Detektei Sauerland

Die A&B Detektive mit der Detektei für das Sauerland

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Winter bei Brilon
Wald bei Scharfenberg
Onkel Willi, Lüdenscheid  
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Das Sauerland im Winter

Europäische Beziehungen 

Friedrich Wilhelm Lübke war von 1951 bis 1954 Ministerpräsident des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Er war – was allgemein gar nicht so bekannt ist – der ältere Bruder des zweiten Bundespräsidenten, Heinrich Lübke.  Beide Persönlichkeiten waren Sauerländer, aber auch Ulrich Hans Walter, der Astronaut,  August Macke, der Maler, Franz Müntefering und Friedrich Merz, die Politiker, ungezählte Fürsten, bedeutende Wissenschaftler und Künstler, Minister, aktiv in allen Teilen Deutschlands und Europas, erfolgreiche Offiziere und Kirchenleute – und,  last not least, ganz gewiss der unsterbliche Herr Müller-Lüdenscheid,  obwohl Vicco von Bülow die Herkunft dieses bedeutenden Mannes nicht zweifelsfrei aufgedeckt hat- man kann aber davon ausgehen, dass er ein Sohn der Stadt war, deren Namen er auch trägt.

Wirtschaftsdetektei SauerlandDas Sauerland ist ein Teil Nordrhein-Westfalens, mit einer alten Industrietradition. Die im gebirgigen Sauerland reichlich vorhandene Wasserkraft aus Flüssen und Bächen in Verbindung mit dem aus dem benachbarten Siegerland bequem zu erhaltenden  Eisenerz bergründeten die in dieser Gegend solide verwurzelten Handwerkskenntnisse. Das recht karge und nicht sonderlich bequem zu bestellende Land ernährte seine Bewohner nur mühsam, und das manchmal als mundfaul empfundene  Auftreten der Sauerländer stammt aus der Prägung durch herbe Landschaft und hartem, arbeitsreichem Leben. Reichtümer waren nicht leicht zu erwerben im Sauerland.  Entsprechend bescheiden und genügsam sind von jeher die Sauerländer. Für die benachbarten Bewohner des hochindustriell erschlossenen Ruhrgebietes ist das Sauerland ein sehr gut angenommenes Naherholungsgebiet. Nach dem Ausbau der Wintersportmöglichkeiten entwickelte sich ein reger Tourismus ins Sauerland hinein, und für viele Wintersportgäste aus den Niederlanden ist das Sauerland das nächstgelegene Schigebiet.

Friedrich F. hatte sich ein schönes Hotel in einem der gut erschlossenen Schigebiete gebaut – und der Begriff, dass er sich das Hotel gebaut hatte, ist durchaus wörtlich zu nehmen. Friedrich war ein tüchtiger „Allround-Handwerker“ -  er hatte einen grossen Bauernhof bewirtschaftet, und dort musste er mehr oder weniger alles selber machen, was an handwerklichen Anforderungen gebraucht wurde. Aber, die Erschliessung der Gegend für Wintersportaktivitäten lockte ihn,  ebenfalls auf die neue Industrie umzusteigen. Und so kam es, dass er seinen Hof umbaute und ein uriges Hotel mit grosszügig geschnittenen Zimmern, mit viel Platz, daraus machte.   
Friedrich hatte ein paar junge Leute für den Winterbetrieb angeheuert – sie kamen zum Teil aus Norditalien, waren von dort aus gewohnt, in den Wintersportorten in Bayern und im Allgäu saisonal als Hotelpersonal zu arbeiten. Inzwischen waren sie weiter nordwärts ins ferne Sauerland gekommen. Im Frühjahr kehrten sie dann wieder in ihre Heimatorte in Italien zurück, wo sie in den Sommerberufen aktiv wurden – wenn die Touristen aus dem Norden an den Gardasee und an die Ferienzentren in Südtirol oder an den Lago Maggiore zu strömen begannen.

Luigi und seine Freundin Maria kamen schon seit drei Jahren zu Friedrich ins Sauerland, beide waren gut ausgebildete Hotelfachleute, und sie verstanden ihren Arbeitsplatz. Die Gäste im Sauerland kamen meist aus dem angrenzenden Dortmund, inzwischen aber hatten Niederländer aus Amsterdam die Mehrheit in dem gemütlichen Hotel, in dem Friedrich dafür sorgte, dass morgens stets frisches Brot, frische Milch und  alles das auf dem Tisch stand, was zu einem guten Frühstück gehört.

Frans aus Amsterdam kam nun auch schon zum dritten Mal ins Sauerland. Er kam immer allein, denn er war Junggeselle und suchte – das sagte er auch ganz offen – eine „Winterfreundin“, mit dem Ziel, daraus vielleicht eine „Freundin fürs Leben“ zu machen.  Und er hatte sich in Maria verliebt. Das passte dem Luigi natürlich nicht, obwohl – auch er hatte hin und wieder Appetit auf einen Blick über den Zaun…. Maria fand den Frans mit der lustigen Aussprache sehr nett, und auch sie reagierte auf die Werbeversuche aus Amsterdam nicht ohne Interesse. Es kam, wie es oftmals kommt: die beiden Italiener gingen ohne Streit auseinander – und Maria besuchte abends den Frans, wenn die Arbeit es erlaubte. Luigi suchte sich seinen eigenen Zeitvertreib – den gab es ja reichlich im Sauerland, wenn die Wintersportorte voller „Touries“ waren.

Friedrich F. rief uns, die A&B Detektive, zu einem Einsatz, bei dem nicht klar war, wo wir beginnen sollten. Was war passiert? Frans hatte aus Amsterdam angerufen und sich bei Friedrich darüber beklagt, dass er nach seinem letzten Wintersportbesuch im Sauerland  seine teure Kameraausrüstung vermisse. Frans war – und das kam erst jetzt heraus – Kameramann beim holländischen Fernsehen, und er hatte einige Bilder auf der Speicherkarte gehabt, die er im Auftrag seiner Firma gemacht hatte, und die er nun endlich abliefern sollte.  Frans wollte unseren Einsatz voll bezahlen, nur: die Kamera, oder wenigstens die besonderen Fotos, die mussten wieder her!
 
 
Wir fuhren nach Amsterdam und liessen uns von Frans insofern einweisen, was wir wissen mussten, wenn wir seine Foto-Ausrüstung finden wollten. Wir hatten ein paar Ideen, und dazu gehörte, dass wir Maria befragen mussten. Dazu mussten wir die Adresse von Maria, der neuen Freundin von Frans, bekommen – und Frans wollte die nicht so gern heraus geben. Nun, er kam endlich doch damit rüber, und mit diesen Informationen reisten wir nach Brixen, wo Maria wieder in ihrem Sommerjob tätig war. Maria fiel aus allen Wolken, als sie unsere Fragen nach der Fotoausrüstung hörte. Warum hatte der Frans sie denn nicht selbst gefragt? Wir wussten, warum: Frans traute sich nicht, Maria offen zu fragen, weil er Sorgen hatte, damit Maria zu bedrängen, und das wollte er nicht!  Nun, Maria verstand unsere Überlegung: könnte es sein, dass Luigi  die Kamera an sich genommen hatte? Sie wollte es nicht gänzlich ausschliessen – und sie gab uns die Adresse, unter der wir vermutlich den Ex-Freund Luigi antreffen könnten.

Wir suchten den Luigi, und wir fanden ihn da, wo Maria ihn vermutet hatte.

Luigi war absolut sperrig. Er stritt alles ab. Er hatte mit nichts was zu tun. Was nun? Wir waren ziemlich besorgt, weil unsere Überlegungen so nicht mehr zum Erfolg führen würden. Aber wir gaben nicht auf. Es dauerte ein paar Tage, es gab ein paar Telefongespräche  nach Amsterdam – und dann hatten wir die Lösung.

Luigi war irgendwann mal im Sauerland – als die Trennung von Maria noch ein wenig mehr schmerzte als jetzt – da war Luigi den beiden mal beim winterlichen Abendspaziergang gefolgt, und er hatte mitbekommen, dass Frans seine Maria ausführlich fotografiert  hatte.  Und als die beiden langsam zum Hotel zurückspazierten, da war dem Frans seine Kamera von der Schulter gerutscht, die Ausrüstung war in den Schnee gefallen  - und alles war völlig lautlos passiert. Luigi wollte  „nur“ die Speicherkarte haben und sich die Fotos von Maria noch mal ansehen – deshalb hatte er die Kamera aufgehoben und mit nach Italien genommen. 

Dort war er zu einem guten Bekannten gegangen, der einen Fotoladen hatte – der hatte ihm die Karte ausgelesen und ihm von den Fotos Abzüge gemacht. Luigi wusste nicht, wie wertvoll die Kamera war – er hatte dem Bekannten die Kamera gegeben, hatte sich aber die Speicherkarte aushändigen lassen – sozusagen als letztes Andenken an Maria. Wir fragten nach der Karte – Luigi rückte sie nach längerem Verhandeln tatsächlich heraus. Wir steckten sie in unsere eigene Kamera, und sahen: tatsächlich, da waren die von Frans so dringend benötigten Fotos drauf. 

Wir einigten uns mit Frans:  wenn wir ihm die Speicherkarte unversehrt mitbringen würden, dann wäre er einverstanden, wenn die Kamera eben „verloren“ gegangen wäre…. Hauptsache, die Fotos wären wieder da, und die Beziehung zu Maria würde nicht belastet.

Nun, das konnten wir zusagen – und so kehrten wir aus Italien nach Amsterdam zurück. Wir übergaben die Karte – und alle waren zufrieden.

Besonders gefreut hat uns, dass wir kurz danach zur Verlobung von Frans und Maria nach Amsterdam eingeladen wurden – und wir sind auch tatsächlich hingefahren – es gab Unmengen alten und jungen Genever...
 
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