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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Schwäbisch Gmünd *

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Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Schwäbisch Gmünd *

 

Spitalmühle
Blick vom KönigsturmEdelmetallmuseum
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Das Tabernakel aus Székesfehérvár

Die Detektei als Ermittler bei einem verlorenen Schatz


Städte bekommen sehr oft ihre Namen nach ihren landschaftlichen Gegebenheiten. Häufig kann die Herkunft des Namens nicht mehr so einfach rekonstruiert werden, manchmal sind Namensgebungen Jahrhunderte alt, und die Erklärungen kommen oftmals heute nicht mehr im Sprachgebrauch vor. Aber wenn eine kleine Stadt „Weiler in den Bergen“ heisst – bei Schwäbisch Gmünd im Ostalbkreis, oder „Weiler in der Ebene“ – bei Zülpich im Rheinland, dann ist die Herkunft leicht zu erklären. Anders ist es bei „Jakobswüllesheim“,  bei Düren, oder „Frauwüllesheim“ – gleich nebenan – da muss man schon ein wenig nachforschen, woher der Name kommt!
Schwäbisch Gmünd macht ebenfalls keine Probleme, wenn es um die Herkunft der Stadt geht – es münden einige Flüsschen und Bäche hier zusammen in die Rems. Etwas schwieriger ist die Deutung des Stadtwappens – ein silbernes Einhorn auf rotem Grund.

Das Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd, die grösste Hallenkirche in Süddeutschland, wurde von dem aus Gmünd stammenden Baumeister und Steinmetz Heinrich Parler gebaut. Die Parlers waren im damaligen Europa hochbegehrte Fachleute – sie waren am Bau des Kölner Doms beteiligt, aber auch der Veitsdom in Prag ist ein Werk des Sohnes,  Peter Parler (1333-1399).

Eine der Patenstädte von Schwäbisch Gmünd ist interessant ausgewählt: Székesfehérvár – zu k.u.k-Zeiten,  in Österreich-Ungarn,  hiess diese Stadt Stuhlweissenburg – eine der beiden Krönungsstädte der Könige in Ungarn.

Aus den zahlreichen und wechselseitigen Treffen der Städtepartner stammte auch der regelmäßige Besuchskontakt zwischen den Bürgern in Schwäbisch Gmünd und Székesfehérvár, insbesondere der Kontakt zwischen zwei Kunsthistorikern aus Schwaben und aus Ungarn.

Beides waren ältere Herren, hochgebildete Wissenschaftler, die sich auf die Erforschung der Kirchenschätze aus dem 18. Jahrhundert spezialisiert hatten. Es war verabredet worden, dass Professor Miklós V. aus Ungarn bei seinem nächsten Besuch ein Tabernakel aus dem dortigen Kirchenschatz, der sich inzwischen im Museum befand,  nach Schwäbisch Gmünd mitbringen würde, wo es von den hier ansässigen Fachleuten für Edelmetalle in näheren Augenschein genommen werden sollte. Das Tabernakel war seit langem  nicht mehr in kirchlicher Benutzung, es war sozusagen „säkularisiert“.
Es konnte nicht ganz ausgeschlossen werden, dass dieses Tabernakel vielleicht aus ganz gewöhnlichem Stahlblech gefertigt, allerdings erstaunlicherweise mit echten Edelsteinen besetzt und dann vergoldet worden war – für Kunsthistoriker ein echtes Rätsel. Dieser Sache war aber „top secret“ – und der Ausflug des Kunstwerks aus Ungarn war aus verschiedenen Gründen nicht offiziell, sondern mehr „privat“ verabredet worden. Zwar wusste der Museumsdirektor in Ungarn von dem „Ausflug“, aber die Verantwortung lag voll und ganz  bei Professor V.   

Professor V. aus Ungarn war bis Stuttgart - Echternach geflogen, und sein Freund aus Schwäbisch Gmünd wollte ihn dort abholen – es sind ja gerade nur 50 Kilometer bis dorthin. Als sein deutscher Freund den Ungarn begrüßte, war er schon sehr aufgeregt – das Tabernakel war ein relativ kleines Teil, also wo trug Herr V. den Kunstschatz? „Keine Aktentasche,  Miklós?“ fragte der Freund – und Miklós erschrak. Er hatte das Tabernakel immer im Handgepäck bei sich gehabt, so glaubte er, aber – ja, wo war das gute Stück jetzt, wo war die Aktentasche? Sie war nicht im Flugzeug in Stuttgart – wo war sie nun?
Die beiden Historiker waren nicht sonderlich geübt, mit solchen Problemen umzugehen. Die Polizei wollten sie nicht ansprechen, sie wollten sich aber auch nicht dem Stress aussetzen, die Fluggesellschaften abzuklappern. Das trauten sie sich nicht zu. Im Internet fanden sie uns, die A&B Detektive, und sie riefen uns zu sich.

Wir wurden ausführlich ins Bild gesetzt und begriffen dabei, dass den beiden alten Herren sehr daran gelegen war, die Tasche mit dem kostbaren Inhalt möglichst geräuschlos und schnell wieder zurück zu bekommen. Etwas kompliziert war, dass Professor V. mit insgesamt drei Fluggesellschaften gereist war – und wir machten uns auf den Weg. Die Wege waren vorgezeichnet, wir wurden mit Vollmachten ausgestattet und nahmen Kontakt mit den Fluggesellschaften auf.

Wir waren nicht sehr lange unterwegs – obwohl wir uns natürlich fragten, wo der ungarische Professor seine Tasche wohl verloren haben mochte.

Die Lösung des Falles gelang uns dann glücklicherweise sehr glatt und schnell.

Herr V. hatte die Tasche bereits in Budapest auf dem Flughafen Ferihegy verloren – er war schon ein klein wenig „tüttelig“, und wie sich bald herausstellte, hatte er ganz vergessen, dass er das Tabernakel nicht im Koffer, sondern – für ihn völlig ungewohnt – in einer Aktentasche transportiert hatte.  Bei einem Besuch im Waschraum in Ferihegy hatte er die Tasche abgestellt und - sie einfach vergessen – eben, weil er sicher war, das Tabernakel im Koffer zu haben. Die Tasche hatte der dortige Reinigungsdienst gefunden und bei „lost and found“ abgegeben. Die Flughafenleute nahmen das gelassen – sie wussten, dass sich der Verlierer irgendwann melden würde, sie registrierten den Fund und stellten die Tasche unaufgeregt in ihre Regale. Nur, dass diesmal der Ermittler einer Detektei kam und nach der Tasche fragte – das kam bei einem Fundstück nicht sehr oft vor – aber – irgendwann ist alles das erstes Mal!

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