Detektei Schweinfurt

Die A&B Detektive mit der Detektei für Schweinfurt

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Schweinfurt

 

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Industriespionage ist eine stetig wachsende Gefahr

Sicherheitsanalyse durch die A&B Detektive


Der kommunistische Führer der frisch gegründeten Sowjetunion, W. I. Lenin, prägte den berühmten Satz:  „Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“ Vermutlich wusste er gut, dass es damit nicht getan sein würde – schliesslich war er jahrelang in Westeuropa, und besonders in der Schweiz gewesen, wo er gesehen hatte, was alles sonst noch zu einem prosperierenden Land gehört. Aber – immerhin, das war im Prinzip schon der richtige Ansatz.

Wenn Indien und China heute in Riesenschritten auf dem Weg zur Erschliessung der riesigen Flächen in ihren jeweiligen Ländern ganz gut voran kommen, dann liegt das auch daran, das die bisher dort anzutreffende Zentralisierung ganz allmählich, ganz langsam aufgelöst wird – die Überbevölkerung der Hauptstädte wird in Minischritten entzerrt, und die Menschen bleiben immer ein wenig mehr auf dem Lande. Aus Dörfern werden langsam Städte, Arbeitsplätze entstehen, Ausbildung,  Modernisierung,  kurz: Infrastruktur  entsteht.

Die von vielen früher in Deutschland so sehr beklagte Kleinstaaterei hatte genau das seit Jahrhunderten bereits in einem der bestorganisierten Länder Europas bewirkt. Wenn die Stadt Schweinfurt, kreisfreie Stadt im bayerischen Unterfranken, mit ihren knapp 55.000 Einwohnern eine der höchsten Arbeitsplatzdichten in Deutschland erreicht hat, so liegt das auch daran, dass die industrielle Entwicklung äusserst vielfältig ist, dass die Verkehrserschliessung optimal ist – und Herr Lenin würde seinen vor fast 100 Jahren geprägten Satz heute anders formulieren, wenn er das könnte. Nicht von ungefähr versuchte der frühere DDR-Führer Walter Ulbricht, den „Westen“ – den alten Klassenfeind also  – zu „überholen, ohne ihn einzuholen“.  Das war Ideologie pur, und es konnte so nicht funktionieren. Die aktuellen Wettbewerber Deutschlands sind ja auch deshalb auf die Idee verfallen, den „Westen“ zu kopieren, mit allen seinen – auch manchmal durchaus schlechten - Auswüchsen.

Der Flug aus Peking, der Jumbo, die neue B 747 der Air China, kam pünktlich in Frankfurt an – und die Fluggäste, die die lange Reise in der gut ausgestatteten Business-Klasse absolviert hatten, waren gut und entspannt gereist. Sie packten ihre Aktentaschen und  Dokumente zusammen, und sie wussten, dass die Aufarbeitung der Reise nun zu erfolgen hatte.  Herr F., Entwicklungsleiter der Firma, die sich mit „der Entwicklung, dem Bau und dem Vertrieb von Sondermaschinen“ befasste,  so stand es in dem Handelsregisterauszug dieser Firma, - dieser Herr F. wusste, dass er mit seinen Mitarbeitern in der Firma in Schweinfurt ein Ausbildungsprogramm für junge Werksstudenten aus China erarbeiten musste. So war die Verhandlung mit der Partnerfirma in China abgeschlossen worden. Innerhalb der nächsten drei Monate sollten die ersten fünf jungen Ingenieure aus China kommen, sie waren bereits in Sprachkursen aktiv, und sie hatten teilweise schon sehr gut Deutsch gelernt.  Es gab mutige Kollegen, es gab ängstliche Kollegen, und die Diskussion über die Gefahr der Werksspionage war ständiges Thema, quer durch alle Altersgruppen und Ausbildungsebenen in seiner Entwicklungsabteilung.  Herr F. verstand beide Gruppen, und wenn er ganz ehrlich war, dann wusste er manchmal nicht, zu welcher Meinung er hin tendieren würde: sollte er dafür plädieren, die Firma abzuschotten, oder sollte er mutiger sein und die Türen öffnen und darauf hoffen, dass die gebotene Wachsamkeit genügen würde, den illegalen Abfluss von know-how zu verhindern?

Er traf mit seinen Geschäftsführern zusammen, erstattete dem hoch interessierten Führungsgremium ausführlichen Bericht, und in aller Vertraulichkeit stellte er dem Gremium die Frage, wie man sich gegen die Gefahr der Werksspionage schützen könne, ohne den chinesischen Partnern unangemessenes Misstrauen entgegen zu bringen.  Dieser Teil der Diskussion wurde auf die späteren Abendstunden vertagt, und die Gruppe der Manager traf sich erneut.  Die Argumente gingen hin und her, und es gab Fürsprecher und Gegner hinsichtlich größerer Offenheit gegenüber neuen Partnern auch in der Führungsgruppe des Unternehmens. Der Vertriebschef – lebenserfahren und mit grosser beruflicher Weitsicht ausgestattet – machte den Vorschlag, einen erfahrenen Mitarbeiter der A&B Detektive zum Vortrag einzuladen, und die Meinung dieser Spezialisten anzuhören.  Ganz besonders wichtig war die Frage, inwieweit man Leute während deren Anwesenheit im Unternehmen beschatten dürfte.

Der Leiter der A&B Detektive kam zu diesem Gespräch in das Unternehmen.
Die erste Frage, nämlich ob man jemanden beschatten dürfe, wurde strikt verneint – es ist absolut nicht gestattet, jemanden ohne begründeten Verdacht zu beschatten – ganz abgesehen davon, dass so etwas in einer normalen Arbeitsatmosphäre nur sehr schwierig durchzuführen wäre. Nein, so führte der erfahrene Ermittler aus, es gibt eine Menge für die ausbildende Firma zu tun, die eine solche Aufgabe übernommen hat: zuerst müssen alle Mitarbeiter sich der besonderen Verantwortung bewusst sein und in ihrer täglichen Arbeit alles unterlassen, was die Gefahr der unzulässigen Ausspähung enthalten könnte. Sodann müssen die Ausbildungsräume deutlich von den übrigen Labors getrennt sein, und die Gäste müssen in separaten Bereichen geschult werden. Es ist also ein viel größerer organisatorischer Aufwand für das lokale Unternehmen zu bewältigen, wenn man sich einigermassen wirksam gegen Industriespionage schützen will.

Ein weiterer, nicht minder wichtiger Punkt sind die vertraglichen Vereinbarungen, die beide Parteien schliessen. Das Wesen jeder Ausbildung besteht darin, dass Informationen übermittelt werden. Wenn es also zu unerlaubter Nutzung dieser Informationen kommen sollte und wenn das nachgewiesen werden könnte, so müssten die Verträge entsprechende Bedingungen enthalten, wie das verhindert und gestoppt werden kann. Es ist nicht ganz klar, wie weit eine von den jeweiligen Mitarbeitern persönlich unterschriebene Verpflichtung  zum korrekten Verhalten den illegalen Abfluss von Informationen stoppen kann. In der Regel ist der Mitarbeiter, der Informationen unerlaubt sammelt, durch eine solche Verpflichtung nicht sehr zu beeindrucken, er wird sie unterschreiben und sie dann meistens ignorieren. Für ein mögliches Strafverfahren hingegen kann ein solches Dokument später eine gewisse Bedeutung erlangen.

Eines der größten „Lecks“ für den unkontrollierten Abfluss von Informationen an Unbefugte ist im Prinzip die Mitteilungsfreude der Mitarbeiter, die im Rahmen der Ausbildung nicht so ganz genau beachten, was frei ausgesprochen werden darf und was besser nicht weitergegeben werden sollte.
Das offene  Herumliegenlassen  von vertraulichen Unterlagen in Räumen, zu  denen auch Unbefugte ungehindert Zugang haben, ist die leichteste Methode, anderen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen.     

Die  Firmenleitungen müssen sich um Sicherheitsbelehrungen und „Sicherheitspakte“ bemühen, und ihre vertraulichen Unterlagen in bestimmte Sicherheitsstufen klassifizieren. Und ein altes deutsches Sprichwort wird hier einmal mehr ganz klar bestätigt: „Gelegenheit macht Diebe!“

Die Diskussion, in der diese Punkte  - und noch viele andere mehr – angesprochen wurde, dauerte fast bis Mitternacht. Obwohl es zwar spät geworden war, waren alle am Gespräch beteiligten Manager hellwach geblieben – denn dieser allgemeine Sicherheitsaspekt war bisher leichtfertig vernachlässigt worden.  Der A&B-Ermittler erklärte, dass die A&B Detektei eine Sicherheitsanalyse des Unternehmens durchführen könnte, in der mit den Augen von erfahrenen Fachleuten die möglichen Schwachstellen aufgedeckt würden. Aus der eigenen Erfahrung gab er schliesslich zum Besten, dass es seiner Detektei passiert war, dass  zwei A&B – Mitarbeiter bereits seit zwei Tagen in einer anderen Firma mit einer solchen Sicherheitsanalyse  befasst waren, und erst danach wurde der dortigen Geschäftsleitung mitgeteilt, dass sich offenbar zwei Fremde auf dem Werksgelände befanden…  Das spricht also auch für schwerwiegende Organisationsmängel in dieser Firma.

Bei dieser Erzählung schauten sich die anwesenden Manager vielsagend an,  und der Vertriebschef sprach aus, was die anderen offenbar alle dachten:
“Das könnte auch bei uns passiert sein!“   

Noch am gleichen Abend wurde uns der Auftrag zu einer sofort durchzuführenden Sicherheitsanalyse erteilt – und kurz danach waren wir für mehrere Tage in dem Unternehmen. Unser Bericht deckte viele Mängel auf – aber dem Unternehmen waren glücklicherweise die vorhandenen Schwachstellen bewusst geworden, bevor ein nennenswerter Schaden entstanden war.

Wie gut, dass man manchmal durch äussere Anlässe – wie in diesem Fall, durch die Vorbereitungen auf den bevorstehenden Besuch der Werksstudenten aus China – gezwungen werden kann, sein Unternehmen mit neuen Augen zu sehen und sich um sträflich vernachlässigte Geschäftsfelder zu kümmern.


 

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