems – nun, die fliesst ja bekanntlich auch.

Eine hübsche Geschichte, die in die Weihnachtszeit passt, könnte in Rheine passiert sein – aber auch irgendwo überall anders – wir wollen sie hier kurz erzählen:

In der Adventszeit war in einer Kirche eine Krippe aufgestellt worden, mit allem, was dazu gehört.  Nach dem Gottesdienst am 1. Adventssonntag fehlte der Josef aus der Krippenbesetzung,  am 2. Adventssonntag war Maria verschwunden – und das liess den Pfarrer nicht los. Am 3. Adventssonntag beeilte er sich, nach dem Gottesdienst auf einen gut versteckten Beobachtungsplatz zu schleichen, und da sah er, was passierte: ein Junge, ungefähr 10 Jahre alt, kam heran, hob das Jesuskind aus der Krippe heraus, aber er nahm es nicht mit. Stattdessen legte er ein Stück Papier unter das Kind in die Krippe und verschwand wieder, so schnell, wie er gekommen war. Der Pfarrer ging hin und las auf dem zusammengefalteten Zettel den von Kinderhand geschriebenen Satz: „Jesus, wenn ich in diesem Jahr wieder kein Fahrrad zu Weihnachten bekomme, dann siehst du deine Eltern nie mehr wieder!“
Eine Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln.

Wir, die A&B Detektive, wurden zu einem weniger harmlosen Fall gerufen. Eine alleinstehende,  pensionierte Studienrätin, deren Wohltätigkeit stadtbekannt war, wurde durch Telefonterror gemobbt. Offenbar wollte jemand herausfinden, wie viel bei Dr. G. noch tatsächlich zu holen war, und er versuchte das auf diese Weise.
Frau Dr. G. hatte wirklich viel „vom Guten“, größtenteils geerbt, die Eltern hatten ein grosses landwirtschaftliches Gut besessen, aber da niemand als Erbe in dieses Gut einsteigen wollte, hatten sie das Gut noch zu Lebzeiten parzellieren lassen und dann in einzelnen Teilen verkauft. Der Anrufer kannte diese Geschichte  offenbar, und er rief so ungefähr dreimal pro Woche an und erzählte mit verstellter Stimme etwas von Entführung nach dem nächsten Einkauf und solchen beängstigen Unsinn. Und inzwischen hatte er sogar ein konkretes Datum genannt: am kommenden Dienstag sollte es passieren – Dienstag war in der Tat der Tag, an dem Frau G. ihren regelmäßigen Wocheneinkauf im EKZ auf der „grünen Wiese“ erledigte. Frau G. hatte eine Idee, wer das sein könnte, sie wollte auch zunächst nicht die Polizei einschalten, obwohl das der richtige Weg gewesen wäre - also kam sie zu uns und bat uns um Schutz.

Sie schilderte uns ihre Vermutungen – sie hatte einen ehemaligen Schüler im Verdacht, der es weitgehend ihr zu verdanken hatte, dass er einmal „kleben“ geblieben war, und der ihr gegenüber früher mal ganz diffuse Drohungen ausgesprochen hatte. 

Wir übernahmen den Fall und ermittelten im Umfeld das jungen Mannes – er war inzwischen arbeitslos geworden und hatte offenbar viel Zeit, auf dumme Gedanken zu kommen.

Da er unsere Ermittler nicht kannte, konnten wir uns ziemlich ungeniert an ihn ran hängen, und es geschah in der Tat, was er angekündigt hatte: an jenem Dienstag setzte er sich in seine alte Klapperkiste und fuhr hinaus zum Einkaufszentrum. Wir besetzten mit einigen Ermittlern den Kundenparkplatz dort und beobachteten die Szene.  Die mutige Frau G. war tatsächlich zum Einkaufen gegangen – natürlich liessen wir sie nicht unbegleitet – ohne jedoch, dass der Gauner das merkte. Als sie mit ihrem vollen Einkaufswagen an ihrem Auto angekommen war, näherte er sich tatsächlich seiner ehemaligen Lehrerin, und er sprach sie an. Wir hatten mit ihr vereinbart, dass sie uns ein Zeichen geben sollte, wenn er sich ihr in bedrohlicher Weise nähern würde – und das verabredete Zeichen kam. Wir waren sehr schnell bei ihm und hielten ihn fest - denn Frau G. begann nun auch laut um Hilfe zu rufen. Mit unserem Eingreifen hatte der junge Mann nun gar nicht gerechnet -  er hatte sich einmal mehr in seiner ehemaligen Lehrerin geirrt.  Einer von unseren Ermittlern rief sofort die Polizei an, und die Beamten im Streifenwagen kamen sehr schnell zum Parkplatz am Einkaufszentrum und übernahmen den Mann von uns.

Frau G. gab an, dass er sie angesprochen habe mit dem Satz: „Na du alte Vettel, jetzt bist du dran! Ich habe es dir ja angekündigt!“  Und da er richtiggehend  nach ihr gegriffen hatte – was unsere Ermittler beobachtet hatten und bestätigen konnten, reichte das den Polizisten, ihn ohne viel Nachfragen mitzunehmen. Wir erfuhren dabei, dass er bereits polizeibekannt war.  Nur – so unmittelbar und zweifelsfrei hatten sie ihn noch nie erwischen können wie diesmal.

Der Richter schickte ihn für einige Zeit in die JVA – und Frau Dr. G. war froh, uns um Hilfe gebeten zu haben.

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