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Die Detektei A&B Detektive | Einsatzort Stralsund *

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.


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Die Detektivgeschichte aus der Detektei Stralsund *

 

Alter Markt
vom Strelasund ausFrankenteich
Die Privatdetektei A & B im Einsatz in Stralsund Privatdetekte Stralsund Wirtschaftsdetektei Stralsund 

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Fremde Handwerker auf einem Schiff im Hafen

Lohndumping, Schwarzarbeit – oder was?


Wem ist heute eigentlich bewusst, das es fremde Siedler waren, die ab 1168 die Christianisierung der Gegend um das heutige Stralsund starteten, das eine der mächtigsten Hansestädte wurde – und dass diese Siedler ausgerechnet aus Westfalen kamen –der Gegend, in der die A&B-Detektive ansässig sind?  Nun, heute ist A&B etwas anders drauf, und die wesentlichste Tätigkeit der Detektei besteht darin, erfolgreich dabei zu sein, ihren Kunden bei der Lösung von mehr oder weniger komplizierten Problemen behilflich zu sein, aus denen sie ohne professionelle Hilfe allein nicht mehr herausfinden würden.

Stralsund ist eine traditionelle Handelsstadt, und auch das ist kaum allgemein bekannt: 1852 gründeten die Gebrüder Wertheim das „Manufactur-Modewaren-Geschäft“, aus dem später ein Handelskonzern wurde. Oder – es geht noch eine Nummer besser: im Jahre 1879 gründete Leonard Tietz in Stralsund einen Laden, aus dem später der „Kaufhof“ wurde.

Das Rathaus und die Nicolai-Kirche, beide aus dem Jahre 1276, sind verbunden und zusammengebaut,  und sie wurden 2004 feierlich nach - aufwändiger Restaurierung –wieder eröffnet. Die Altstadt mit dem Ensemble Kirche und Rathaus gehört seit 2002 zur Welterbe-Liste der UNESCO. Den beeindruckenden Giebel bezeichnen die Fachleute als „Schaugiebel“ – und jeder Besucher der  Stadt steht davor und staunt über diese architektonische  Besonderheit – zu Recht.

Obwohl Stralsund inzwischen wirtschaftlich sehr stark vom Tourismus abhängt, sind die Aktivitäten im Altstadthafen der Stadt doch noch wichtig für viele kleine und mittlere Handwerksbetriebe in der Stadt und im Umfeld. Es gibt durchaus viel Arbeit, wenn im Hafen Schiffe überholt werden, Arbeit für Anstreicher, Schreiner und Glaser, Installateure und Elektriker. Da alle diese Arbeiten möglichst in Null Zeit erledigt sein sollten, weil Liegezeit teuer ist, tummeln sich immer viele Handwerker gleichzeitig an Bord. Es versteht sich von selbst, dass die Handwerkerfirmen sich untereinander kennen, die Besitzer sind in der Kammer kollegial zusammengeschlossen, obwohl sie im Geschäftsleben naturgemäß wachsam sind und um ihre Aufträge kämpfen. Aber hier wird der Grundsatz der Küstenbewohner immer beachtet: leben und leben lassen.

Nur – jetzt plötzlich tauchten zwei polnische Handwerker auf dem Schiff auf, auf dem so viel zu tun war - und niemand wusste so recht, bei wem die Männer beschäftigt waren. Es gab sogleich den Verdacht, dass diese Leute als Preisdrücker eingesetzt werden sollten, und alle empfanden das als irgendwie gefährlich.

Aber niemand wusste, wer diese Leute herbeigeholt hatte: war das ein polnischer Unternehmer, der sich in Stralsund niedergelassen hatte und seine Arbeiter mitgebracht hatte, oder waren das Leute, die von bestehenden Stralsunder Betrieben eingestellt worden waren – und wenn ja, dann zu welchen Bedingungen, und warum hätten sie das tun sollen?

Es war, als wäre eine Schweigeglocke über das Schiff gestülpt worden, auf dem die Arbeiter täglich zur Arbeit erschienen. Niemand wollte die Polen fragen, obwohl einige der Stralsunder Arbeiter ganz ordentlich Polnisch sprachen – aber wenn ein Pommer aus Stralsund stur sein will, dann ist der stur, und dann redet der mit keinem.  Es wurde gemunkelt, dass damit der Arbeitsfriede in der Stadt ruiniert würde, und die Stimmung verschlechterte sich von Tag zu Tag.

Wie kamen wir ins Spiel? Einer der Handwerksmeister hatte seinem Bruder, der in Westfalen wohnte, davon erzählt, und der konnte sich nicht vorstellen, dass niemand in der Lage sein sollte, herauszukriegen, wie sich das mit den Polen verhielt.  So gab ein Wort das andere – und wir, die A&B Detektive,  bekamen den Auftrag, das mal herauszufinden.

Wir schickten zwei unserer Ermittler, als Fernmeldetechniker getarnt, auf das Schiff. Offiziell sollten sie die Telefonanlage auf dem Schiff erneuern, und so fiel es nicht auf, dass die beiden auch ständig telefonisch Kontakt miteinander hatten, über diese überdimensionalen altmodisch aussehenden gummierten Telefone. Mit diesen vorsintflutlichen Geräten laufen ja die Fernmeldeleute auch heute immer noch umher. Dadurch konnten die  beiden Ermittler sich immer unterhalten und auf dem Laufenden bleiben über alles, was sie so mitbekamen.  Erstaunlich war nur, dass die beiden Polen manchmal in einer Ecke sassen und sich etwas erzählten, und dabei regelmäßig herzhaft lachten.

Unsere beiden A&B-Ermittler suchten jetzt auf anderem Weg herauszukriegen, was hier los war – sie gingen zum Hafenmeister, um den zu diesem polnischen Schiff zu befragen. Dort gaben sie sich als das aus, was sie waren: Detektive im Einsatz, und sie erklärten, wie sie zu diesem Auftrag gekommen waren. Dann erlebten sie, dass der Hafenmeister ebenso herzhaft zu lachen begann, wie sie die beiden Polen hatten lachen sehen und hören.

Dabei erfuhren sie dann die volle Geschichte. Sie nahmen Kontakt auf mit der Zentrale,  erzählten, was sie bei ihren Recherchen herausgefunden hatten – und baten um weitere Instruktionen.

Die Instruktionen aus der Zentrale waren eindeutig und lauteten: sofort aufhören! Aber den Bericht sollten die Ermittler trotzdem schnellstens schreiben, damit wir unserem Auftraggeber eine ordentliche Antwort geben konnten, mit der er was anfangen konnten.

Nun, was aber war so lustig an dieser Geschichte?

Die beiden Polen, die als Lohndumper oder als Schwarzarbeiter kritisch beäugt worden waren – das waren in Wirklichkeit die beiden Männer, denen das Schiff gehörte!

Sie wollten selbst mithelfen, das Schiff zu überholen, wollten dabei auch ein waches Auge auf die beauftragten Handwerker haben, ohne sich zu erkennen zu geben – und als sie zu verstehen begannen, was für eine Geschichte sich anzuspinnen begann, da siegte ihre Neugier und auch ihr Humor:  jetzt wollten sie auch mal wissen, wie sich diese Situation wohl entwickeln würde.  

Nun, es gab ein Telefongespräch von unserem Auftraggeber mit dem Hafenmeister in Stralsund: der ging daraufhin zum Schiff, rief alle dort beschäftigten Handwerker zusammen und hielt eine kurze Rede, in der er die Gerüchte schilderte und gleichzeitig erklärte, wie sie zustande gekommen waren – und wie sie sich als völlig gegenstandslos erwiesen hätten.

Als dann die beiden polnischen „Schwarzarbeiter“ plötzlich auch an Bord auftauchten,  mit mehreren Flaschen des köstlichen polnischen Wodkas mit dem Büffelgrashalm, dem Grasovka, um Vergebung baten und mit allen anderen Handwerkern auf Versöhnung anstiessen, da lösten sich die Spannungen und alles war wieder gut.  

Es wurde noch viel gelacht an diesem Tag auf dem polnischen Schiff im Hafen von Stralsund...


 

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