Fotomontage als Synonym für vermisste Personen

Vermisste Personen suchen

Eine vermisste Person ist im allgemeinen Sprachgebrauch eine Person, die wegen außergewöhnlicher Ereignisse wie zum Beispiel Naturkatastrophen, Krieg, Vertreibung oder eines Verbrechens nicht mehr auffindbar ist. Mit Vermisstenfällen solcher Art befassen sich Detekteien in der Regel nicht. Als vermisste Personen werden aber auch jene bezeichnet, die plötzlich nicht mehr zuhause und unauffindbar sind. Diese werden von Privatdetektiven gesucht.

Der Großteil der gesuchten Personen taucht in der ersten Woche nach ihrem Verschwinden wieder auf. Doch was ist mit den immer noch vermissten Personen, die nicht wieder aufgetaucht sind? Was können Sie tun, wenn Sie sich in solch einer schrecklichen Lage befinden? Müssen Sie 24 Stunden warten, bis Sie eine Person bei der Polizei als vermisst melden können? Wann gilt eine Person überhaupt als vermisst? Was machen Sie, wenn die Polizei nicht helfen kann oder nicht helfen darf? Gibt es Alternativen zu der polizeilichen Suche? Was kann ich selber tun?

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Wer ist bei vermissten Personen zuständig?

In Deutschland ist das Bundeskriminalamt, kurz BKA, für die Bearbeitung der Fälle von vermissten Personen zuständig. Das BKA befasst sich mit:

  • Der Fahndung/Suche nach vermissten Personen.
  • Der Identifizierung von unbekannten Leichen und
  • unbekannten und hilflosen Personen.

Diese drei auf den ersten Blick völlig unterschiedlichen Aufgabengebiete hängen konkret zusammen, so dass die Bearbeitung durch eine zentrale Stelle höchst sinnvoll ist. Zum einen kann eine verschwundene Person leider auch als Leiche wiedergefunden werden. Zum anderen werden verschwundene Personen oftmals in einer völlig fremden Stadt in einer hilfloser Lage wieder gefunden. Diese benötigen dringend Hilfe von Dritten, um wieder zurück nach Hause zu gelangen.

Ab wann gilt eine Person als vermisst?

Es gibt drei Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit eine Person als offiziell vermisst gilt. Eine Person gilt als vermisst, wenn…

  • eine Person ihren üblichen Lebensraum verlassen hat,
  • ihr derzeitiger Aufenthalt unbekannt ist und
  • eine Notlage für Leib oder Leben vermutet werden kann.

Wenn diese drei Kriterien erfüllt sind, kann und darf das BKA tätig werden und nach der vermissten Person suchen. Tätig werden zunächst die örtlichen Dienststellen, die Sie im Polizeipräsidium finden. Die jeweiligen Landeskriminalämter haben auch jeweils eine Vermisstenstelle. Ist jemand vermisst, wird häufig auch im Rahmen der Fahndung das Internet bemüht. Dort werden Suchaufrufe veöffentlicht und verbreitet, wie zum Beispiel hier vom Polizeipräsidium Berlin. Die Ermittler erhoffen sich so eine umfassende Verbreitung des Suchaufrufs. Sind die vorstehenden Suchkriterien erfüllt, wenden Sie sich bitte an eine nahegelegene Polizeidienststelle.

Eine Vermisstenstelle wird häufig von vielen Dienststellen auch nach Katastropen eingerichtet, um Hinweise zu sammeln und die Fahndung zu erleichtern. Hinweise nehmen alle Dienststellen der Polizeibehörden entgegen.

Vermisste Erwachsene Personen

Wenn geistig und körperlich gesunde erwachsene Personen nicht mehr von Angehörigen, Freunden oder Bekannten auffindbar sind, dann ist dies im rechtlichen Sinne keine Angelegenheit für das BKA. Denn für Aufenthaltsermittlungen von Erwachsenen ist die Polizei nicht zuständig, solange, wie im Abschnitt zuvor genannt, keine anzunehmende Notlage für Leib oder Leben vermutet werden kann. Volljährige Personen können den eigenen Aufenthaltsort frei wählen.

Ist die Person nicht vermisst im Sinne der Definition, sondern nur wegen alter Datenbestände unauffindbar, reden wir von einer Personensuche. Diese Personensuche wird von einem Detektiv fachgerecht und diskret durchgeführt. Ziel der Adressermittlung ist die Feststellung des aktuellen Aufenthaltortes.

Regelungen bei Minderjährigen; Personen bis 18 Jahre

Nicht volljährige Personen dürfen den eigenen Aufenthaltsort nicht eigenständig bestimmen. Bei Minderjährigen wird grundsätzliche eine Gefahr vermutet, wenn sie verschwunden ist. Sobald die minderjährige Person nicht mehr in ihrem gewohnten Lebenskreis aufzufinden ist, muss die Polizei verständigt werden, die auch sofort tätig wird.

Fahndung der Polizei nach Vermissten

Wenn eine theoretische Gefahrenlage einer geistig und körperlich gesunden, erwachsenen Person bestehen könnte, dann wird die Polizei ebenfalls tätig. Das Ziel der Fahndung ist zunächst die Ermittlung des aktuellen Aufenthaltsortes. Wenn dieser festgestellt worden ist, wird die nun gefundene Person gefragt, ob sie mit der Weitergabe ihrer Daten an Familienangehörige einverstanden ist.

Wenn keine Gefahr für Leib und Leben besteht, ist der Auftrag der Polizei an dieser Stelle erfolgreich beendet. Dabei ist es egal ob die gesuchte Person mit der Weitergabe ihrer Daten an Familienangehörige einverstanden ist oder nicht und wie die Umstände des Verschwindens waren. Die Ermittler beenden dann die Fahndung.

24 Stunden Regel gibt es bei vermissten Personen nicht

Es ist übrigens ein Irrglaube, dass die Polizei erst nach 24 Stunden eine Person als offiziell „vermisst“ einstuft. Sobald die drei oben aufgeführten Kriterien auf die zu dem Zeitpunkt gesuchte Person zutreffen, gilt sie als vermisst. Dann wird die Polizei tätig. Je nach Sachlage wird zunächst eingeschätzt, ob und wie hoch die Gefahr ist. Daraus resultierend werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet, unabhängig vom Zeitpunkt des Verschwindens.

Wer sucht nach einem Vermissten?

Was ist aber, wenn die Polizei nicht helfen kann oder darf? Wenn keine direkte Gefahr für Leib und Leben besteht und Sie die Person trotzdem unbedingt finden möchten oder gar müssen? Dann kann eine Detektei Ihnen in vielen Fällen weiterhelfen. Private Ermittler setzen bewährte Suchmechanismen in Bewegung, um die vermisste Person zu suchen, egal ob in einer Metropole wie Berlin oder in einem kleinen Dorf in Bayern.

Vermisste Personen finden

Die Polizei wird oftmals von Privatpersonen gefragt, ob sie bei der Suche nach Angehörigen, Freunden oder Bekannten helfen kann. Die Polizei darf aber nur dann helfen, wenn die Kriterien der „Vermissten“ zutreffen. Bei vielen Anfragen fehlt zumeist das geforderte Kriterium „Notlage für Leib und Leben“. Wenn dieses nicht besteht, ist die Einschaltung eines nicht staatlichen Suchdienstes erforderlich. Zu derartigen Dienstleistern zählen Detekteien wie die unsere.

Detektive.com hilft Ihnen, vermisste Personen zu finden. Egal ob es ein alter Schulfreund, die Jugendliebe, ein Familienangehöriger oder ein naher Verwandter ist. Wenn der Kontakt seit vielen Jahren unterbrochen ist, gestaltet sich eine auf eigene Faust durchgeführte Suche oftmals als nicht zielführend. Wenn Sie selber nicht mehr weiterkommen, benötigen Sie professionelle Unterstützung. Unsere Detektei hat ein Netz von spezialisierten Ermittlern im gesamten Bundesgebiet und großen Teilen der Welt, die mit ihrem Know-How zuweilen wesentlich größere Chancen haben, die gesuchte Person auch nach Jahren oder Jahrzehnten wiederzufinden. Natürlich kommt es auf die Umstände des Verschwindens an, um beurteilen zu können, ob eine private Institution tätig werden kann, oder Dienststellen von Behörden eingeschaltet werden müssen.

Dauer einer Suchaktion nach jemandem

Bitte beachten Sie aber, dass eine solche Suche nach einer Person eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Leider ist die erforderliche Zeitdauer der Ermittlung so wenig abzusehen wie die Erfolgswahrscheinlichkeit der jeweiligen Suche. Verschieden Kriterien beeinflussen die Dauer und damit auch den Suchumfang. Je älter die Daten der gesuchten Person sind, desto schwieriger kann sich die Suche gestalten.

Wenn beispielsweise eine Frau nach vielen Jahren wiedergefunden werden soll, kann die Suche dadurch erschwert werden, dass die gesuchte Frau durch eine Heirat Ihren Namen geändert hat. Oder aber die zuletzt bekannte Anschrift der gesuchten Person ist schon Jahrzehnte alt; auch dann wird eine Suche nach der Person mutmaßlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als in Fällen, in denen die zuletzt bekannte Anschrift nur wenige Monate alt ist. Übrigens ist die Suche auch machnar, wenn nur Daten aus der ehemaligen DDR bekannt sind. Dabei haben unsere Ermittler recht gute Erfolgsaussichten. Nicht bearbeitet werden von Detekteien Fälle, in denen jemand in einem Kriegsgebiet vermisst wird. Dafür sind öffentliche Diensstellen zuständig.

Angebot zur Vermisstensuche anfordern

Wenn Sie eine vermisste Person finden wollen, ob in Deutschland oder im Ausland, dann lassen Sie sich unbedingt kostenfrei von einem unserer Detektive beraten. Ziel der Beratung ist es zu prüfen, ob und wie wir als Privatdetektive Ihnen möglicherweise weiterhelfen können. Der beratende Ermittler versucht Ihnen einen ersten Überblick über die möglichen Kosten und über die Erfolgschancen Ihrer Anfrage zu geben. Klar ist, dass eine Suche nach dem Aufenthaltsort von jemandem, der vermisst ist, in der Regel nicht über das Einwohnermeldeamt funktioniert. Detektive gehen daher andere Wege bei ihren Ermittlungen.

In einem ersten Beratungsgespräch wird Ihre individuelle Situation analysiert und Ihnen werden die möglichen Ermittlungsarten erläutert sowie die Kosten genannt, mit denen Sie in Ihrer Situation rechnen müssen. Rufen Sie dazu jetzt an:

0800 – 44 22 100

Oder Sie schreiben uns eine Nachricht mit Ihrem Anliegen. Dafür nutzen Sie ganz bequem unser Kontaktformular.

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