Detektei Tübingen

Die A&B Detektive mit der Detektei für Tübingen

Willkommen bei der Detektei A & B

Hier sind Sie genau richtig. Unsere Teams ermitteln in sämtlichen geschäftlichen und privaten Fällen.
Die Detektive unserer Teams bestehen aus erfahrenen Ermittlern, denn "Erfahrung schafft sichere Ergebnisse". Jeder einzelne Auftrag wird ermittlungstechnisch mit den jeweils aktuellem strategisch- und technischem Ermittlungs-Know-How durchgeführt.

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Hölderlinturm Tübingen um 1643 Tübingen um 1900       

Die Detektivgeschichte aus der Detektei Tübingen

„Auf de’ schwäb’sche Eisebahne….“ – nein, durch Tübingen ist die historische Bahn nicht gefahren, aber einer der ersten Schaffner stammte aus Tübingen, dieser beschaulichen und bedeutenden Mittelpunktstadt im Schwabenländle – sein Name: Fritz P. Einer seiner Ur-Ur-Ur-Enkel war – wie die ganze Familie – in Tübingen wohnhaft geblieben und hatte es zu einem angesehenen Bauunternehmer gebracht - der sich auf die Restauration alter, denkmalgeschützter Gebäude spezialisiert hatte - und auch der hiess Fritz P.   

Fritz P. konnte sich nicht beklagen – sein Bauunternehmen lief hervorragend, und die Aufträge stapelten sich, leider zumeist unbestätigt, in seinem Büro auf dem Schreibtisch. Er war zu sparsam, um sich endlich die notwendige Bürokraft zu suchen – er wusste zu genau, dass das einen ganzen „Rattenschwanz“ an Kosten und anderen Folgerungen nach sich ziehen würde. Am meisten Angst hatte er davor, dass er selbst jetzt wohl endlich würde lernen müsste, auch den PC zu bedienen. Er hatte keine Angst, den schwersten Baukran zu bedienen, aber die Tastatur eines Computers – das würde zu viel für ihn werden!  

Fritz P. hatte ein attraktives Bauprojekt gewonnen, hinter dem er schon lange her gewesen war: die Umbauung des Restes der alten Stadtmauer in einer Nachbarstadt – ganz ähnlich, wie es in Tübingen geschehen war.
Diese Lösung gefiel ihm sehr gut, und er hatte nur wenig Skrupel, diese Stadtmauer- Lösung zu kopieren – der Architekt, der das so gut in Tübingen gemacht hatte, war ein Sangesbruder von Fritz P., und so etwas war unter Sangesfreunden nicht ganz so kritisch – schliesslich standen Sangesbrüder ja stets zusammen!  

Er hatte sogar den wagemutigen Gedanken, den Architekten-Sängerfreund  zu bitten, ihm Einblick in die Pläne zu gewähren, denn dann hätte er sehr viel Zeit und Geld gespart.  Als er aber beim alten Sängerfreund mal auf den Busch klopfte, war er ganz erstaunt, mit welcher Heftigkeit der seinen vorsichtigen Vorschlag vehement ablehnte.   

    Warum nur hat der Freund so heftig reagiert? – so fragte
    sich Fritz P. Und da kam ihm dieser alte Fall wieder ins    
    Gedächtnis, den er schon lange verdrängt hatte, aber an                   
    den er sich dann wieder sofort erinnerte: da war doch mal    
    das Gerücht gewesen, der Architekt habe sich einige der  
    ansehnlichsten Projekte auf nicht ganz ehrenwerten      
    Wegen „an Land gezogen“.... Da waren Gerüchte mit                            
    Fälschungen, Schwarzgeld – und in der frommen
    Schwabenstadt ganz unerträglich – auch eine „Freundin“
soll im Spiel gewesen sein, sogar das…!


Alte Stadtmauer, Tübingen

Alte Stadtmauer, Tübingen
Wikipedia: Public Domain

Fritz P. ärgerte sich über diese schroffe und völlig überzogene Ablehnung des Sangesbruders mehr, als er zugeben mochte, und bei ihm regte sich der Jagdtrieb - wie konnte er die alten Gerüchte endlich mal aufdecken, und warum verhielt sich der Freund nicht kooperativer?  Er hörte sich vorsichtig unter seinen Mitarbeitern um, und bekam zu seiner Überraschung einige zusätzliche Informationen, die ihn aber noch viel neugieriger machten. Er wollte die volle Klarheit, und deshalb kam er zu uns, den A&B Detektiven, und fragte uns, wie er das anstellen könnte, die ihn interessierenden Details herauszukriegen. Nun, wir können keinen unserer Kunden daran hindern, uns einen Auftrag zu erteilen, der vom blossen „Ego“ eines Einzelnen getrieben wird.

Wir vereinbarten mit Fritz P., dass wir einen „Strohmann“ in die Bauszene einschleusen würden: einen „Studenten“ der schwäbischen Stadtgeschichte, der über die Konservierung alter Bauteile in das moderne Stadtbild forschte – übrigens, das war seine tatsächliche Hauptbeschäftigung. Ermittler war er nur dann, wenn es ihn wirklich interessierte und ihm auch in den Kram passte. Dieser Auftrag war ganz nach seiner Nase - auch er hatte davon gehört, dass es insbesondere bei diesem Architekten und seinem Vorgänger angeblich zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein sollte.

Der Aufklärungsfeldzug von Fritz P. wurde für ihn ein voller Erfolg.

Bei den vielen Gesprächen, die unser Ermittler führte, kam heraus, was gelaufen war: der Vorgänger des Architekten hatte bereits während des Dritten Reichs ein Architekturbüro „übernommen“ und das auch nach dem Krieg nicht zurückgegeben, sondern stillschweigend weitergemacht. In diesem Büro waren bei der Übernahme viele hervorragende Entwürfe und auch fertige Baupläne vorhanden, und dadurch waren die Architekten in ein „gemachtes Bett“ gekommen. Die Pläne der Integration des alten Stückes Stadtmauer waren beispielsweise noch von den Vorgängern der jetzigen Architekten gemacht worden, und bei Einsichtnahme in die alten Pläne hätte Fritz P. auf den alten Zeichnungen das Schriftfeld der alten Firma gesehen – vermutlich war das auch der Grund, weshalb der Sangesbruder so heftig reagiert hatte – er wollte keinesfalls erleben, dass diese bedrückenden Tatsachen noch einmal aufgewärmt würden.  

Unser Ermittler fragte sich auch nach der „Freundin“ durch – aber an dieser Gerüchtefront gab es keine konkreten Erinnerungen – es war ja auch völlig unerheblich. Auch Schwarzgeld hatte nie eine Rolle gespielt.

Die Fakten, die bei der aktuellen Geschichtsrecherche herausgekommen waren, waren nicht gerichtsverwertbar, sie waren interessant vielleicht für den Historiker, nicht aber für den Staatsanwalt oder den Richter.  

Fritz P. aber hatte verstanden, warum sein Sangesbruder so schroff reagiert hatte, und er wusste, dass er diesen Mitsänger nie wieder um irgendwelche Gefälligkeiten bitten würde.

Aber nun, wo es klar war, hatte Fritz P. seinen Frieden gemacht. Er war erleichtert, dass er wusste, woran er war – und er hatte eine neue Lektion in Sachen Lebenserfahrung gelernt.

Als eine der Folgerungen aus diesen Informationen beschloss er, endlich die erforderliche Bürokraft einzustellen und seine eigenen notwendigen Investitionen zu tätigen, und sich nicht mehr auf die anderen zu verlassen.


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