Detektei Sindelfingen

Die A&B Detektive mit der Detektei für Sindelfingen

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Rathaus von 1478
Martinskirche
römische Mithrasstatue
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Sindelfingen und seine alten Kontakte nach Italien

Betrug, Verstoss gegen EU-Richtlinien, Untreue – es lohnt sich nicht!

Das Gebiet der Stadt Sindelfingen, auf einer Höhe von 409 m bis 532 m über NN. liegend, gerade mal 15 Kilometer von Stuttgart entfernt, kann man getrost als Teil des Speckgürtels um Stuttgart bezeichnen. Die geografische Nähe zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb sprechen für die Attraktivität des Wohngebietes. Und wenn dann noch interessante Industriefirmen in Sindelfingen arbeiten, dann ist die materielle Grundlage gegeben und die Infrastruktur ist offenbar  in gutem Zustand.
Eine trockene Eintragung sagt lapidar: im Jahre 1850 lebten in Sindelfingen 4304 evangelische und 6 katholische Einwohner.
Heute gibt es in Sindelfingen nicht nur evangelische, katholische und freikirchliche christliche Bürger, es gibt Muslime und es gibt sogar eine christliche, türkisch sprachige Gemeinde in der Stadt. Diese Entwicklung beweist die höchst lebendige Situation einer Stadt und spricht für den wachen und toleranten Geist der Bürger dort.
Ganz offenbar war die Gegend schon immer attraktiv: Urnengräber und Grabhügel, angelegt bereits im 1. bis 3. Jahrhundert - römische Siedlungen - belegen auch hier die Anwesenheit der Siedler von jenseits der Alpen.
Trotzdem würde niemand in Sindelfingen behaupten, man sei eine Römerstadt – die Kölner, die Neusser, die Mainzer oder die Trierer halten eine solche  Bescheidenheit kaum für möglich!

Sondrio-Stemma_SindelfingenDie Stadt Sondrio-Stemma im Veltlin, in der Lombardei, ist eine der Partnerstädte von Sindelfingen. Günstig gelegen am südlichen Alpenrand, ist Sondrio,  ein alter Handelsplatz – und die intensive Handelspartnerschaft auf vielen Gebieten besteht bis heute fort.
Das Veltlin ist bekannt für seine vielfältigen und guten Weine, aber auch für seine abwechslungsreichen Urlaubsgebiete, denn aus Sondrio, dem Hauptort im Veltlin, kommen die wichtigsten Impulse für die Koordinierung der Handelsbeziehungen nach Deutschland – seien es der Weinhandel, der Tourismus, oder ganz einfach private Kontakte.
Zwar werden die allermeisten Handelsbeziehungen über die EU-Richtlinien optimal geregelt, aber selbst dann gibt es Schlupflöcher für unerlaubte, aber höchst attraktive Verdienstmöglichkeiten.

Es  ging um beides – um Urlaub am „Lario“ – wie die Einheimischen den Comer See nennen,  an den das Veltlin anstösst – natürlich nur geografisch. Und es ging um Wein aus dem Veltlin, guten und teuren Wein, der nach Baden-Württemberg geliefert werden sollte, und die vereinbarten Liefermengen waren beachtlich.
Der schwäbische Weinimporteur hatte ein enges und freundschaftliches Verhältnis zu dem Erzeuger am Comer See, und so mancher Urlaub – gerüchteweise nach „Amigo“-Art – war schon am Lario verbracht worden.

Der  neue Hotelier in der Nähe von Sindelfingen war in die mit seinem Vorgänger als Hotelier bestehenden Lieferverträge für Veltliner Wein eingestiegen. Die Proben, die ihm der Importeur vorgesetzt hatte, waren vom Feinsten gewesen. Als dann die Lieferung kam, da bekam er ein komisches Gefühl: er kannte den Wein, er kannte die Lage, und der Preis war im Prinzip auch im Rahmen – nur: so, wie die Proben geschmeckt hatten, so schmeckte der Wein nicht, als er die ersten Flaschen öffnete und sie probierte. Er rief den Importeur an, der schwor Stein und Bein, alles sei wie vertraglich vereinbart – und der Importeur war nicht bereit, den Hotelier aus dem Vertrag herauszulassen, ohne hohe Konventionalstrafen dafür zu verlangen.
Der Hotelmann erkundigte sich bei einigen seiner Stammkunden, und dabei erfuhr er einiges, was ihn misstrauisch machte. Ja, sagten seine Kunden, das Verhältnis des vorherigen Hotelbesitzers zu dem Importeur und zu dem italienischen Weinlieferanten war mehr als herzlich gewesen – und die jahrelang in grosser Vertrautheit am Lago di Como verbrachten Familienurlaube liessen sich bei den regelmäßigen Hotelgästen nicht verheimlichen – und alle hatten sich ihr Teil gedacht.

Der neue Hotelbesitzer war ein Schwabe nach Gesinnung und aus Prinzip: er wollte niemanden betrügen, er liess sich nicht gern hinters Licht führen, und mehr als vereinbart zu bezahlen – das kam für ihn nicht in Frage. Die Verträge waren zwar rechtskräftig unterschrieben, aber so wollte er sich nicht abspeisen lassen.

So beauftragte er also uns, die A&B Detektive, der Sache nachzugehen.  Einer offiziellen Anzeige auf dem Behördenwege gab er keine Chance – das würde viel zu lange dauern – und was schliesslich dabei heraus käme...
 
 
Wir nahmen erst mal „Witterung auf“ – beim Importeur, sammelten Details, und dann reisten wir nach Sondrio im Veltlin. Leider waren wir zur „falschen“ Jahreszeit dort, es war nass-kaltes Winterwetter, aber das liess sich nicht ändern. Damit wir optimal arbeiten konnten, hatten wir einen Ermittler unserer italienischen Partnerfirma hinzu gezogen, der uns sehr gute Hilfe bei unserer Ermittlungsarbeit leistete.  

Wir werden hier nicht im Einzelnen erzählen, was wir alles unternommen haben, um die Beweise zusammenzufügen, die gerichtsverwertbar belegten, dass der deutsche  Weinimporteur und sein italienischer Weinlieferant minderwertige Weine zu völlig überhöhten  Preisen verkauft hatten. Wir konnten sogar mit der Hilfe unseres italienischen Ermittler-Kollegen Beweise zusammentragen, dass diese beiden Weinhändler vertragliche Vereinbarungen abgeschlossen hatten, in denen die pro Jahr zu liefernden Mengen niedergelegt waren und in denen der Verteilungsschlüssel für die Erlöse aus den erschwindelten Überpreisen – in Abhängigkeit der erzielten Verkaufsmengen – festgehalten war.

 Es ging um Betrug, Bestechung, Verstoss gegen EU-Richtlinien, und diverse andere verbotene Dinge, die hier zusammengekommen waren.

Am Ende wurde es ein grosser Prozess, in dem jahrelange Betrügereien aufgedeckt und vom Gericht mit empfindlichen Strafen belegt wurden.
 
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