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      Detektive klären Unregelmässigkeit beim Winterdienst auf.

      Detektive klären Unregelmäßigkeit beim Winterdienst auf

      Der frühe Wintereinbruch brachte es mit sich, dass in vielen Städten der Winterdienst bei der Strassenräumung ins Stocken geriet. Besonders ärgerlich aber ist es, wenn ein optimal organisierter Winterdienst nicht funktioniert, weil die Fahrer der Schneeräumfahrzeuge fehlen.

      Wir bekamen einen Hilferuf eines großen Unternehmens, das, obwohl es eigentlich ein Speditionsunternehmen ist, auch mit festen Terminen zum Winterdienst im Altmühltal eingeteilt war.

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      Der Schneefall um die Feiertage hatte nicht nur den innerörtlichen Verkehr, sondern natürlich auch den Straßenverkehr auf den Bundesstraßen und Bundesautobahnen massiv behindert. Der beauftragte Unternehmer, einer unserer Kunden, aber bekam massiven Ärger mit den örtlichen Verwaltungsbehörden, denn die von ihm zu reinigenden Straßen waren einfach nicht vertragsgemäß bearbeitet worden. Unser Kunde kannte uns von einigen früheren Einsätzen, und so erhielten wir den Auftrag, der Sache nachzugehen. Der für einen bestimmten Abschnitt eingeteilte Fahrer war einfach nicht zur Arbeit erschienen, sondern er hatte sich krank gemeldet. Eine ärztliche Bescheinigung legte er nicht vor, da sein Hausarzt wegen der Feiertage angeblich in Urlaub sei und er dessen Vertreter nicht erreichen konnte.

      Unsere Ermittler machten sich auf den Weg zur Wohnung des Fahrers. Er wohnte ein wenig außerhalb der Ortschaft, in einem schönen Anwesen, denn er und seine Familie betrieben noch eine kleine Landwirtschaft neben dem normalen Beruf als LKW-Fahrer bei der Spedition, bei der er angestellt war. Als wir zu dem Anwesen kamen, sahen wir im neugefallenen Schnee frische Fahrspuren auf der Zufahrtstrasse – also musste jemand mit einem Wagen dort gefahren sein. Wir klingelten an der Tür, es öffnete aber niemand. Dann fuhren wir zum Nachbarhaus, dort wurde gerade Schnee geräumt. Wir fragten die Nachbarn, ob sie uns sagen könnten, wo wir den Nachbarn Fritz T., erreichen könnten. Man gab uns bereitwillig Auskunft – Herr T. sei bereits früh am Morgen weggefahren, denn er sei an arbeitsfreien Tagen als Fahrer bei einem Heizöllieferanten tätig.

      Es war keine große Arbeit, diesen Ölservice ausfindig zu machen, und als wir dort nach Herrn T. fragten, da erhielten wir ohne Probleme die Auskunft, dass Fritz T. bereits seit vielen Stunden Heizöl ausliefere.
      Na, prima. Es dauerte auch nicht lange, bis wir den großen Tankwagen fanden. Der Fahrer, der uns beschrieben worden war, konnte nur Fritz T. sein. Wir fotografierten Fahrer und Fahrzeug, und wir drehten einen kleinen Videofilm, der zeigte, wie geschickt der Fahrer mit seinem schweren Wagen rückwärts in eine enge Hauseinfahrt hinein rangierte und dann den Ölschlauch an den Öleinfüllstutzen des Hauses anschloss.

      Der Chef von Fritz T., unser Kunde, sah die Bilder, sah den Film, und er war ganz traurig, als er sagte: „Schade, der Fritz war ein so guter Fahrer!“  „Wieso „war“?“  „Nun, ich muss ihm jetzt kündigen, denn ich kann und will keinen Betrüger beschäftigen!“

      Es war in der Tat so: Lohnfortzahlungsbetrug ist immer noch eines der am häufigsten zu beklagenden Delikte, zu dem eine Detektei gerufen wird. Und der Spediteur, der den Auftrag für den Winterdienst nicht erfüllen konnte, musste sich durch eine Kündigung zur Wehr setzen.

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