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      Schwund an Ferngläsern - Lagerdiebstahl im großen Stil

      Schwund an Ferngläsern – Lagerdiebstahl im großen Stil

      Es war ein grauer Nachmittag in der Hansestadt Hamburg, als uns ein Anruf erreichte. Der Auftraggeber, ein Logistiker, beklagte sich, dass jeden Monat Ferngläser aus dem Lager verschwänden. Da es sich um sehr teure und hochauflösende Ferngläser handelte, war Eile geboten. Zunächst war es gar nicht aufgefallen, erst mit der Inventur war ein verdächtiger Fehlbestand aufgefallen und man glaubte zunächst an einen Diebstahl durch Angestellte.

      Daraufhin wurde jeder, der Zutritt zur Lagerhalle hatte, kontrolliert. Es wurden Torwächter installiert und Überwachungskameras. Doch auch das half nichts, denn nach wie vor verschwanden regelmäßig Ferngläser. Mal eins, mal zwei, aber niemals keins. Die Detektive nahmen die Arbeit auf und überprüften zunächst jeden Mitarbeiter einzeln auf dessen Hintergrund, doch das erbrachte keine Erkenntnisse. Daher schauten die Detektive sich nach anderen Anhaltspunkten um.

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      Das Lagerhaus als Tatort

      Wie konnte jemand unbemerkt eindringen, Ferngläser stehlen und danach wieder verschwinden, ohne dass ihn der Torwächter bemerkt hätte? Wir beschlossen, uns über Nacht in der Lagerhalle einschließen zu lassen, um uns auf die Lauer legen zu können. Wir warteten geschlagene Stunden, doch mit genügend Kaffee  hielten wir uns solange fit, bis gegen 3:32 Uhr ein metallenes Geräusch zu hören war.

      Sicherlich hätten wir darauf zugehen können, aber wir blieben still liegen und warteten ab. Unter der Palette, auf der die Jagdferngläser gestapelt waren, kamen eigenartige Geräusche hervor und wir sahen, wie darunter eine Hand auftauchte, etwas unbeholfen eine Verpackung eines Fernglases packte und danach wieder verschwand. Wir hätten die versuchen können, hier die Verfolgung aufzunehmen, doch wir wären nicht schnell genug draußen gewesen. Daher dachten wir uns einen besseren Plan aus. Am nächsten Tag guckten wir, was unter den Paletten versteckt lag und tatsächlich war dort ein alter Wasserablauf, der an den Seiten auf gefräst worden war. Innerhalb weniger Minuten waren alle für den Arm erreichbaren Pakete mit einem Sender versehen, der uns den genauen Weg verraten würde und zu seinem Dieb führen würde.

      Also warteten wir nächste Nacht wieder, bis der Arm aus seinem Versteck kam und ein Paket in die Tiefe zog. Wir schauten auf unseren Smartphones, wohin sich der Sender bewegte und staunten nicht schlecht, als der rote Punkt genau über dem Nachbarhaus zum stehen kam. Manchmal ist ein Täter eben ganz nah.

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