Daktyloskopie

Bezeichnet man die Untersuchung der Papillarleistenbilder. Wissenschaftler sind sich sicher, das jeder Mensch ein anders Papillarleistenbild hat.  Im Gegensatz zur übrigen Körperhaut, kommen sie  an den Handinnenflächen, Fußsohlen, Fingern und Zehen vor. Durch den Verlauf der einzelnen Paillarleiste ist die Unterscheidung der Menschen möglich. Verletzungen, die nicht bis in die Keimschicht der Haut gehen, beeinträchtigen den Verlauf der Papillarlinien nicht. Diese Methode hilft, Täter oder Leichen wieder zu erkennen.  Außerdem kann man durch den Vergleich der Tatortspur mit dem Bestand von Fingerabdrucksammlungen der Spurenverursacher identifiziert werden. Es gibt 5 Grundmuster: Einmal das U-Muster, das T-Muster, das O-Muster, das E-Muster und das I-Muster. Nach einem Fingerabdruck wird dieser in einer Klassifizierung nach drei Haupt- und drei Unterklassen unterscheiden. Durch die Abdrücke werden alphanumerische Formeln gebildet, die den Vergleich, die Identifizierung und die Registrierung eines Zehnfingerabdruckblattes in einer Sammlung mit mehr als 2 Mio. Fingerabdruckblättern in absehbarer Zeit ermöglicht. Das herkömmliche Klassifiziersystem für Spurenidentifizierung geht hinsichtlich seines Aufbaus von dem einzelnen Fingerabdruckes aus, da in der Regel an Tatorten nur einzelnen Fingerabdruckspuren gesichert werden. Nach Papillarlinienverlauf, Linienzählung, Mustertendenzen und Mustereigenarten wird der einzelne Fingerabdruck bewertet. Um die Erfassung der Fingerabdrücke zu beschleunigen, wird derzeit die zweite Entwicklungsstufe des Bund-Länder-Systems erprobt. Das als Fingerabdruck-Registriersystem (FARS) bezeichnete Verfahren ist ein teil automatisches Erfassungsystem, das die auszuwertenden Fingerabdrücke digitalisiert, wesentliche Informationen automatisch erfasst und die noch erforderliche Klassifizierarbeit erheblich verkürzt.

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