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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Stolberg *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Stolberg *

    • Stolberg ist eine alte Bergbaustadt im Rheinland
    • Diplome aus Clausthal-Zellerfeld
Stolberg ist eine alte, im wortwörtlichen Sinne sehr alte Bergbaustadt, seltene Metalle wurden hier gefördert und zu ganz besonderen Produkten verarbeitet.

Die hier geförderten Bodenschätze, Erze und Metalle,  haben einen Einfluss auf die Reichhaltigkeit an seltenen Arten gehabt, die hier leben.
Als Landschaftsschutzgebiet ist die Hälfte der Stadtfläche ausgewiesen, dazu gehören der Naturpark Nordeifel und das Naturschutzgebiet Werther Heide.   

Die alte Tradition als Industriestadt war immer für die lokale Industrie prägend. Entsprechend stark ist die Orientierung in Richtung hi-tec Ingenieurswissen, und viele leistungsfähige Firmen sind begehrte Arbeitgeber im Grenzbereich D-B-NL – eine der Euregio-Zonen. Eindeutig führende Grossstadt auf deutscher Seite ist Aachen, die alte Kaiserstadt. Die Fahrstrecke mit dem Auto bis in die Niederlande ist nur wenige Kilometer lang. Und manche Touristen, insbesondere die, die sich auch im Harz auskennen,  sind erstaunt, dass die beiden Bergbaustädte gleichen Namens Partnerstädte sind – aber warum eigentlich nicht?

Einer der Stolberger Metallbetriebe suchte einen neuen Laborchef für das Werkstofflabor.  Das Anforderungsprofil war hoch. Es sollte sich um einen Wissenschaftler mit qualifizierter Ausbildung, aber auch bereits mit einigen Jahren Berufserfahrung auf dem Gebiet der Werkstoffkunde, Materialwissenschaften und auf dem Gebiet der allgemeinen physikalischen Technologien handeln.

Die Ausschreibung in den  modernen Medien, im Internet und über eine Personalvermittlungsagentur wurde gestartet, es war nicht billig, aber die Position war wichtig, es sollte kein Allerweltsjob werden.

Die Position rangierte bei den leitenden Angestellten, der Dotierung nach war es ein hochbezahlter Arbeitsplatz, „ausser Tarif“ natürlich, und es sollte eine gute Prämienregelung geben.
Wenn der Mitarbeiter gut dafür wäre, wollte die Firma sogar einen grossen Dienstwagen mit den vier Ringen stellen – obere Mittelklasse also. Aber das sollte verhandelt werden.  

Die Bewerbungen liessen nicht lange auf sich warten. Es gab zwar ein paar „Luschen“ darunter, die sich masslos selbst überschätzten, aber es waren so vier bis fünf Bewerbungen, die durchaus auf das geforderte Profil passten.  

Erstaunlich war eine Bewerbung, eingereicht von einer jungen Dame, mit dem hübschen Vornamen Andrea, und die mit vorzüglichen Zeugnissen aufwartete. Sie hatte ein Grundstudium in Italien absolviert, und danach hatte sie in Clausthal-Zellerfeld an der „Bergakademie“ alle diese Studiengänge höchst erfolgreich absolviert, die verlangt worden waren. „Bergakademie“ nannte man diese Hochschule immer noch, obwohl sie seit 1968 bereits „Technische Universität“ war.

Andrea war eine hübsche Dame, Mitte 30, und obwohl nach ihren Unterlagen aus der Schweiz gebürtig, merkte man an ihrem Deutsch keine Spur einer „südlichen“ Aussprache oder Einfärbung ihrer Sprache.

Das erste Vorstellungsgespräch fand statt, die Firmenleitung nahm befriedigt zur Kenntnis, dass die Zeugnisse hervorragend waren, wenn auch die ersten Fachgespräche mit Frau Andrea nicht so überragend wirkten. Man führte das in der Stolberger Firma auf die Aufregung während  eines solchen wichtigen, ersten  Vorstellungsgesprächs zurück, und man ging davon aus, dass es ja noch mindestens ein weiteres Vorstellungsgespräch geben würde, bevor eine Entscheidung  bezüglich der Einstellung getroffen würde.

Die anderen Bewerber lagen aber jedenfalls leistungsmäßig weit hinter der Bewerberin – und eigentlich waren die Fachvorgesetzten – wobei eigentlich der technische Vorstand gemeint war – aber auch die anderen mit entscheidenden Geschäftsleitungsmitglieder – sie alle waren schon überzeugt von der jungen Wissenschaftlerin.
 
Der Sachbearbeiter, Friedrich Z., in der Personalabteilung für leitende Angestellte war ein unbestechlicher und im tiefsten Inneren misstrauischer Mensch – ganz unüblich im Rheinland, wo die Menschen gern freundlich zu jedermann sind.  Er war auch von Hause aus kein Rheinländer, und seine Position in der Region war manchmal schon etwas schwierig. Friedrich Z. aber wusste nur zu gut, dass er am Ende der Schuldige, der „Dumme“ sein würde, wenn sich bei der Einstellung einer so hoch angesiedelten Position irgendwas als nicht „astrein“ herausstellen würde – er war also Kummer gewöhnt. Und deshalb nahm er Kontakt mit uns, den A&B-Detektiven,  auf. Wir sollten doch ganz einfach mal nachprüfen, ohne dass es der Technik-Chef wusste, was es mit Frau Andrea auf sich hatte.  Das Budget für diese Kosten hatte er sich schon vor Jahren als „Sonderkonto“ von dem Vorstandsvorsitzenden genehmigen lassen – wenn immer er bei einem Bewerber für eine so wichtige Position ein komisches Gefühl in der Magengegend hatte, durfte er diese Sonderprüfung durchführen lassen.

Unsere Ermittler waren erstaunt, diesen Auftrag zu bekommen. Nach Durchsicht der Unterlagen von Frau Andrea dachten auch wir, dass sich da der gute Herr Z. von seinem Misstrauen zu weit leiten liess – aber wir erlaubten uns keinen Kommentar in dieser Richtung ihm gegenüber. 
Wir nahmen Kontakt mit der TH Clausthal auf, und sprachen zunächst  im Sekretariat des AStA vor. Wir waren uns darüber klar, dass so etwas eine heikle Aufgabe sein könnte, aber wir legten die Karten dort gleich auf den Tisch und zeigten eine Vollmacht, ausgestellt von Friedrich Z. aus Stolberg vor.

Wir staunten nicht schlecht, als uns eine Sekretärin bereits nach den ersten Sätzen ungläubig staunend ansah – „wieso Frau Andrea?“ fragte sie uns staunend. Wir fragten genau so staunend zurück – „was ist daran so ungewöhnlich – wieso nicht Frau Andrea?“

Und dann gab es Anlass für uns, die berühmten Bauklötze zu staunen. Denn die AStA-Sekretärin erzählte unseren Ermittlern etwas, was gegen kein Schweigegebot verstiess – und sie explodierte förmlich vor Zorn.

Frau Andrea war eine handfeste Betrügerin. Die Diplome, die sie vorgelegt hatte, gehörten eigentlich einem Absolventen, der aus der schweizerischen Gemeinde Münstertal im Kanton Graubünden stammte – und in dessen rätoromanischer Muttersprache der Name Andrea ein männlicher Vorname war. Andrea hatte der Universität mitgeteilt, dass ihm seine gesamten Unterlagen gestohlen worden waren, und dass er befürchte, dass jemand sich möglicherweise mit diesen Unterlagen bewerben könnte.  Dass es aber eine Frau tun würde – damit hatte niemand gerechnet – aber warum sollten Frauen nicht ebenfalls Spass am Betrügen haben?

Die nächsten Schritte unternahm die Universität – sie schrieb die Stolberger Firma an und informierte sie über dieses Vorkommnis. Die Bewerbung von Frau Andrea war damit erledigt. Sodann informierte die Universität die Polizei, bei der seinerzeit die Diebstahlanzeige gestellt worden war.

Wir, die A&B-Detektive, waren mit unserem Bericht schnell fertig.

Friedrich Z. hatte einen sehr klugen Schritt getan, hier nachzufragen und uns mit einer Personalüberprüfung bereits im Bewerberstadium zu beauftragen. 

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