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Stützgewebe, das in der Gesamtheit das Skelett bildet. Knochenuntersuchungen werden in erster Linie zur Klärung der Identität durchgeführt (bei Leichen, Leichenteilen, Knochenfunden, Lebenden). Wichtige Fragestellungen sind:1.Menschen- oder Tierknochen,2.Liegezeit (Verwitterungserscheinungen), 3.Erreichtes Lebensalter (Gebiss, Verknöcherung der Schädelnähte, Röhrenknochen),4.Geschlecht (Schädel, Becken), 5.Körpergröße (Berechnung aus den Maßen langer Röhrenknochen), 6.Individualmerkmale (verheilter Knochenbruch, Knochenkrankheiten, Schuss-, Stich- u. Hiebverletzungen, Werkzeugspuren).
Untersuchungsmethoden: Anthropometrie, Röntgen, Superprojektion des Schädels u.a. Die plastische Schädel-Gesichtsrekonstruktionen führt nur bedingt zu Ergebnissen. Das Lebensalter von Kindern und Jugendlichen lässt sich durch die Auswertung von Röntgenbildern einer Hand (Handwurzelknochen) und des Gebisses (Zahnanlagen) abschätzen.
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